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Man of Steel

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Urias:
Mäh... Halt ich für semi-optimal. Versteht mich nicht falsch, normalerweise hab ich nix an Twists am Quellenmaterial wenns um Filme geht, aber das hier geht find ich garnicht. Grund dafür ist einfach, dass man damit einen der wichtigsten Charakterzüge Supermans, nämlich den, dass er eben der "Last Son of Krypton" ist, einfach einstampft. Das mag man noch so gut erklären können, aber mir ist das schon fast zuviel ikonoklastie.
Immerhin definiert sich der Charakter Supermans und seine, nennen wirs mal Primär-Identität, als Clark Kent genau daraus, dass es Krypton eben nichtmehr gibt, dass er zwar Kryptonier ist, aber auf der Erde aufgewachsen ist und sich selbst als Erdenbürger sieht. Wenn Krypton noch existiert könnt er ja immer mal wieder zurückstarten und hätte sowas wie ne Doppelstaatsbürgerschaft.
Weiters kommen einige der emotionalsten Momente Supermans dann, wenn es drum geht irgendwas Krypton-bezogenes (wie etwa die Flaschenstadt Kandor) zu retten. DIese Option stanzt man dann vollkommen. Neee, find ich echt nicht cool so.

Aber ja, ich wills noch nicht komplett verteufeln. Nur meine zwei Cent dazu.
So long,
SSK

knörzbot:

--- Zitat von: Hróðvitnir (Carcharoths Ausbilder) am  7.05.2013 | 01:01 ---Hihi: Mal was um Comic Geeks in den Herzkapser zu treiben. Neuigkeiten zum Supermanfilm Man of steel:

Quelle: Entertainment Weekly.

Jawoll. In dieser Fassung scheint der Planet Krypton zu existieren, er wurde nicht zerstört. WTF treibt Kal-El dann auf der Erde? Sein Vater hat ihn weggeschickt, weil er häßlich war? Gibts es also einen ganzen Planeten voller Supermänner, die uns jederzeit überfallen können? Wenn es so sinnlos ist, hatte JJ Abrams wieder mal die Finger im Spiel?

--- Ende Zitat ---
Nö, Regisseur ist Zack Snyder, Christopher Nolan und David S. Goyer waren am Script beteiligt also nix Abrams.
Der Trailer (Nr. 3) gefällt mir richtig gut. Ist dann halt wohl keine Verfilmung einer Comicvorlage, wobei ich kein ausgesprochener Comicspezialist oder -Fan bin. Mir persönlich ist es also wurscht ob Krypton noch in einem Stück durchs All rotiert oder nicht. Wer weiss wie Krypton am Ende des Films aussieht...
Kann mir aber gut vorstellen dass Fans damit ein Problem haben werden.

alexandro:
Der zentrale Aspekt von Superman ist IMO der Konflikt zwischen seinen kryptonischen und menschlichen Erbe: er könnte die Welt nachhaltig verändern und sich mit seinem Kräften an die Spitze der Menschheit setzen (als ihr Anführer) oder kann weiter der "blue-collar Problemlöser" bleiben, der konkrete Krisenherde löscht und die Menschen inspiriert, selbst tätig zu werden.

Wenn dieser Film diesen Konflikt in noch ausdrücklicher thematisiert wird (Jor-El schickt Superman als "Messias" zur Erde - Jonathan Kent lehrt ihn, einfach nur ein guter Mensch zu sein) und der Kontrast zu Zod auf diese Weise aufgebaut wird, dann fände ich das durchaus im Superman-Sinne.

knörzbot:

--- Zitat von: alexandro am  7.05.2013 | 20:02 ---Wenn dieser Film diesen Konflikt in noch ausdrücklicher thematisiert wird (Jor-El schickt Superman als "Messias" zur Erde - Jonathan Kent lehrt ihn, einfach nur ein guter Mensch zu sein) und der Kontrast zu Zod auf diese Weise aufgebaut wird, dann fände ich das durchaus im Superman-Sinne.

--- Ende Zitat ---
Anhand der Trailer hatte ich das auch genau so verstanden. Aber ich bin guter Dinge da Nolan mich bisher nicht wirklich enttäuscht hat.

Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder):
Ooooch Menno. Ihr seid lausige Geeks. Ihr diskutiert ja wie vernünftige Menschen.

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