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Powerniveaus von Pathfinder und D&D - Gibt es Unterschiede?
Slayn:
--- Zitat von: Arldwulf am 10.07.2013 | 15:11 ---@Slayn: Also wäre Konstitution in dem oberem Beispiel (neben Intelligenz) die Nische des Magiers?
--- Ende Zitat ---
Lustig, gerade hatte ich selbst darüber nachgedacht. Konstitution ist keine eigene Nische. Die artverwandte Nische sind aber Trefferpunkte und da kann er praktisch keinem den Rang ablaufen.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Arldwulf am 10.07.2013 | 14:54 ---Mit Superheldenspiel hat dies überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit der Frage warum zum Beispiel ein intelligenter, charismatischer Magier schwächer sein sollte als ein intelligenter Magier mit guter Konstitution.
--- Ende Zitat ---
Ist er das? Kommt es nicht auf die Situation an?
Optimiert wird immer mit einem bestimmten Ziel. Der CON-Magier ist darauf optimiert, mehr Schaden einstecken zu können. Der CHA-Magier ist darauf optimiert, mehr soziale Kompetenz zu haben. Entsprechend wird der CON-Magier im Kampf besser sein, der CHA-Magier aber in sozialen Herausforderungen.
Arldwulf:
--- Zitat von: Slayn am 10.07.2013 | 15:14 ---Lustig, gerade hatte ich selbst darüber nachgedacht. Konstitution ist keine eigene Nische. Die artverwandte Nische sind aber Trefferpunkte und da kann er praktisch keinem den Rang ablaufen.
--- Ende Zitat ---
Das nicht, aber dies gilt genauso für andere Dinge die mit Stärke oder Charisma oder ähnlichen Attributen zu tun haben.
Dennoch bringt dem Magier Konstitution deutlich mehr. Ohne das es einen Grund dafür gäbe. Es ist nicht einmal im eigentlichem Sinne "gewollt" - es ist einfach nur eine Folge der Attributsgestaltung und Boni. Konstitution ist nun einmal etwas das allen etwas bringt - und Klassen mit niedriger Trefferpunktezahl umso mehr. Beim Magier in 3.5 bedeutet der Unterschied zwischen Konstitution 16 und Konstitution 10 dass er im Schnitt doppelt so viele Trefferpunkte hat.
Bei Pathfinder hat der Magier ja ohnehin ein paar mehr, dort ist der Anteil prozentual geringer. Aber auch dort gilt: Andere Grundkonzepte bringen eben weniger. Das ja durchaus vergleichbar körperliche Attribut Stärke zum Beispiel hat einen weit geringeren Effekt, auch Weisheit und Charisma. Das ist eigentlich unnötig - natürlich gäbe es sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten für derartige Attribute. Auch ganz ohne anderen auf die Füße zu treten.
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 10.07.2013 | 15:22 ---Ist er das? Kommt es nicht auf die Situation an?
Optimiert wird immer mit einem bestimmten Ziel. Der CON-Magier ist darauf optimiert, mehr Schaden einstecken zu können. Der CHA-Magier ist darauf optimiert, mehr soziale Kompetenz zu haben. Entsprechend wird der CON-Magier im Kampf besser sein, der CHA-Magier aber in sozialen Herausforderungen.
--- Ende Zitat ---
Natürlich. Nur bringt dem Kon - Magier seine Konstitution eben nahezu eine Verdopplung seiner Einsteckfähigkeit. Dem CHA Magier seine bessere soziale Kompetenz jedoch nur eine geringe Verbesserung.
Andere Attribute haben es sogar noch schwerer. So bringt natürlich auch Stärke so einem Magier etwas. Aber eben auf sehr viel niedrigerem Niveau. Aber der Grundgedanke ist natürlich richtig: Auch andere Attribute sollten - in anderen Situationen - nützlich sein. Vergleichbar nützlich.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Arldwulf am 10.07.2013 | 15:31 ---Natürlich. Nur bringt dem Kon - Magier seine Konstitution eben nahezu eine Verdopplung seiner Einsteckfähigkeit. Dem CHA Magier seine bessere soziale Kompetenz jedoch nur eine geringe Verbesserung.
--- Ende Zitat ---
Aber das sagt nichts über die Bedeutung dieser Erhöhungen aus. Die Häufigkeit, in der die Verbesserung zum Tragen kommt, ist z.B. ein wichtiger Faktor. Ein Magier, der quasi nie Schaden einstecken muss, hat keinen erheblichen Vorteil durch die höheren HP.
Der Vergleich CON-CHA ist natürlich auch hart. CHA führt tatsächlich in den mechanischen Auswirkungen ein überwiegendes Schattendasein. Aber nimm doch mal den Vergleich DEX-CON. Ist da CON immernoch besser?
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---Optimiert wird immer mit einem bestimmten Ziel. Der CON-Magier ist darauf optimiert, mehr Schaden einstecken zu können. Der CHA-Magier ist darauf optimiert, mehr soziale Kompetenz zu haben. Entsprechend wird der CON-Magier im Kampf besser sein, der CHA-Magier aber in sozialen Herausforderungen.
--- Ende Zitat ---
Aber nicht in gleichem Maße. Nehmen wir mal einen Con 16 Cha 10 gegen einen Con 10 Cha 16 Magier.
Der Conmagier kriegt bei jedem Stufenanstieg 3 zusätzliche TP, da er nur nen W4 Trefferwürfel (durchschnitt 2,5 TP) werden seine TP damit mehr als verdoppelt und seine Überlebensfähigkeit wird Deutlich erhöht (es macht schon unterschied ob man auf Lvl 10 25 TP oder 55 TP hat.)
Der Cha Magier kriegt hin gegen nur einen +3 Bonus auf Soziale Skills (in den er bei DnD 3.5 ), der sich im weiteren Spiel nicht weiter erhöht. Wodurch sind dann die Wahrscheinlichkeit das eine Entsprtechene Probe gelingt um 15% erhöht.
Darüber hinaus kriegt man Skill Boni auch notfalls vergleichsweise günstig aus magischen Gegenständen, höhere Hit Points nicht.
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