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Wie variabel lässt sich die 4E an Settings anpassen?

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Arldwulf:

--- Zitat von: Wormys_Queue am 13.06.2013 | 20:31 ---Da schneidet die 4e ja dann noch schlechter ab, weil sie alleine aufgrund des Layouts pro Seite weniger Inhalt als die Vorgängereditionen enthält.

--- Ende Zitat ---

Muss ich den Satz nun auf Wörter statt Seiten umstellen oder können wir uns einfach darauf einigen das der Inhalt wichtiger als zahlenspielereien ist? Die funktionieren schließlich auch anders herum. So ein Stufe 1 Char hat ca 20 - 25 Optionen für Dinge ausserhalb der Kämpfe auf seinem charblatt die sich noch in Unterkategorien aufteilen. Und auch auf mehr Seiten beschrieben werden als die 4-5 kampfrelevanten optionen. Ergibt das irgendeine Aussage über die Breite unterstützter Spielstile, gar über kampflastigkeit? Nein. Es sind Zahlenspielereien, oberflächlich und suggestiv.

Am ende zählt nur welche Mittel und Hilfen das System bereitstellt, und die Umsetzung dieser Werkzeuge.

Wellentänzer:

--- Zitat von: Thandbar am 13.06.2013 | 23:16 ---Deinen ersten Satz kann ich voll unterschreiben. Was das Einfluffen angeht: Ich würde eher Shadowrun mit der 4E spielen als DSA. Eine fein aufeinander abgestimmte, hochkompetente Gruppe, die mit Sonderkräften eine Begegnung nach der anderen meistert - das passt doch irgendwie ganz gut zu Shadowrun. Während ich DSA, obschon EDO durch und durch, nicht mit der 4E zurechtreiten wollen würde.
--- Ende Zitat ---

Also da widerspreche ich. DSA bzw. Aventurien habe ich mit 4E ausgiebig bespielt. Das funktioniert vollkommen problemlos. Über Shadowrun hatte ich schon mal nachgedacht, aber den Gedanken aus diversen Gründen verworfen. Beispielsweise lassen sich fortgeschrittene Schusswaffen nicht adäquat einbinden. Da bricht bei mir die Suspension of Disbelief. Es tauchen aber noch drölfzig weitere Problemchen auf. Bei den Dresden Files kann man sich das nach meiner Ansicht merkwürdiger Weise besser zurechtbiegen.


--- Zitat von: WitzeClown am 13.06.2013 | 23:55 ---@Wellenreiter: Danke für die Antwort. Finde die Überlegung nachvollziehbar. Ich glaube aber dass die Problematik auch dann auftreten würde, wenn die unhinterfragten Überzeugungen ander wären.
--- Ende Zitat ---

Das wiederum verstehe ich nicht ganz. Welche Problematik würde auch dann auftreten, wenn welche unhinterfragten Überzeugungen anders wären? Ich steh auf dem Schlauch, sorry.

Thandbar:

--- Zitat von: Wellentänzer am 14.06.2013 | 05:25 ---Also da widerspreche ich. DSA bzw. Aventurien habe ich mit 4E ausgiebig bespielt. Das funktioniert vollkommen problemlos. Über Shadowrun hatte ich schon mal nachgedacht, aber den Gedanken aus diversen Gründen verworfen. Beispielsweise lassen sich fortgeschrittene Schusswaffen nicht adäquat einbinden. 
--- Ende Zitat ---

Ein guter Einwand! Ich dachte darüber nach, fortgeschrittene Schusswaffen ihre eigene(n) Power(s) mitbringen zu lassen, die derjenige, der sie handhabt, wie eine Klassen-Fähigkeit einsetzen kann. (Cyberware ließe sich vielleicht mit den "Gaben" aus Dark Sun darstellen.)
Aber das sind alles nur Hausregel-Gedankenspiele.  ;)

Was DSA angeht, so hätte ich ein wenig Bedenken, dass die Charaktere gleich sehr kompetent starten, nicht als Gleiche unter Gleichen in der Spielwelt "realistisch" simuliert werden und das System auf Gruppenkämpfe ausgelegt ist und Probleme mit der Abbildung von Duellen hat.
Da ich mich aber mit DSA überhaupt nicht mehr auskenne, glaube ich Dir auch, wenn Du sagst, es habe problemlos hingehauen.
Allerdings halte ich verbissen weiter an meiner These fest, dass es bei der Adaptabiliät der 4E weniger der Setting-Fluff als der jeweilige zu imitierende Spielstil ist, der die Grenzen zieht.

Wellentänzer:

--- Zitat von: Thandbar am 14.06.2013 | 08:05 ---Was DSA angeht, so hätte ich ein wenig Bedenken, dass die Charaktere gleich sehr kompetent starten, nicht als Gleiche unter Gleichen in der Spielwelt "realistisch" simuliert werden und das System auf Gruppenkämpfe ausgelegt ist und Probleme mit der Abbildung von Duellen hat.
--- Ende Zitat ---

Damit hat die 4E ganz generell Probleme, nicht nur bei DSA. Das Ausschalten von Wachen, Duelle zwischen Einzelpersonen, Massenschlachten: alles mit 4E nur schwer möglich.


--- Zitat von: Thandbar am 14.06.2013 | 08:05 ---Allerdings halte ich verbissen weiter an meiner These fest, dass es bei der Adaptabiliät der 4E weniger der Setting-Fluff als der jeweilige zu imitierende Spielstil ist, der die Grenzen zieht.
--- Ende Zitat ---

Klar. 4E kann Gamismus und sonst nix. Das ist Segen und Fluch gleichermaßen :D In eine ähnliche Richtung zielt ja auch 1of3: 3E kann eigentlich auch nur Gamismus, aber man merkt das als Spieler womöglich nicht so stark...

Luxferre:

--- Zitat von: Wellentänzer am 14.06.2013 | 08:08 ---4E kann Gamismus und sonst nix. Das ist Segen und Fluch gleichermaßen :D In eine ähnliche Richtung zielt ja auch 1of3: 3E kann eigentlich auch nur Gamismus, aber man merkt das als Spieler womöglich nicht so stark...

--- Ende Zitat ---

Wird zwar langsam sehr OT, aber ich sehe es so, dass Spieler sich ihr System immer schönreden. Man kann jedes System zweckentfremden. 4E kann vielleicht nix, aber das was man daraus macht ist doch wieder ein anderes paar Schuhe.
Mein Auto ist für seine Tätigkeit auch ungeeignet, bis auf die paar Abstecher ins Gelände oder mit Anhänger. Aber es kann trotzdem fahren und erfüllt seinen Zweck.
Die 4E ist Arldwulfs System der Wahl und erfüllt ihren und seinen Zweck. Geeignet ist sie ansich nicht, da er kein Gamist ist. Aber er passt es für sich an. Und kann es einigen (wie mir) nicht vermitteln, wie er das tut.
Äh ja... worauf wollte ich hinaus?  8]

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