Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

[PF] Kritikpunkte aber auch Lob

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Slayn:

--- Zitat von: Rhylthar am 14.08.2013 | 17:16 ---Und da sind wir wieder am Anfang des Ganzen:
Nicht PF als System ist Schuld, es sei denn, man will dem System die Schuld geben, dass es so viele Möglichkeiten bietet, die dann (leider) sehr viel von einem SL abverlangen.
--- Ende Zitat ---

Den Punkt hatten wir ja schon und ich denke das jeder, der sich mit PF auskennt, da zustimmen wird.
Auf der anderen Seite muss ich Darius da zustimmen, wenn er sagt dass sich Systeme wie PF/3,5 als Out-of-the-Box spielbar darstellen und so tut als ob es keine Probleme gibt.

Darius:
OK ich verstehe. Man müsste einfach wirklich mehr Zeit in die Vorbereitung des Encounters legen. Was ja manche durchaus mögen.

Ich habe aber dann jetzt ein weiteres Problem. Ich hasse es "gegen" meine Spieler zu spielen. Kann sein, dass ich da nicht geeignet bin als guter Pathfinder SL. Weil ich mir keine Gedanken dazu machen möchte, wie ich meine Spieler wirklich töten kann und gegen sie ernsthaft ins Feld ziehe. Ich wollte halt was einigermassen Spannendes und nicht "gegen" sie spielen, weil mir das nicht liegt.

Ich verlege mich wohl wirklich besser auf andere Systeme. Systeme, in denen ich eher sapßig an die Sache gehen kann. Und nicht viel Zeit inverstieren muss, um mir Taktiken und Vorgehensweisen zu überlegen, wie ich meinen Leuten möglichst große Steine in den Weg lege und sie mit allem, was ich habe versuche zu killen. Ist ja nicht schlimm, aber ich mag das so ganz vom Grundsatz nicht mehr.

Vor allem wären dann Spieler dabei gewesen, die das auch blöd gefunden hätten, wenn ich sie wirklich piesacke und heftigst ärgere. Da kamen einige Sachen zusammen denke ich.

kalgani:
PF ist kein spiel was dich zwingt gegen deine Spieler zu spielen!
Ich spiele auch lieber mit meinen spielern um eine schöne story zu erleben, was auch gut funktioniert.
allerdings besitzt das spiel einen gewissen "rübe-ab" faktor der auch teil des spannungsbogen ist.

Thandbar:

--- Zitat von: Rhylthar am 14.08.2013 | 17:16 ---Und Ja, ab einer bestimmten Stufe bzw. ab einem bestimmten Punkt in einer Kampagne weiss der Gegner über grundlegende Dinge wie z. B. Taktiken, Fähigkeiten zumindest rudimentär Bescheid. Und kontert sie.

--- Ende Zitat ---

Also Pathfinder geht davon aus, dass es einen Evil Overlord gibt, der sich irgendwann sagt: "Oh, eine Heldengruppe in meinem finsteren Reich! Und sie haben einen optimierten Wizard dabei ... werft die Beholderzucht an, meine Schergen!"
Klingt ein wenig nach Dungeon Keeper.  :)

Slayn:

--- Zitat von: Darius am 14.08.2013 | 17:27 ---OK ich verstehe. Man müsste einfach wirklich mehr Zeit in die Vorbereitung des Encounters legen. Was ja manche durchaus mögen.

Ich habe aber dann jetzt ein weiteres Problem. Ich hasse es "gegen" meine Spieler zu spielen. Kann sein, dass ich da nicht geeignet bin als guter Pathfinder SL. Weil ich mir keine Gedanken dazu machen möchte, wie ich meine Spieler wirklich töten kann und gegen sie ernsthaft ins Feld ziehe. Ich wollte halt was einigermassen Spannendes und nicht "gegen" sie spielen, weil mir das nicht liegt.

Ich verlege mich wohl wirklich besser auf andere Systeme. Systeme, in denen ich eher sapßig an die Sache gehen kann. Und nicht viel Zeit inverstieren muss, um mir Taktiken und Vorgehensweisen zu überlegen, wie ich meinen Leuten möglichst große Steine in den Weg lege und sie mit allem, was ich habe versuche zu killen. Ist ja nicht schlimm, aber ich mag das so ganz vom Grundsatz nicht mehr.

Vor allem wären dann Spieler dabei gewesen, die das auch blöd gefunden hätten, wenn ich sie wirklich piesacke und heftigst ärgere. Da kamen einige Sachen zusammen denke ich.

--- Ende Zitat ---


Wie kommst du auf "gegen die Spieler spielen"?
Es geht eher darum eine spannende Herausforderung zu erstellen und diese auch im System einzubetten. Pathfinder ist ein sehr gamistisches Spiel, bei dem man etwas erreichen will und bei dem Gas-geben auch belohnt werden will, was nur dann funktioniert, wenn ein Encounter so gebaut ist das es entsprechend fordert. Hart aber Fair sein ist hier das Kernthema.
Fordern ungleich Kontern, btw., was ja bei DSA-sozialisierten Meistern so ein Thema ist.

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