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[Film] Ender's Game
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Uebelator am 17.03.2014 | 11:54 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ja, aber die ganze Sache mit dem Muster erklärt Rackham selbst Ender ja erst, als dieser ihm Auge in Auge gegenüber steht. Hab das so verstanden, als wäre das der Öffentlichkeit vollkommen unbekannt.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Exactly
duke:
Ich hab den Film jetzt auch gesehen und fand ihn ordentlich. Jedenfalls keine vertane Zeit. :) Allerdings hab ich eine Sache nicht so ganz gerafft:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Beim Null-G-Training hat Ender mit seinem Team gegen 2 Teams gewonnen, weil sie sich um einen Mitspieler wie eine Kugel gelegt haben und diesen so "unverletzt" durch das gegnerische Tor bringen konnten. Was ich mich frage: Warum sind nicht die gegnerischen Teams diese Kugel einfach angesprungen und haben sie so aus der Bahn gebracht? Die "Schild"-Leute von Enders Team hätten sich nicht dagegen wehren können, da sie Aufgrund des Beschusses alle schon immobilisiert waren. Gibt es dazu im Buch vielleicht eine Erklärung?
Uebelator:
--- Zitat von: duke am 17.03.2014 | 12:00 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Beim Null-G-Training hat Ender mit seinem Team gegen 2 Teams gewonnen, weil sie sich um einen Mitspieler wie eine Kugel gelegt haben und diesen so "unverletzt" durch das gegnerische Tor bringen konnten. Was ich mich frage: Warum sind nicht die gegnerischen Teams diese Kugel einfach angesprungen und haben sie so aus der Bahn gebracht? Die "Schild"-Leute von Enders Team hätten sich nicht dagegen wehren können, da sie Aufgrund des Beschusses alle schon immobilisiert waren. Gibt es dazu im Buch vielleicht eine Erklärung?
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)ich glaube, dabei gings nur darum, zu zeigen, dass Ender eben relativ schnell spezielle Strategien für jede Situation improvisieren kann. Die gegnerischen Teams waren einfach zu überrascht über diese unkonventionelle Taktik, als dass sie hätten handeln können.
Aber klar... Viel hätte es da theoretisch nicht gebraucht, um den Sieg zu verhindern. Aber so ist das eben manchmal in Filmen. Das Imperium hat ja auch kein Gitter über den Lüftungsschacht des Todessterns gebaut. ;)
scrandy:
--- Zitat von: duke am 17.03.2014 | 12:00 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Beim Null-G-Training hat Ender mit seinem Team gegen 2 Teams gewonnen, weil sie sich um einen Mitspieler wie eine Kugel gelegt haben und diesen so "unverletzt" durch das gegnerische Tor bringen konnten. Was ich mich frage: Warum sind nicht die gegnerischen Teams diese Kugel einfach angesprungen und haben sie so aus der Bahn gebracht? Die "Schild"-Leute von Enders Team hätten sich nicht dagegen wehren können, da sie Aufgrund des Beschusses alle schon immobilisiert waren. Gibt es dazu im Buch vielleicht eine Erklärung?
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Im Buch sind die Kämpfe meines Empfindens wesentlich schneller und komplexer. Soweit ich mich erinnere gibt es da auch ein zusätzliches Ablenkungs-Gefecht, so dass das Treffen des Ziels komplett verschleiert wurde. Im Film hatte das ja die Funktion die Taktik des Endkampfes visuell vorzubereiten. Die Kleiner Doktor-Kanone existiert im Buch ja so nicht. Stattdessen haben alle kleinen Schiffe diese Kanone an Bord. Da aber diese Schiffe die ältesten der gesamten Flotte sind, weil Sie ja am weitesten reisen mussten hatte die Dr-Kanone eine sehr kleine Reichweite und sie mussten sehr nah an den Planeten heranfliegen um die Waffe gegen den Planeten anwenden zu können. Dadurch ergibt sich für den Endkampf eine andere Strategie als im Film: Die Schiffe bilden dort zwar auch Schilde um gewisse Schiffe weiterzubringen. Statt dies aber um eine Hauptkanone zu bilden werden die Schiffe im Buch jedoch immer weiter ausgedünnt und bilden letztendlich ein Schild um einen einzigen Jäger, der dann den kleinen Doktor aktiviert. Außerdem gab es meines Wissens auch keine Drohnen im Endkampf. Das waren alles bemannte Schiffe, was die massive Aufregung Enders, weil er so viele Leute auf dem Gewissen hat, noch größer werden lässt.
Das Buch hatte sowieso eine ganz andere Dynamik. Da im Buch nicht klar ist, dass der Kampf ein Angriffskrieg gegen die Aliens ist, ist die Überraschung am Ende um so grösser. Außerdem wurde im Buch die Darstellung des Alien-Angriffs als Propaganda dargestellt und man wusste so lange Zeit nicht, ob diese Bedrohung in dieser Form überhaupt real ist, oder ob das Militär der eigentliche Feind ist.
Ich fand des Film trotzdem klasse, auch wenn das Buch um einiges besser ist. Interessanterweise habe ich das Buch mit Harrison Fords Stimme im Kopf gelesen und war nachher von seiner Figur enttäuscht als ich den Film geschaut habe. Aber seine Rolle im Buch ist ja auch größer.
scrandy:
--- Zitat von: Uebelator am 17.03.2014 | 11:41 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Für den normalen Durchschnittsbürger ist Rackham doch im Grunde nur ein Kamikazepilot mit viel Glück. Und zu einer Schule, die nach dessen Beispiel Kinder ausbildet, würde ich meinen Nachwuchs nicht schicken. ;)
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Kinder werden ja nur dahingeschickt, weil es drittgeborene sind, die mit erhöhten Steuern und anderen Staatlichen Schikanen belastet werden und so den Eltern das leben schwer machen. Ender ist ja auch ein "Third". Wenn man einen Drittgeborenen quasi dem Staat schenkt, dann entfallen diese Belastungen. Deswegen sagt Ender ja auch, dass er dafür geboren wurde.
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