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Schusswaffenreichweite kompliziert?
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Galatea am 25.05.2013 | 20:12 ---Ein so hoher Trefferanspruch ist natürlich ebenfalls totaler Unfug. Was mit Sturmgewehren in der Regel Sinn macht ist Salvenfeuer.
--- Ende Zitat ---
das ist ebenfalls Unfug, das macht man wohl eigentlich nur noch bei Kampferöffnung mittels Feuerüberfall.
Stgw werden hauptsächlich im Einzelschuss und auch noch mit Feuerstoss einer VollAutofeuervariante eingesetzt.
Die ersten M16 hatten keine verchromten Läufe, Kammern etc und der Glaube braucht nicht gewartet zu werden, war eigentlich nicht hilfreich.
Da die Amis in Nam bei Feindkontakt Ari anforderten und Einsetzten, sehe ich in der Feuertaktik Blei in den Dschungel um den VC dazu anzuhalten die Köpfe einzuziehen, nichts problematisches
Sehe ich was heutzutage an Mun mitgeführt bzw aufmunitioniert und verbraucht wird, 7 - 8 Magazine + Mun im Assaultpack/Sturmgepäck... sehe ich das Problem in Nam nicht im MunVerbrauch, sondern in der Versorgung mit Mun und Magazinen.
Bei Sprüchen von Rangabzeichenträgern für den grossen Vaterländischen mit Feuerdiszi, gezieltem Einzelschiessen, Liust Können etc bräuchte man nur 2 - 3 Magazine...
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Galatea am 25.05.2013 | 20:12 ---
Zum Thema Schusswaffen und Nahkampf. Bei Opus anima extended handeln wir das so ab, dass man im Nahkampf einfach gegen den Fernkampfangriff parieren darf. Da der Fernkampfpool kleiner ist als der Nahkampfpool (meist etwa um ein Drittel) ist Gewehreinsatz im Nahkampf wenig sinnvoll (die Pistole erhält Initiativboni um das auszugleichen)..
--- Ende Zitat ---
nicht sehr glaubwürdig, widerspricht massiv dem Standard des aufgesetzten Schusses bzw dem auf Kernschussweite, gefelogt von sofortigem Gehen/Nachstossen in den Nahkampf , wie es z.b. für Marlboroughs Rotröcke typisch gewesen sein soll, odem Entermeleekämpfen, der linkshändig von Kürassieren gern genutzten Pistole um sich gegen Nahkampfangriffe von links hinten zu verteidigen(ich bezweifel die Praktikibilität etwas spez betreffs der dazu notwendigen Reitfertigkeiten, denen des Pferdes und der Aufmerksamkeit nach hinten)
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.05.2013 | 20:02 ---
Die Erschwernisse bzw. Erleichterungen ergeben sich dann wie folgt:
[*]0 - 1m (Körperkontakt): Nur Pistolen als Schusswaffen erlaubt. Wer will, darf sein Gewehr als Knüppel benutzen.
--- Ende Zitat ---
d.h. 1m vorm Ende des Laufes sind MPS etc nicht einsetzbar?
Sorry, theoretisch kann ich jemand der 1m von mir entfernt mit dem G3 mit Feuerstoss bekämpfen, oder mit Bajonett..[/list]
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Schwerttänzer am 25.05.2013 | 22:34 ---nicht sehr glaubwürdig, widerspricht massiv dem Standard des aufgesetzten Schusses
--- Ende Zitat ---
Aufgesetzter Schuss funktioniert gegen kampfunfähige Personen. Aber in einem Kampf kommst du nicht zu einem aufgesetzten Schuss.
--- Zitat ---Sorry, theoretisch kann ich jemand der 1m von mir entfernt mit dem G3 mit Feuerstoss bekämpfen, oder mit Bajonett..
--- Ende Zitat ---
Bei MPs kommt es darauf an: Eine Uzi würde ich regeltechnisch als Pistole behandeln.
Für eine Thompson-MP gilt das, was ich weiter unten zum G3 schreibe.
Mit 'nem G3 kannst du unmöglich auf eine Person zielen, die 1 Meter vor dir steht und Abwehrbewegungen macht. Mit einem Bayonett kannst du noch angreifen, aber das ist dann ein Nahkampf und kein Fernkampf. Aber sobald du eine Gewehr in Schusshaltung trägst, haut dir das dein Gegenüber einfach zur Seite. Und nein, dazu benötigt man nichtmal einen Paradewurf. Zu verhindern, dass der Gewehrlauf in die eigene Richtung zeigt, schafft jeder im kampffähigen Zustand.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.05.2013 | 23:00 ---Aufgesetzter Schuss funktioniert gegen kampfunfähige Personen. Aber in einem Kampf kommst du nicht zu einem aufgesetzten Schuss..
--- Ende Zitat ---
da kenn ich andere Aussagen, das geht durchaus soll sogar ne Standardtechnik im Entermelee gewesen sein.
--- Zitat ---Mit 'nem G3 kannst du unmöglich auf eine Person zielen, die 1 Meter vor dir steht und Abwehrbewegungen macht.
--- Ende Zitat ---
Zielen? Deutschuss bzw Feuerstoss, spez wenn umgehängt,
--- Zitat ---Mit einem Bayonett kannst du noch angreifen,
--- Ende Zitat ---
wenn ich mit dem Bajonett zustossen kann dann auch den Finger krumm machen.
--- Zitat ---Aber sobald du eine Gewehr in Schusshaltung trägst, haut dir das dein Gegenüber einfach zur Seite.
--- Ende Zitat ---
wenn das ginge wäre das Bajonett nutzlos, denn der Schuss ist leichter abgegeben als mit dem Bajonett zugestossen und Schusshaltung hat man dabei auch.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Schwerttänzer am 25.05.2013 | 23:18 ---da kenn ich andere Aussagen, das geht durchaus soll sogar ne Standardtechnik im Entermelee gewesen sein.
--- Ende Zitat ---
Welchen Sinn soll das machen?
Dadurch entsteht nicht mehr Schaden und man erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner ausweicht.
Der einzige Grund wäre der psychologische Effekt, wenn man jemanden entwaffnet und anschließend als Geisel nimmt. Aus irgendeinem Grund wirken Leute eingeschüchterter, wenn sie das Metall auf der Haut spüren anstatt es nur 20cm von sich weg zu wissen. - Aber während des eigentlichen Kampfes bringt das nichts.
--- Zitat ---Zielen? Deutschuss bzw Feuerstoss, spez wenn umgehängt,
--- Ende Zitat ---
Mit zielen meinte ich nicht "über Kimme&Korn anvisieren". Mit zielen meinte ich "den Gewehrlauf in Richtung des Gegners halten".
--- Zitat ---wenn ich mit dem Bajonett zustossen kann dann auch den Finger krumm machen.
--- Ende Zitat ---
Nein. Jedenfalls nicht so ohne Weiteres. Der Standardgriff bei einem Bajonettangriff ist so, dass der Finger nicht am Abzug ist. Die Hand, die normalerweise am Abzug ist, umfasst beim Bajonettangriff normalerweise den Kolben.
Klar kann man es sich auch antrainieren, die zweite Hand am Abzug zu lassen. Jedoch ist es extrem umständlich, so vernünftig zu hantieren und vor allem genügend Kraft aufzubringen, damit der Gegenüber die Waffe nicht zur Seite schlägt (Stichwort Hebelgesetze).
Oder in Kurzform: Als Sonderfertigkeit würde ich es zulassen, dass man bei einem geglückten Nahkampfangriff mit dem Bajonett auch gleichzeitig schießen kann.
Aber ein normaler Soldat, der hervorragend schießen kann, dem gelingt es nicht, ein Bajonett so zu führen, dass er damit gleichzeitig stechen und schießen kann.
--- Zitat ---wenn das ginge wäre das Bajonett nutzlos, denn der Schuss ist leichter abgegeben als mit dem Bajonett zugestossen und Schusshaltung hat man dabei auch.
--- Ende Zitat ---
Und jetzt rate mal, warum es heutzutage kaum noch Bajonette mehr gibt...
Das Bajonett stammt aus einer Zeit, wo man einen einzelnen Schuss abgeben konnte und dann erstmal mehrere Sekunden mit nachladen beschäftigt war.
Ab dem Zeitpunkt, wo sich die Nachladeproblematik erledigt hatte, wurden auch die Bajonette witzlos.
Einige Armeen führen das Bajonett noch aus Tradition. Bei anderen Armeen wird das Bajonett für den Fall mitgeführt, dass die Munition ausgeht. - Aber der Großteil der Armee verwendet kein Bajonett mehr.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)In der deutschen BW benötigt man zum Beispiel auch kein Bajonett mehr. Hier wird angeblich der Klappspaten ausgepackt, falls der Gegner in den Nahkampf kommt. "Klappspaten frei!"
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