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[Film] Ender's Game
knörzbot:
Und noch SF-Klassiker wurde verfilmt... Trailer
YY:
Da bin ich mal gespannt, wie gut der Plot in Filmform funktioniert...insbesondere beim jüngeren Publikum, das die Buchvorlage nicht kennt.
Saffron:
Ich war gestern im Kino und war ganz angetan von dem Film.
Natürlich ist es bei einer Buchverfilmung nie möglich, die Thematik genauso ausführlich abzubilden, aber ich fand die Umsetzung ganz gelungen. Was inhaltlich geopfert wurde, war vor allem die Darstellung von Enders Geschwistern, ihre Intelligenz, und ihre politischen Aktivitäten. Dadurch wirkten diese beiden Figuren recht flach. Ich finde es aber besser, an dieser Stelle zu kürzen als etwas anderes wegzulassen.
Insgesamt war der Film kurzweilig, und besonders die Darsteller der Kinder ziemlich gut. Mit Harrison Ford war ich nicht ganz so glücklich: irgendwie sieht der inzwischen nicht nur recht alt und vebraucht aus, sondern ich hatte auch den Eindruck, dass es der Figur an Energie fehlt. Bei Ben Kingsley weiß ich nicht so recht: Da hab ich das Gefühl, trotz der kleinen Rolle hätte er mehr rausholen können, wenn das Drehbuch ihn anders hätte auftreten lassen.
Und ja: natürlich gibt es trotz der kritischen Botschaft auch eine Portion Pathos - ist eben ein amerikanischer Film, da muss man wohl durch. ;)
Alles in allem, nett gemacht und aus meiner Sicht durchaus einen Kinoabend wert.
Was mich interessieren würde: Wie sehen Leute den Film, die das Buch nicht kennen?
Lichtschwerttänzer:
MMn war dieser "Pathos" für den Film ein wichtiges Element.
Saffron:
--- Zitat von: Schwerttänzer am 28.10.2013 | 19:36 ---MMn war dieser "Pathos" für den Film ein wichtiges Element.
--- Ende Zitat ---
Denk ich auch, und es funktioniert sicherlich auch. Ich mags nur einfach nicht - zumindest nicht in dem Umfang und der Art, wie es in vielen Filmen benutzt wird.
Sicherlich auch Geschmackssache.
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