Medien & Phantastik > Sehen
[Film] Ender's Game
Lichtschwerttänzer:
Jetzt verstehe ich dich nicht, ausser du meinst es war dir zu offensichtlich das dieses "Pathos" Tünche war, ein bewusst eingesetztes Werkzeug der Schulen.
Saffron:
Aaah, aber mir ist jetzt ein Licht aufgegangen. Du hast sozusagen vom „Ingame-Geschehen“ gesprochen und ich vom „Offgame“:
Du meinst, es ist ein wichtiger Teil der Handlung, dass die Kampfschule Pathos als Mittel benutzt, die Einsatzbereitschaft ihrer Schüler zu erhöhen. Das sehe ich auch so.
Mich hat es ein wenig genervt, dass die Filmemacher Pathos als Mittel benutzt haben, um mich als Zuschauer emotional anzusprechen. Zum Beispiel, dass der afroamerikanische Sergeant nachher vor Ender salutiert, oder wie es in Szene gesetzt wurde, dass seine treu ergebenen Kumpels nachher beim Endkampf auf dem Kommandodeck auf ihn warten.
pharyon:
Also ich war am Wochenende mit meiner Lebensgefährtin drin: Wir waren gut unterhalten. Da sie mir das Buch zum geburtstag geschenkt hat, kann ich jetzt nach dem Film mich dem Hintergrund widmen.
Das Einzige, das mich gestört hatte, war die Tatsache, dass man dem Film an einigen Stellen anmerkte, dass da noch mehr passiert sein musste/müsste bzw. Figuren zu kurz kamen (Lt. Anderson z.B.)
p^^
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Saffron am 29.10.2013 | 21:14 ---
Mich hat es ein wenig genervt, dass die Filmemacher Pathos als Mittel benutzt haben, um mich als Zuschauer emotional anzusprechen.
--- Ende Zitat ---
mich auch, aber das kam ähnlich rüber wie bei Dark Knight 2 , Batmans Handlungen im Grenzbereich.
Hier stellt sich nur zusätzlich die Frage Grenzbereich oder Propaganda bzw waren die Lehrer missbraucht worden oder wissentliche Täter.
--- Zitat ---dass seine treu ergebenen Kumpels nachher beim Endkampf auf dem Kommandodeck auf ihn warten
--- Ende Zitat ---
.Anmerkung am Rand, ein Kommandoteam zusammenzustellen war essentiell
alexandro:
War auch sehr angetan. Der Film hätte leicht zu einem Bombast-Feuerwerk alá "Independence Day" werden können und sich voll auf die epische Schlacht konzentrieren. Dass er stattdessen eher leise Töne anschlägt war eine gute Entscheidung und bringt das Thema gut zur Geltung (nebenbei war die Technik sehr gut und glaubwürdig dargestellt).
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