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[FATE Core] Fairnessproblem Advantages und Overcome, Frage und ein wenig Rant

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Scimi:

--- Zitat von: Dr. Jan Itor am  1.06.2013 | 21:11 ---... und nochmal zu den Overcomes die ich machen muss um einen Aspekt zu überwinden. Überlicherweise mache ich das ja um den Aspekt loszuwerden und dann ist klar - das ist eine Aktion für sich. Aber wie sieht das aus wenn ich den Aspekt nicht loswerden kann - sind das dann auch eigene Aktionen die ich anstatt meiner eigentlichen Aktion in einer Runde mache oder sind dass nur zusätzliche Würfe?

--- Ende Zitat ---

Overcome ist doch nur die ganz normale Probe, die fast jedes Rollenspiel verlangt, wenn ein Charakter eine relevante Aktion durchführen soll. Wenn der Charakter in seiner Runde etwas tut, dann ist das seine Aktion. Wenn ein Aspekt das unmöglich macht (schießen ohne Schusswaffe etc.), dann kann er eine andere Aktion durchführen.
Wenn der Aspekt diese Aktion irgendwie beeinträchtigt, dann kann diese Aktion erschwert sein oder der Aspekt könnte invoked oder compelled werden.

Haukrinn:

--- Zitat von: Scimi am  1.06.2013 | 23:28 ---Overcome ist doch nur die ganz normale Probe[...]

--- Ende Zitat ---

Das ist halt genau der Knackpunkt - mir wird das eben durch das Lesen des Regelwerks nicht klar dass das etwas ist was einfach nur als normale Probe ins Spiel kommt wenn der Charakter irgendwas bestimmtes versucht was ihm sonst unter normalen Umständen automatisch gelingen wird. Wenn dem so ist, super, aber mir erschloss sich das allein durchs Lesen nicht.

Scimi:
Ich hatte das immer so verstanden. Z.B kann man normalerweise einfach ein Kaufhaus betreten. Mit dem Aspekt "Mit roter Farbe übergossen" würde der SL aber an der Stelle von dem Charakter eine Probe verlangen, um an der Security vorbeizukommen.

Azzu:
Im Konflikt darfst du nach RAW nur eine Aktion pro Runde durchführen (Defend zählt dabei nicht). Overcome frisst also deine Aktion für die Runde, wenn es nötig wird.

Außerhalb einer Konfliktszene ist das alles unproblematisch. Das Beispiel mit dem Vorbeischleichen geht daher am Problem vorbei.

Scimi:

--- Zitat von: Azzurayelos am  2.06.2013 | 01:56 ---Im Konflikt darfst du nach RAW nur eine Aktion pro Runde durchführen (Defend zählt dabei nicht). Overcome frisst also deine Aktion für die Runde, wenn es nötig wird.

--- Ende Zitat ---

Ich hatte die Frage so verstanden: Es gibt keine denkbare Aktion, die den Aspekt entfernt. Daher führt der Charakter eine andere Aktion durch. Diese Aktion wird aber von dem Aspekt eingeschränkt. Daher könnte der SL eine Overcome-Probe verlangen, die sonst nicht notwendig wäre. Wäre das Ablegen dieser Probe eine Aktion an sich oder geschieht das zusätzlich zu der gewünschten Aktion?

Ich hatte die Regeln dahingehend so verstanden, dass ein "störender" Aspekt ein Grund für den SL sein kann, eine abzulegende Probe zusätzlich zu erschweren oder für eine eigentlich ohne Würfeln auszuführende Aktion überhaupt eine Overcome-Aktion zu verlangen.
Das lese ich so, dass es von der ursprünglichen Aktion abhängt, welchen Stellenwert die Overcome-Aktion einnimmt.

Beispiel: Ein Charakter ist im Kampf, er wirft eine Handgranate, das ist seine Aktion für die Runde. Gleichzeitig ruft er allen zu, in Deckung zu gehen, das ist eine freie Aktion. Wenn der Char jetzt den Aspekt "geknebelt" hätte, würde ihn das nicht beim Werfen der Granate stören, also würfelt er ganz normal seine Aktion. Der Aspekt schränkt seinen Warnruf ein, darum könnte der SL ihn würfeln lassen, ob das klappt. Dieser Wurf würde aber nicht als Aktion zählen.

Meine Lesart.

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