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[12 Kräfte] Erste Vorstellung von System und Welt
La Cipolla:
Ja, derselbe Pool stimmt definitiv. Die Assoziation kommt daher, dass die WoD diesen Pool im Rollenspielgenre so aggressiv vollgestopft hat, dass man kaum drumherum kommt. ^^ Der nächste Punkt eckt auch an derselben Stelle an.
--- Zitat ---Interessant, ich fand die WoD immer eher unsystematisch. Mir war das immer zu schwammig, zu sehr noch nach konstruiert.
Der erste Entwurf von Vampire hat mich total angesprochen, und ja stimmt, das hat eine gewisse Symetrie.
Aber später wurde mir das zu sehr aufgeweicht für den Markt.
Den Hang zum Systematischen habe ich schon deutlich länger, als ich Vampire kenne (habe z.B. mal Mathe studiert).
Das kann man auch an meinem Mittelalter-Fantasy-Setting sehen, das ist auch sehr systematisch aufgebaut.
Da hab ich in Vampire wohl eher etwas gefunden, was mir liegt.
--- Ende Zitat ---
Du musst dich da ja nicht rechtfertigen, es ging glaub ich eher darum, einen Eindruck von außen aufzuzeigen. Und wie gesagt, ich finde das Ganze auch nicht schlecht oder so, aber man muss halt mit Vergleichen und einem gewissen Konkurrenzstatus rechnen, wenn man sich in diese Richtung begibt. Oder anders gesagt: Früher oder später wird die Frage im Raum stehen, warum man dein Setting der WoD vorziehen sollte. Also, wenn das Setting überhaupt den Anspruch hat, viele fremde Leute zu begeistern und nicht einfach nur entsteht, weil du Bock drauf hast - was natürlich genau so legitim wäre! :)
Ob die WoD ihre Systematik durchhält oder nicht (oder sie erst später reingeretconned hat ;D), ist glaub ich für die Assoziation erst mal egal. Könnte aber interessant werden, wenn es an Argumente für dein System geht.
Shevek:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 28.04.2013 | 00:30 ---Als Regelsystem würde ich wahrscheinlich ein Standardsystem wählen. Aber das Setting reizt mich sehr.
--- Ende Zitat ---
Freut mich - allerdings ist die Magie sehr eng mit dem System verwoben.
--- Zitat von: Eulenspiegel am 28.04.2013 | 00:30 ---Was mich besonders interessieren würde, wäre die Gegenwelt der Erde. Wie ist diese aufgebaut? Als was erscheinen Tote dort? Und wie erscheinen deren Tote bei uns?
--- Ende Zitat ---
Die Gegenwelt der Erde ist Mictlan, die Welt der Elfen. Diese ist sehr systematisch aufgebaut: Aus jeder der 12 Kräfte entstand eine intelligente Spezies in einem Teil der Welt (der natürlich auch von der Kraft geformt ist). Daher gibt es dort 12 Arten von intelligenten, humanoiden Lebensformen.
Die Seelen gehen durch das Fegefeuer (hier fehlt mir noch ein besserer Begriff) hinüber in die andere Welt und gelangen dort in die Körper von Babys in denen noch keine Seele wohnt. Wenn sie erneut sterben, wandern sie zurück und werden erneut wiedergeboren. Das ist ein ewiger Zyklus von Wiedergeburten.
Im Fegefeuer vergessen sie aber alles, aus ihrem alten Leben. Es bleiben höchstens ein paar Fragmente und tiefempfundene Gefühle.
--- Zitat von: Eulenspiegel am 28.04.2013 | 00:30 ---Gilt der Übergang in die andere Welt nur für Menschen oder auch für andere Tiere?
--- Ende Zitat ---
Nur intelligente Lebensformen haben Seelen die wandern. Allerdings ist das nicht zwingend.
--- Zitat von: Eulenspiegel am 28.04.2013 | 00:30 ---Was ist, wenn man zweimal stirbt? Landet man dann wieder in seiner ursprünglichen Welt?
--- Ende Zitat ---
Ja.
Shevek:
--- Zitat von: La Cipolla am 28.04.2013 | 01:09 ---Du musst dich da ja nicht rechtfertigen, es ging glaub ich eher darum, einen Eindruck von außen aufzuzeigen. Und wie gesagt, ich finde das Ganze auch nicht schlecht oder so, aber man muss halt mit Vergleichen und einem gewissen Konkurrenzstatus rechnen, wenn man sich in diese Richtung begibt. Oder anders gesagt: Früher oder später wird die Frage im Raum stehen, warum man dein Setting der WoD vorziehen sollte. Also, wenn das Setting überhaupt den Anspruch hat, viele fremde Leute zu begeistern und nicht einfach nur entsteht, weil du Bock drauf hast - was natürlich genau so legitim wäre! :)
Ob die WoD ihre Systematik durchhält oder nicht (oder sie erst später reingeretconned hat ;D), ist glaub ich für die Assoziation erst mal egal. Könnte aber interessant werden, wenn es an Argumente für dein System geht.
--- Ende Zitat ---
Kein Problem.
Ich weise die Möglichkeit ja gar nicht kategorisch von mir, dass da einiges von drinsteckt, mehr unterbewusst als beabsichtigt.
Ich will hier auch die WoD gar nicht madig mache, ich habs ja selbst über 10 Jahre geleitet. :)
Mit den Gründen ist das so eine Sache.
Erstmal war da die Idee, und die stammt von einem Freund, der mir vom W12 vorgeschwärmt hat: So schön Symetrisch sei der, das hat mich auf die Idee mit den 12 Kräften gebracht.
Und nun habe ich ein Setting und ein System die ich für gut und in sich stimmig halte, und von denen ich denke:
1. Wenn mal ein paar Leute, die das jetzt nicht schon seit ein paar Jahren mit dir durchdiskutieren was dazu schreiben, kann das der Sache nur gut tun
2. Klar fände ich es cool, wenn andere auch damit spielen würden (und ja ich finds auch besser als die WoD, ist nämlich viel systematischer und wirklich alles aufeinander abgestimmt. Du spielst mit dem gleichen Charakterblatt einen Menschen, wie eine Fee und wenn dein Charakter sich vom Menschen zur Hexe entwickelt, bleibt der Bogen genauso wie wenn er zum Vampir wird).
Ein wirklich gutes System + Setting braucht aber, denke ich, eben auch mal ein paar andere Meinungen und auch mal klare Kritik, wie soll man sonst etwas verbessern?
Holothuroid:
--- Zitat ---Ein wirklich gutes System + Setting braucht aber, denke ich, eben auch mal ein paar andere Meinungen und auch mal klare Kritik, wie soll man sonst etwas verbessern?
--- Ende Zitat ---
Mein Hauptproblem ist, dass ich keine Ahnung hätte, was ich damit spielen soll. Was sind typische Protagonisten, was typische Handlungsmuster? Was sind typische Handlungsweisen für die Leute am Tisch (keineswegs identisch mit der fiktiven Handlung)? Standardmuster wäre dir jetzt Power19 oder P8 hinzuwerfen.
Du hast nach meinen Begriffen kein benutzbares Rollenspiel beschrieben, sondern einen merkwürdigen Hintergrund und ein paar isolierte Regelmechanismen. Damit kann man womöglich Rollenspiel machen, aber dann spielt man kein Spiel, das von dir stammt. Ich würde dann wahrscheinlich spielen, wie ich sonst auch spiele.
Ein neues Rollenspiel würde für mich bedeuten, dass ich anders spielen werde, das heißt als Person, die an einem Tisch sitzt, andere Handlungen unternehme als ich sie sonst beim Rollenspiel machen würde.
Shevek:
Bevor ich schlafen gehe noch die dritte Triade:
Sie basiert auf den Kräften: Kern, Natur, Geist.
Kern ist die Kraft der Struktur, des inhaltichen, der Wahrheit. Sie geht in die Tiefe der Dinge und gibt ihnen einen Kern, etwas was sie wirklich ausmacht. Als Eigenschaft bedeutet Kern die Fähigkeit etwas wirklich tiefgehend zu erkunden und zu erfassen.
Das Netz auf Kern sind die Schattentunnel in denen Kobolde leben. Diese sind kleine, teils freundliche, teils auch richtig boshafte Wesen die es nicht lassen können Geheimnisse aufzudecken.
Auf Kern basiert die Magie der Magier.
Natur ist die Kraft der Naturgesetze, dessen was ohne unser Eingreifen abläuft und der Physik. Natur hält die natürliche Welt am laufen. Als Eigenschaft bestimmt Natur vor allem die Körperkraft des Charakters, aber auch seine Verbundenheit mit der eigenen Natur und der Natur der Welt.
Die Welt auf Natur ist unsere Welt - Midgard (den Namen habe ich von den Germanen geklaut, nicht von dem RPG_System) auf der die Menschen leben. Sie wird bestimmt durch die Gesetze der Natur und die Physik.
Geist die die Kraft des unstofflichen, rein geistigen Lebens, dessen was nicht körperlich ist. Sie ist auch die Kraft des Prinzipiellen. Als Eigenschaft bedeutet Geist die Fähigkeit dazu spirituelles zu erfassen und okkulte Zusammenhänge zu begreifen. Was eine Trennung der Seele vom Körper verlangt braucht Punkte auf Geist.
Auf Geist liegt die Welt Mictlan in der die Elfen leben (Die ich weiter oben beschrieben habe.)
Es ist die Triade des Willens.
Wer die Macht der Triade erhöht hat, kann Auren sehen.
Von der Macht bestimmt sind die Magier. Diese betreiben sehr wissenschaftlich ihre Magie und gründen ihre Macht auf Forschung, Wissenschaft und die Kenntnisse tieferer Zusammenhänge.
Sie existieren seit der Antike und hatten ihre Hochphasen, waren aber immer im Streit mit der Kirche, wenn auch weniger stark als die Hexen. Magier ist, wer drei oder vier Punkte auf der Macht der Triade hat (analog zu Hexen und Alben).
Die Untoten der Triade sind die Geister, die Seelen Verstorbener. Auch bei denen bin ich noch am Anfang der Entwicklung. Sie sind Körperlos, können aber, wenn sie stärker werden, Einflus auf die Welt nehmen, zeitweise materialsieren, Dinge greifen etc. Ich denke noch drüber nach, wie sie entstehen, ob und wie sie sich fortpflanzen und wo dabei der Unterschied zu Vampiren ist.
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