Medien & Phantastik > Sehen

Solomons Kane: im TV

<< < (2/5) > >>

Talasha:

--- Zitat von: Green Goblin am 20.07.2013 | 21:39 --- Etwa genauso nahe am literarischen Vorbild wie der neue Conan. :q

--- Ende Zitat ---

Also 100%?

Kardohan:

--- Zitat von: Talasha am 20.07.2013 | 23:53 ---Also 100%?

--- Ende Zitat ---

Eher nicht. Es reicht nicht wahllos Versatzstücke aus den Geschichten zusammenzuklauben, orkartige Banditen als Gegner und einen weicheirigen Purefoy als SK zu nehmen. Und selbst als generischer Fantasyfilm ist er einfach nur schwach...

Schließlich kommt es nicht von ungefähr, daß der Film sich damals um Monate verzögerte, weil er in einigen Ländern keinen Verleih fand. Am Ende spielte er bei 45 Mio Produktionskosten gerade einmal 19 Mio in die Kassen - weltweit und mit DVD-Verkauf.

Talasha:

--- Zitat von: Kardohan am 21.07.2013 | 00:44 ---Eher nicht. Es reicht nicht wahllos Versatzstücke aus den Geschichten zusammenzuklauben, orkartige Banditen als Gegner und einen weicheirigen Purefoy als SK zu nehmen. Und selbst als generischer Fantasyfilm ist er einfach nur schwach...

--- Ende Zitat ---

Also entspricht er genau dem was Herr Howard bei wohlmeinenden 75% seiner Conangeschichten getan hat.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Talasha am 21.07.2013 | 02:00 ---Also entspricht er genau dem was Herr Howard bei wohlmeinenden 75% seiner Conangeschichten getan hat.

--- Ende Zitat ---
Nenne mir mit Begründung EINE Geschichte wo er das getant hat, von Kull, Kane, Bran Mak Morn, Cormac Fitzgeoffrey und Conan.
de Crap zählt nicht.

Der Film passt zu Warhammer, nicht ins doch etwas mehr cthulhide Howardverse.

Kardohan:

--- Zitat von: Talasha am 21.07.2013 | 02:00 ---Also entspricht er genau dem was Herr Howard bei wohlmeinenden 75% seiner Conangeschichten getan hat.
--- Ende Zitat ---

REH war auf billiges Copy & Paste nicht angewiesen. Seine Zeitgenossen beschrieben ihn immer als "geborenen Geschichtenerzähler", für den es unter seiner Ehre gewesen wäre auf so billige Methoden zurückzugreifen.

Da er aber von seinen Pulpgeschichten leben musste, hat er gerne seine Geschichten umgeschrieben, wenn sich ein Genre mal nicht verkaufte. So ist es nicht verwunderlich, das er etwa einen Conan-Plot in einen SK-Plot oder irgendeinen seiner Dutzend anderer "Bigger than life" Helden verwandelte. Ja, er hat aus einer Fantasygeschichte auch mal einen spannenden Western oder ein Sportdrama gemacht.

Was L.S. de Camp etc nachher aus seinem Nachlass gemacht haben, lassen wir mal außen vor.

ALLE seine Helden zeichnete es aus, daß sie Männer der Tat waren, die sich ohne es zu Hinterfragen ins Abenteuer stürzten.

Purefoys SK ist dagegen ein zögerlicher und weinerlicher Waschlappen, der sich höchstens durch Brutalität aber nicht durch den Gerechten Zorn auszeichnete.

Aber lassen wir das Thema, denn der Film war wie Jonah Hex und der Momoa Conan Reboot einfach nur enttäuschend. Für mich persönlich war er nicht mal als generischer Sword & Sorcery-Streifen tauglich, denn da hätte er mich nicht so gelangweilt, wie er es eben tat.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln