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Mein Problem mit SW: Der Kampf

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Naldantis:

--- Zitat von: Dragon am 15.05.2013 | 00:01 ---wenn ich das jetzt nicht falsch verstehe, dann ist wahrscheinlich generell ein System mit einer großen Metaebene (wie sie bei Ressourcen wie Bennies unweigerlich aufkommen muss) eher falsch für dich?!

--- Ende Zitat ---

Jain, ...ist hier nicht das primäre Problem, aber es bringt mich in die Spieler-Perspektive und damit wird der Kampf dann zu einem Taktikspiel, bei welchem dann das Resultat endgültig irrelevant wird.
Aber der Hauptgrund ist halt die BEI MIR fehlende Fähigkeit, mir sinnvolle Stunts einfallen zu lassen, zumal unter Zeitdruck auf Kommando.


--- Zitat ---mmh funzt super bei uns... das ist wohl eher ein Kommunikationsproblem in der Gruppe als den Regeln anzulasten, oder?

--- Ende Zitat ---

Auch nicht - anderer könnte es ja (vielleicht).
Nur wenn mein Char in einer blöden Klemme steckt (z.B. Kampfsituation), und dann jemand meint, ich könne ja einen Trick anwenden, fragt der SL "ja, welchen Trick möchtest Du denn versuchen?" und mir fällt ums verrecken nicht ein, auf den auch nur der minderbemittelste Depp reinfallen könnte.


--- Zitat ---Wieso? Die gleichen Regeln funktionieren auch bei sozialen Konflikten!?

--- Ende Zitat ---

Möglicherweise, aber wer benutzt die da schon in der Breite?
Da spielt man doch in 99% der Fälle frei nach Schnauze und würfelt nur in Sonderfällen auf mehr als Sympathie oder Lügen erkennen.


--- Zitat ---ok, also wollt ihr eigentlich ein System, bei dem euch weniger Kampfoptionen geboten werden, damit ihr weniger "improvisieren" (warum überhaupt?) müsst, euch weniger beraten müsst, also einfach nur ohne taktische Option draufkloppen müsst?
Ähm... ich unterstelle dir mal, dass du das nicht gemeint hast, was verstehe ich also falsch?

--- Ende Zitat ---

Nicht wir, sondern ich - andere Spieler haben da weniger Probleme mit.
Es geht nicht um die 'angebotenen' Kampfoptionen, sondern die zum Skillset des Char gehörenden:
Bei D&D oder DSA oder RQ und vielen anderen definiere ich bei der Charaktererstellung, was mein Charakter im Kampf für Optionen haben könnte; und nur die muß ich im Auge behalten und abwägen, bei SW könnte er eigentlich alles versuchen, so lächerlich es auch sein mag, und bei einigen Kombinationen aus Aktionen der anderen und bestimmten Situationen wäre genau das das Mittel der Wahl; und genau dabei scheitert bei mir sehr oft die regelkonforme Vorstellungskraft.

tartex:

--- Zitat von: Naldantis am 15.05.2013 | 14:57 ---Nur wenn mein Char in einer blöden Klemme steckt (z.B. Kampfsituation), und dann jemand meint, ich könne ja einen Trick anwenden, fragt der SL "ja, welchen Trick möchtest Du denn versuchen?" und mir fällt ums verrecken nicht ein, auf den auch nur der minderbemittelste Depp reinfallen könnte.

--- Ende Zitat ---

Also bei den Tricks wird auch nur mit Wasser gekocht. Sooo clever sind die nie. Und hier gibt es auch eine schöne Beispielsliste für Tricks (PDF).

ChaosAmSpieltisch:
Was Tricks angeht, habe ich es auch schon erlebt, dass es reichte, dass man sagte, "Ich mach dann einen Intelligenz-Trick" und fertig, wenn überhaupt nix einfliel. Meist lieferte dann wer anders nach.  Oder aus der Idee des anderen entstand dann vom Spieler eine super Idee.

Und dauerhaft nahm das den Zwang, die Routine kam, und es kamen mehr und bessere Tricks.

Zwart:
Genau das.
Dieses beschreibende Element kann und sollte man mMn einfach erstmal weglassen, das wirkte bei uns immer sehr zwanghaft und niemand trickste. Man labert ja auch nicht bei jedem Angriffswurf stundenlang drumherum.

tartex:
Oft ist es auch nicht schlecht, darauf zu warten, was beim Wurf überhaupt rauskommt, bevor man den Trick beschreibt. Das gibt einerseits Zeit, andererseits spart man sich einen guten Einfall, falls der Wurf danebengeht, und dritterseits (sagt man das so?) setzte eine extrem explodierender Würfel immer mehr Adrenalin und gute Einfälle frei.

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