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Glaube verpflichtet...?

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Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Schwerttänzer am 16.05.2013 | 13:01 --- das Storm Brightblade(siehe Paladin Splat) als Bild des ritterlichen Paladins gilt, der btw fast schon regulär Befehle ranghöherer missachtet hat und im DLCS 3rd es klar gesagt wird das KoS die Paladine Krynns sind.

--- Ende Zitat ---

Das 3rd CS kenne ich nicht. Dann haben die da an Habbakuks Gesinnung gedreht? Denn der ist in AD&D 2nd "nur" NG und immerhin Gründergott und Patron eines der drei Orden. Und das Storm "regulär" Befehle ranghöherer missachtet, würde ich nicht so sehen. Er hält sich an den Codex, was ihn zuweilen in Konflikt mit Vorgesetzten bringt, die sich nicht daran halten (oder nicht so, wie er ihn versteht).


--- Zitat von: Schwerttänzer am 16.05.2013 | 13:01 --- Nicht absolut, Nein aber will das ein Orden von Paladinen bzw deren Gottheiten?
...
Just following Orders ist nicht Rechtschaffen Gut, die Rechtschaffenheit des Paladins bezieht sich nicht auf weltliches oder kirchliches Recht, sondern auf seinen Kodex. Das ist seine vom Gott abgesegnete Verfassung die Constitution, solange positives, wohlmeinendes Weltlich - kirchliches Recht damit konform geht hat der Paladin es zu befolgen, aber wenn nicht.... unconstitutional law is no law at all, unconstitutional use of law is not lawful or constitutional. Good ist der dominierend bestimmende Teil der Paladingesinnung

--- Ende Zitat ---

Das gehört mehr oder weniger zusammen: Nur die Regeln befolgen ist nicht RG sondern RN, richtig. Die Regeln müssen bei RG immer moralisch hinterfragt werden. Das heißt aber nicht, dass man sich einfach drüber hinweg setzt. Und genau das sagst du hier ja selbst: solange es mit dem Codex konform geht, d.h. nichts anderes, als solange es nicht böse ist, muss er sich daran halten. Das bedeutet auch, dass er den Anweisungen legitimer Autoritäten Folge zu leisten hat, solange sie bzw. das Resultat der Anweisungen, nicht gegen seinen Codex verstoßen.
Nochmal: Rechtschaffene Gottheiten und Gesinnungen sehen mE(!) Strukturen, Regeln und Hierarchien als notwendig an. Das kann nicht anders als durch Unterordnung der Teilglieder unter die Regeln bzw. Einordnung der Teilglieder in die Strukturen funktionieren. Ein "Orden" gleichberechtigter Mitglieder ist kein Orden in dem Sinne, wie ich es vertsehe. Das ist ein Rat, ein Konzil oder ein Bund, aber kein Orden. "Orden" und "Ordnung" (und englisch "Order": Anweisung/Befehl) gehören zusammen  ;)


Avatar: Der Avatar ist Manifestation des Gottes. Damit ist er mit dem Gott gleichzusetzen. Er hat keinen eigenen Willen, sondern wird durch den Gott direkt gelenkt. Er ist damit der Gott. Es gibt nichts, dass die göttliche Präsenz im Avatar verfälschen würde. Wenn ein Avatar spricht, spricht er mit der Stimme der Gottheit.

edit:

--- Zitat von: Schwerttänzer am 16.05.2013 | 13:01 ---Good ist der dominierend bestimmende Teil der Paladingesinnung

--- Ende Zitat ---
Da stimme ich dir zu. Nur heißt das nicht, dass der Rechtschaffene Teil nicht auch schwer wiegt. Gut ist in fraglichen Situationen der enstcheidende Teil. Wann immer möglich, müssen aber beide Teile erfüllt werden.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 16.05.2013 | 13:24 ---Das 3rd CS kenne ich nicht. Dann haben die da an Habbakuks Gesinnung gedreht? Denn der ist in AD&D 2nd "nur" NG und immerhin Gründergott und Patron eines der drei Orden.
--- Ende Zitat ---
one step rule


--- Zitat --- Und das Storm "regulär" Befehle ranghöherer missachtet, würde ich nicht so sehen. Er hält sich an den Codex, was ihn zuweilen in Konflikt mit Vorgesetzten bringt, die sich nicht daran halten (oder nicht so, wie er ihn versteht).
--- Ende Zitat ---
wo hat sich Derek Kronenhüter nicht an den Masstab(so wie er ihn verstand?') gehalten .
Dereks Befehl anzugreifen am Turm des Erzklerikers war legal, Sturm befolgte ihn nicht, weil er ihn für blöde hielt...

 
--- Zitat ---solange es mit dem Codex konform geht, d.h. nichts anderes, als solange es nicht böse ist, muss er sich daran halten.
--- Ende Zitat ---
falsch:
Wenn  die Regeln wohlmeinend, sind und so angewandt werden und nicht zu illegitimen Leid führt muss er sich dran halten. RG Gottheiten sehen als kleinster gemeinsamer Nenner  RG Regeln etc als sinnvolle und effiziente Methode an um für die meisten, das meiste gute zu erreichen
Alle anderen Regeln sind mehr oder weniger irrelevant.


--- Zitat --- Ein "Orden" gleichberechtigter Mitglieder ist kein Orden in dem Sinne, wie ich es vertsehe.
--- Ende Zitat ---
   so wie die Tafelrunde?


--- Zitat ---Avatar: Der Avatar ist Manifestation des Gottes. Damit ist er mit dem Gott gleichzusetzen Er hat keinen eigenen Willen, sondern wird durch den Gott direkt gelenkt. Er ist damit der Gott. Es gibt nichts, dass die göttliche Präsenz im Avatar verfälschen würde. Wenn ein Avatar spricht, spricht er mit der Stimme der Gottheit..
--- Ende Zitat ---
siehe Krischna, Ramayama, ein Avatar ist Essenz der Gottheit geboren als Mensch, eine Essenz die nicht unbedingt weiss, das sie Gottheit ist.

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 16.05.2013 | 09:43 ---
@Topic:
Ich fasse nochmal meine Ansicht zum Thema Gott und seine Anhänger zusammen:

In einem typsichen D&D Fantasy-Setting sind die Götter existent und aktiv. Sie beeinflussen mehr oder weniger direkt das Setting, sind teilweise sogar körperlich präsent. Und sie sind mehr oder weniger vermenschlicht (bzw. das Äquivalent einer anderen Fantasyrasse). Zum Teil sind es ja sogar ehemalige Abenteurer u.ä. (z.B. besagter Kelemvor). Damit sind ihre Handlungsmuster zumindest in der Tendez auch einem Sterblichen erschließbar.
In einem solchen Setting ist es imo undenkbar, dass die Organisationen, die im Namen eines Gottes aktiv sind, nicht bzw. nicht lange gemäß dessen Willen handeln; es sei denn, er lässt es zu. Nur warum sollte er?
--- Ende Zitat ---
Ich sehe das prinzipiell ähnlich, aber mit folgender Einschränkung: Ich kann jeder Zeit behaupten, ein Anhänger eines Gottes zu sein, ohne, dass das stimmen muss, also sozusagen unter "falscher Flagge" segeln.

Wichtig ist es prinzipiell nur bei solchen Klerikern (und anderen divine spellcastern), die tatsächlich ihre Fähigkeiten und Zauber von diesem Gott haben. Bei denen ist das aber auch verregelt: Halte dich an die Maximen deines Gottes or get the fuck out of here! Welches Verhalten da akzeptabel ist entscheidet... wer auch immer im Gruppenkonsens als dafür ausgewählter Schiedsrichter auserkoren wurde, meist der SL aber auch häufig die Spielergemeinschaft. Klar, manchmal wird das schwierig (ich bin übrigens ein großer Freund und Verfechter der one-step-rule), aber am Ende wird die Entscheidung getroffen und als Kleriker oder Paladin kannst du da nicht lange mit deinem Gott rumdiskutieren. Er nimmt dir einfach deine Kräfte und wenn dir das nicht passt, musst du dir halt einen anderen Patron suchen. So einfach ist das, wenn man ein Gott ist. Kleriker sein ist nunmal nur dann ein Wünsch-dir-was, wenn der Wunsch der Agenda des Gottes entspricht. Da gibt es sicher einen gewissen Spielraum.

Nebenbei bemerkt: die one-step rule gilt nicht für Paladine. Sogar Corellion Larethian (oder wie der sich schreibt) hat Paladine und  der ist CG. Die one-step rule gilt nur für die Klassen, bei denen es explizit drinsteht, dass es für sie gilt. Welche das bei PF sind, weiß ich jetzt auch nicht aus dem Schuh heraus, aber offenbar betrifft es ja den Kleriker, sonst würden wir hier nicht diskutieren.

kalgani:

--- Zitat von: Schwerttänzer am 16.05.2013 | 13:37 ---wo hat sich Derek Kronenhüter nicht an den Masstab(so wie er ihn verstand?') gehalten .
Dereks Befehl anzugreifen am Turm des Erzklerikers war legal, Sturm befolgte ihn nicht, weil er ihn für blöde hielt...
--- Ende Zitat ---

er hat derek nicht für blöde gehalten sondern für geistig verwirrt.
das ist ein ziemlich wichtiger unterschied.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: kalgani am 16.05.2013 | 13:57 ---er hat derek nicht für blöde gehalten sondern für geistig verwirrt.
das ist ein ziemlich wichtiger unterschied.

--- Ende Zitat ---
stimmt, habe das mit dem Zoff mit den Elfen verwechselt, da hat er Dereks Anweisungren nur für verbrecherisch blöde gehalten

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