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Powerniveaus von Pathfinder und D&D - Gibt es Unterschiede?

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afbeer:
Alle Charaktere funktioneren.
Der DM muss halt in D&D 3.X, Pathfinder  bzw. 4E die Gegner weniger gefährlich machen (Stichwort: angepasste Herrausforderungen)
genauso wie er sie für die optimierten Charaktere gefährlicher macht. Genauso wie er die Kaufabenteuer die nominell den Charakteren zugeordnet werden (un)gefährlicher macht.

Alle Charaktere funktioneren.
Man kann nicht immer erwarten sofort in eine Prestigeklasse einsteigen zu können, weil sie z.B. gerade neu veröffentlicht wurde. Die haben nämlich Vorraussetzungen die sich auf begrenzte Resourcen wie Talente oder Fertigkeitsränge beziehen.

Das Rollenspielen macht sich an der Persönlichkeit des Charakters fest und nicht an seinen Regelbausteinen. Die können nur versuchen die Persönlichkeit widerzuspiegeln.
Zwei Charaktere (z.B. John McClane) mit identischen Charakterbogen spielen sich völlig unterschiedlich in den Händen ihrer Spieler.

Auch ein im Magierturm sitzender Magier, der nicht rausgeht funktioniert. Der DM passt die Herrausforderungen an.

Slayn:
Also ein Fall von "Alles geht, Nichts macht Sinn!"

Arldwulf:

--- Zitat von: kalgani am 10.07.2013 | 13:43 ---was haben den "optimierung des char" und "charakterspiel" gemeinsam???

verstehe nicht warum das eine das andere ausschließen sollte...
das wesen, die ticks und faibles des chars stehen doch eh nicht auf charbogen bei DnD/PF?!



--- Ende Zitat ---

Das nicht, allerdings grundlegende Eigenschaften (auf immer noch hoher Abstraktionsebene) schon.

Ob der Magier zum Beispiel eher geschickt, oder stark oder charismatisch (neben seiner zu erwartenden hohen Intelligenz) ist. Das Problem ist dass hierbei nun bestimmte Charakterkonzepte besser funktionieren, mechanisch größeren Einfluss haben. So gewinnt der Magier von Konstitution sehr viel mehr als von Stärke. Oder auch Charisma. Dadurch gibt es eine (wenn auch weiche) Einschränkung welche Charakterkonzepte gespielt werden können ohne dabei Auswirkungen auf die Spielbalance zu haben.

Slayn:
Oder, um es anders zu formulieren: Pathfinder bringt bestimmte Archetypen viel mehr in den Vordergrund und diese "reinen" Archetypen reißen mehr als ihre 3.0/3.5 Vorgänger.

Arldwulf:
Ich denke eigentlich das sich dort Pathfinder und 3.5 nicht viel nehmen. Es sind grundsätzliche Eigenschaften des Systems.

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