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Powerniveaus von Pathfinder und D&D - Gibt es Unterschiede?

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ErikErikson:

--- Zitat von: Slayn am 10.07.2013 | 13:47 ---Was wird dadurch, ganz ehrlich, gewonnen?
Oder genauer gefragt, was wird dadurch gewonnen gegen das System und den inhärenten Spielstil anzugehen?

In einem System bei dem jeder Krieger irgendwo ein John McClane ist, kann ich doch trotz der üblichen "Kriegeroptimierung" noch einen eigenständigen Charakter daraus machen.

--- Ende Zitat ---

Naja, so kann ich mir halt z.B. einen Krieger bauen, der sehr klug und weise ist, der hat dann halt nur Stärke 12. Oder ich kann mir nen Mix aus Klassen bauen, die technisch total ineffizient, aber cool. Kurz: Ich kann mir das bauen, was ich spielen will, unabhängig vom Optimierungsgrad.
Und trotzdem ist die Gruppe ungefähr gleich stark. Was wöllt ihr denn noch?

Es zwingt euch niemand, eure Chars auf Deibel komm raus zu optimieren, auch das System nicht. Nur euer Ehrgeiz.

Wisst ihr, wie ich früher meine D&D Chars gebaut hab, wo ich noch keine Ahnung hatte, was Optimieren ist? Ich hab einfach ne Klasse genommen, wo mir das Bild zu gefallen hat, und die Feats hab ich nach der Coolness der Namen ausgesucht.

Ich hab mich dann auch irgendwann mit der Optimierungslust angesteckt, aber das kam von mein Mitspieler her, ned vom Buch.


La Cipolla:

--- Zitat ---Es zwingt euch niemand, eure Chars auf Deibel komm raus zu optimieren, auch das System nicht. Nur euer Ehrgeiz.

Wisst ihr, wie ich früher meine D&D Chars gebaut hab, wo ich noch keine Ahnung hatte, was Optimieren ist? Ich hab einfach ne Klasse genommen, wo mir das Bild zu gefallen hat, und die Feats hab ich nach der Coolness der Namen ausgesucht.
--- Ende Zitat ---

Dito, mit einer Ergänzung: Nicht nur die Gruppe, auch der SL kann Optimierung "erzwingen" (natürlich nur in dem Rahmen, in dem man mitspielt).

Ich hab in 3.5 aber auch schon nen Magier mit INT 13 gespielt, und nen Nahkampfkrieger mit ST 12 (ohne Waffenfinesse, für die Klugscheißer ;D). Hat selbst da schon Spaß gemacht.

Slayn:

--- Zitat von: Arldwulf am 10.07.2013 | 14:23 ---Ich denke eigentlich das sich dort Pathfinder und 3.5 nicht viel nehmen. Es sind grundsätzliche Eigenschaften des Systems.

--- Ende Zitat ---

Ein wenig schon.
Gerade bei der 3.0/3.5 besteht das "Problem" dass bestimmte reinklassige Progressionen keinerlei Gewinn versprechen und keinerlei Verlust bei wechsel zu einer anderen Klasse oder Prestigeklasse zu spüren war.
Als Beispiele wären der Krieger genannt, bei dem es keinen großen Sinn machte länger als 4 Stufen dabei zu bleiben oder Kleriker und Hexenmeister, bei denen man so schnell es geht in Prestigeklassen wechseln sollte.
Gerade bei diesen Klassen, bei denen der Sinn fehlte um "straight" dabei zu bleiben, ist ein Machtzugewinn zu attestieren.

Arldwulf:

--- Zitat von: ErikErikson am 10.07.2013 | 14:26 ---Naja, so kann ich mir halt z.B. einen Krieger bauen, der sehr klug und weise ist, der hat dann halt nur Stärke 12. Oder ich kann mir nen Mix aus Klassen bauen, die technisch total ineffizient, aber cool. Kurz: Ich kann mir das bauen, was ich spielen will, unabhängig vom Optimierungsgrad.
Und trotzdem ist die Gruppe ungefähr gleich stark. Was wöllt ihr denn noch?

--- Ende Zitat ---

Natürlich dass die Gruppe nicht nur "ungefähr" gleich stark ist. Sondern gleich stark. Zumal das "ungefähr" dort ein sehr weitreichender Begriff ist, wir reden hier schon über einen deutlich spürbaren Unterschied.

Die Grundlegende Frage ist doch warum Charakterkonzept A überhaupt stärker als Charakterkonzept B sein sollte.

Slayn:

--- Zitat von: Arldwulf am 10.07.2013 | 14:42 ---Die Grundlegende Frage ist doch warum Charakterkonzept A überhaupt stärker als Charakterkonzept B sein sollte.

--- Ende Zitat ---

Weil es sich um ein System handelt dessen Ziel es ist einen bestimmten Typus A abzubilden und kein Interesse hat an Typus B?
Die Notwendigkeit dieser ganzen Frage verschließt sich mir hier etwas. System matters. D&D macht seinen Teil, für das was es will, gut, ebenso Pathfinder. Dies umzumünzen auf andere Konzepte halte ich für stark fehlerhaft.

Ich nehme doch auch kein DSA 4.1, das nicht mal Nahema richtig darstellen kann, als Grundlage für ein Superhelden-Spiel.

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