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[FreeFate] Cthulhu mit FreeFate
Edvard Elch:
--- Zitat von: Askellion am 7.06.2013 | 23:19 ---Das "noch einmal davon kommen" war bezogen auf z.B.: Ein würde von einem herabstürzenden Felsen getroffen, was ihn vermutlich ausschaltet, weil er schon recht angeschlagen ist. Mit "Glück" kommt er vielleicht noch einmal davon, obwohl er es nicht geschafft hat auszuweichen.
Wir setzen in Glück z.B. auch ein für: Ein Charakter will in ein Hotelzimmer einbrechen. Der Spieler frägt "Kommt jemand vorbei?". Die Antwort lautet "Keine Ahnung, mach mal nen Glückswurf". Im zweiten Fall sollte es natürlich keinen FATE-Punkt kosten.
--- Ende Zitat ---
Ausgeschaltet werden bedeutet, dass der Konfliktgegner (bei einem fallenden Felsen wahrscheinlich der SL, es sei denn, einer der anderen Spieler hat den Felsen geworfen) bestimmt, was mit dem Charakter passiert. Ich persönlich finde es reichlich ungeschickt, den vorangegangenen Konflikt mit einer weiteren Probe zu entwerten. Was ich mir vorstellen könnte, wäre die Möglichkeit, den Charaktertod (falls der Gewinner des Kinflikts einen solchen vorsieht) mit einem Fatepunkt abzuwenden.
Im zweiten Beispiel ist das für mich Teil des Einbrechen-Wurfs: Gelingt er, kommt keiner vorbei. Gelingt er nicht, wäre eine mögliche auftretende Komplikation, dass jemand vorbei kommt...
Askellion:
--- Zitat von: Edvard Elch am 8.06.2013 | 00:35 ---Ausgeschaltet werden bedeutet, dass der Konfliktgegner (bei einem fallenden Felsen wahrscheinlich der SL, es sei denn, einer der anderen Spieler hat den Felsen geworfen) bestimmt, was mit dem Charakter passiert. Ich persönlich finde es reichlich ungeschickt, den vorangegangenen Konflikt mit einer weiteren Probe zu entwerten. Was ich mir vorstellen könnte, wäre die Möglichkeit, den Charaktertod (falls der Gewinner des Kinflikts einen solchen vorsieht) mit einem Fatepunkt abzuwenden.
Im zweiten Beispiel ist das für mich Teil des Einbrechen-Wurfs: Gelingt er, kommt keiner vorbei. Gelingt er nicht, wäre eine mögliche auftretende Komplikation, dass jemand vorbei kommt...
--- Ende Zitat ---
Ja, ich glaube Du hast recht. Es kommt mir zwar spontan seltsam vor, wenn das Einbrechen fehlschlägt, weil jemand vorbei kommt...andererseits gehört das abchecken, dass "die Luft rein ist" sicher mit zum Vorgang des Einbrechens. Und unnötige Proben weglassen finde ich immer gut :)
sir_paul:
--- Zitat von: Askellion am 7.06.2013 | 23:19 ---Tatsächlich wird (zumindest bei uns) auch nach BRP Cthulhu nur selten auf "Cthulhu-Mythos" gewürfelt. Die Fertigkeit soll ja eigentlich das Wissen über den Mythos abbilden. Andererseits wissen die Charaktere halt was sie wissen bzw. erlebt haben.
--- Ende Zitat ---
Was passiert denn wenn ein Charakter ein Mythos-Buch liest, darin lernt er eventuell einiges über den Mythos. Nun ist es relativ unpraktisch den Spielern komplette Mythos-Bücher zum lesen zu überreichen, daher finde ich es nur Sinnig die Fertigkeit "Cthulhu-Mythos" z.B. für solches Bücherwissen zu nutzen.
Also Sachen die der Charakter wissen könnte, von denen der Spieler aber keine Ahnung hat!
Askellion:
--- Zitat von: sir_paul am 11.06.2013 | 17:41 ---Was passiert denn wenn ein Charakter ein Mythos-Buch liest, darin lernt er eventuell einiges über den Mythos. Nun ist es relativ unpraktisch den Spielern komplette Mythos-Bücher zum lesen zu überreichen, daher finde ich es nur Sinnig die Fertigkeit "Cthulhu-Mythos" z.B. für solches Bücherwissen zu nutzen.
Also Sachen die der Charakter wissen könnte, von denen der Spieler aber keine Ahnung hat!
--- Ende Zitat ---
Grundsätzlich stimme ich Dir da schon zu, allerdings hat bei uns in vielen Jahren mit BRP Cthulhu die Fertigkeit "Cthulhu-Mythos" keine große Relevanz gehabt, abgesehen davon, dass sie die Maximalstabilität senkt. Das liegt zum einen daran, dass in den Szenarien ohnehin alle relevanten Hinweise + etwas Fluff zu finden sind. Zum anderen stellt sich dann schnell die Frage, welches Mythos-Buch welches Wissen enthält - welche Infos der Charakter nach der Lektüre eines bestimmten Werkes besitzen könnte. Dadurch entsteht dann zusätzlicher Buchhaltungsaufwand, den ich mir ehrlich gesagt nicht antun möchte.
Bei uns läuft es so, dass die Charaktere wissen, was sie erlebt und was sie in Form von Handouts (Mythos-Buch-Passagen, Briefe, Notizen etc.) gelesen haben. Und wenn sie etwas nicht wissen, dann suchen sie sich mittels Bibliotheksnutzung eine passende Quelle und bringen das fehlende Wissen in Erfahrung (noch mehr Handouts :) )
sir_paul:
Also wir haben damals schon recht viel auf Mythos-Wissen gewürfelt...
--- Zitat von: Askellion am 11.06.2013 | 20:14 ---Zum anderen stellt sich dann schnell die Frage, welches Mythos-Buch welches Wissen enthält - welche Infos der Charakter nach der Lektüre eines bestimmten Werkes besitzen könnte.
--- Ende Zitat ---
Das wird doch durch den Würfelwurf simuliert, da muss ich nicht nachhalten welches Buch welches Wissen vermittelt. Bei einer Mythosfrage wird einfach eine Schwierigkeit festgelegt (gibt an wie verbreitet das benötigte Wissen ist) und dann die Probe gegen diese Schwierigkeit gemacht. Falls erfolgreich gab es halt in irgendeinem der gelesenen Bücher die entsprechende Information und der Charakter weiß die Antwort (oder zumindest Hinweise auf die Antwort ;) )
Andererseits sind Handouts wirklich cool :D und wenn ihr die Fertigkeit auf Grund eures Spielstils nicht benötigt, dann in den Korb damit!
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