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Schusswaffenreichweite kompliziert?
Galatea:
--- Zitat von: CokeBacon am 23.05.2013 | 23:43 ---Findet ihr es zu kompliziert oder würdet ihr mit so einer Rechnung am Spieltisch zurecht kommen? Ich empfinde es nämlich noch ein wenig unschlank.
--- Ende Zitat ---
Ich empfinde es als sehr unintuitiv, weil es bei hoher Reichweitenbandbreite extrem unrealistisch wird. Ich meine wirklich EXTREM.
Wenn ich bei einem Scharfschützengewehr auf 1000m auf +0 treffe und auf 1080m auf +4 und auf 500m auf -25, dann läuft was ganz grob falsch.
Wenn dein System nur Gefechte auf kurze Distanz (maximal so 100-200 Meter) darstellen soll ist es natürlich vollkommen ausreichend. Auch solltest du über spezielle Eigenschaften der Waffen (sozusagen einen Eigenschaftsbaukasten) nachdenken, damit eben nicht Scharfschützengewehre (die bei den Gefechtsdistanzen dann aber eh uninteressant wären) im Nahkampf eingesetzt werden oder Spieler wie Serious Sam mit einem M-60 aus der Hüfte ballernd durch die Gegend rennen.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Galatea am 25.05.2013 | 14:33 ---Das M-14 hat eine höhere Kadenz als das G3.
--- Ende Zitat ---
i stand corrected,
--- Zitat ---Das ist Quatsch.
--- Ende Zitat ---
den Unsinn haben sie mir vor langen, langen Jahren bei der BW auch erzählt, erklärt warum alle Sturmgewehre benutzen. Schiessleistung detoriert unter Kampfbedingungen erheblich, die Ziele bewegen sich, nehmen Deckung , der Schütze bewegt sich etc etc
Die BW Parole 6 Schuss 5 Treffer = miserabler Schütze ist Unsinn
@xergazz
Was soll es leisten, wofür soll es geeignet sein.
Welche Art von Cyberpunk...
Die Vorteile von SSGs würde ich z.b. auf nur bei vorherigem Zielen zur Geltung kommen lassen.
Wulfhelm:
Wie schon gesagt, um die Vorteile von Kurzwaffen herausszustellen, braucht man eben einfach andere Stellschrauben als die Reichweite. Eine "Minimalreichweite" wie bei BattleTech ist jedenfalls nicht plausibel und dürfte den meisten Spielern eher skurill erscheinen. Ich kann nur meine Bitte wiederholen, uns über das System etwas mehr zu erzählen.
Die Waffendiskussion betrachte ich als offtopic, solange CokeBacon sein Posting nicht an xergazz anpasst... >;D
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--- Zitat von: Galatea am 25.05.2013 | 13:21 ---Ein Beispiel wäre die M-14, die noch heute als Scharfschützengewehr verwendet wird. Auch verlängerte Varianten anderer großkalibriger Sturmgewehre sind im Umlauf.
--- Ende Zitat ---
Sowohl die Snipervariante des M-14 als auch die des G3 und erst recht die aus dem G3 hervorgegangenen PSG-1 und MSG-90 haben aber aus gutem Grunde nur eine halbautomatische Abzugsgruppe. Das einzige wirklich vollautomatische Scharfschützengewehr (eigentlich ein DMR), das mir auf Anhieb einfällt, ist das SVU-A.)
YY:
--- Zitat von: Galatea am 25.05.2013 | 12:24 ---Das Problem ist, dass der Schaden des Scharfschützengewehrs so hoch ist, dass es sein Ziel im Normalfall sofort ausschaltet.
--- Ende Zitat ---
Stimmt so pauschal nicht.
Z.B. ein PSG-1 bringt nicht nennenswert mehr Geschossenergie in die Gegend als ein "nacktes" G3 - dazu kommt noch, dass man das ohnehin nicht proportional in mehr Schaden umrechnen könnte.
Ein SSG erlaubt es lediglich, auf größere Entfernungen immer noch präzise Treffer anzubringen und deswegen viel Schaden zu verursachen.
Einfach pauschal den Waffenschaden der SSGs gegenüber "normalen" Gewehren, am Besten solchen im gleichen Kaliber, zu erhöhen, hieße das Pferd von hinten aufzäumen und führt u.A. zu dem genannten Problem.
--- Zitat von: Wulfhelm am 25.05.2013 | 16:09 ---Wie schon gesagt, um die Vorteile von Kurzwaffen herausszustellen, braucht man eben einfach andere Stellschrauben als die Reichweite. Eine "Minimalreichweite" wie bei BattleTech ist jedenfalls nicht plausibel und dürfte den meisten Spielern eher skurill erscheinen.
--- Ende Zitat ---
Im laufenden Feuerkampf hat eine Kurzwaffe gegenüber MP oder Sturmgewehr - außerhalb des absoluten Nahbereiches (lies: Körperkontakt) - keine nennenswerten Vorteile.
Ihre Vorteile sind logistischer/strategischer Natur: Sie ist leichter zu führen und damit leichter stets verfügbar zu halten sowie leichter zu verstecken. Das wars dann aber auch schon.
Der taktische Vorsprung gegenüber z.B. einem MG oder einem SSG in extrem engen Umgebungen oder bei beidseitig überraschendem Aufeinandertreffen ergibt sich aus den Nachteilen von MG und SSG in diesen Situationen, nicht aus einem inhärenten Vorteil der Kurzwaffe.
Und sogar dieser Vorsprung ist meist eine recht flüchtige Geschichte.
"Minimalreichweiten" sind zumindest für stark vergrößernde Zielfernrohre nicht wirklich unplausibel.
Ich halte es aber für einfacher und sinnvoller, die entsprechenden Nachteile von MGs und SSGs ungeachtet des technischen Hintergrundes möglichst einheitlich abzuhandeln, z.B. über Initiative-Abzüge oder (mMn eleganter) zwingend* nötige Vorbereitungshandlungen.
*Feuern kann/darf man natürlich auch ohne...nur sollte der zugehörige Mechanismus entsprechend gestaltet sein, dass das offensichtlich eine Verzweiflungstat ist und sich somit auf absolute Notlagen beschränkt.
OT:
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--- Zitat von: Schwerttänzer am 25.05.2013 | 15:12 ---Die BW Parole 6 Schuss 5 Treffer = miserabler Schütze ist Unsinn
--- Ende Zitat ---
Auf eine Gefechtssituation bezogen: ja.
Im Training muss aber eine möglichst hohe Trefferquote der Anspruch sein, eben in dem Wissen, dass diese unter Stress und "echten" Bedingungen deutlich nach unten geht.
Was man langsam und in Ruhe schon nicht kann, kann man unter Stress erst recht nicht.
Das kann aber nicht die Begründung dafür sein, nicht sauber zu üben - dann klappt es nämlich nicht spürbar schlechter, sondern gar nicht mehr.
Das Problem der BW-Schießausbildung (auch NSAK) ist aber nach wie vor, dass keine ausreichende Hinführung zu schwereren Bedingungen erfolgt, weder praktisch noch theoretisch.
Dann braucht man sich auch nicht wundern, dass Klagen über schlechte Trefferleistungen der Schützen und/oder schlechte Waffenwirkung kommen.
Die Ansprüche aus dem Schießbahnbetrieb (jeder Schuss ein Treffer, jeder Treffer Wirkung - Stichwort Klappfallscheibe...) darf man nicht mit ins Gefecht nehmen.
--- Zitat von: Wulfhelm am 25.05.2013 | 16:09 ---Sowohl die Snipervariante des M-14 als auch die des G3 und erst recht die aus dem G3 hervorgegangenen PSG-1 und MSG-90 haben aber aus gutem Grunde nur eine halbautomatische Abzugsgruppe.
--- Ende Zitat ---
Aus dem gleichen Grund würde aber auch niemandem ein Zacken aus der Krone brechen, wenn die regulären Sturmgewehre reine Halbautomaten wären.
Sinnvoll ist Vollautomatik nur bei sehr wenigen Waffen - und Sturmgewehre gehören nicht dazu.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: YY am 25.05.2013 | 16:59 ---
OT:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Auf eine Gefechtssituation bezogen: ja.
Im Training muss aber eine möglichst hohe Trefferquote der Anspruch sein, eben in dem Wissen, dass diese unter Stress und "echten" Bedingungen deutlich nach unten geht.
.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)besagte Aussagen bezogen sich definitiv nicht auf die Schiessbahn und sind anscheinend immer noch populär
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