Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
Ein Dämon auf Abwegen:
piranha strike ist auch so eine Sache, iirc kann der beim Schurken die DPR schnell senken, weil die Attacken nicht mehr Treffen.
Schwertwal:
--- Zitat von: kalgani am 20.08.2013 | 09:40 ---dafür sollte man ein umlegen von str auf dex was den schaden angeht erlauben, was den regeln nach nicht möglich ist.
ninja - vanishing trick (unsichtbar als swiftaction) ab stufe 10 master trick invisible blade (greater invisibility)
wenn der schurke/ninja dann mit piranha strike, 2 kukris/wakisashi/shortswords (keen/improved crit) und einem dex schadenfeat arbeitet.
dann hat man auch gar kein problem mit dex build und dem schadensoutput.
--- Ende Zitat ---
Warum ich von dem feat nichts halte, habe ich ja damals im Gate schon erläutert - es ist schlichtweg nicht nötig. Piranha Strike bewirkt tatsächlich nur dann einen signifikanten DPR-Bonus, wenn der Gegner eine geringe AC hat UND Du nicht sneaken kannst - ansonsten lohnt sich das Talent quasi nie. Da ist man mit sap-feats und shatter defense auch als TWFer besser beraten.
Slayn:
Das Dumme sind doch Enabler Feats an sich.
Feuersänger:
Das mit TWF ist schon bitter - zahl einen arschvoll Feats, stinke immer noch ab.
War auch in 3.5 lange so (und in 3.0 noch schlimmer), obwohl es da gegen Ende langsam besser wurde, durch ein paar Kniffe die in späten Splats kamen. Die aber in PF wieder nicht mehr zur Verfügung stehen.
Dex to Damage ist nur ein Aspekt. Gibt es in PF nicht ein Agile Enchantment?
In 3.5 gibt es u.a. den Feat "Shadow Blade", der einem Dex-to-Damage mit einer gewissen Auswahl Waffen gibt (in etwa deckungsgleich mit Finessewaffen). Der Clou ist, Stärke bleibt immer noch anwendbar. Nachteil, man muss entweder Martial Adept sein (1 Level Swordsage reicht) oder zwei zusätzliche Feats als Prereq aufwenden (die aber ihren eigenen Nutzen haben).
Dann _will_ ja offenbar niemand, dass TWF gleichwertig mit THF ist. Kalgani, hast du den Improved Finesse Feat geschrieben? Das ist ja ein Paradebeispiel: man bietet erstmal etwas nützliches an - und versieht es dann mit massenweise Einschränkungen und Nerfs. Was soll das? KISS, Mensch, KISS! Warum nicht einfach:
Improved Weapon Finesse.
Prerequisites: [...]
Benefit: you add your Dexterity modifier to damage with any Finesse weapon, as long as you are actually using Weapon Finesse.
Weiteres Problem ist, speziell beim Rogue und anderen Precision-Strikern, dass der Präzisionsschaden nicht gegen ein concealed target anwendbar ist. 20% Concealment reichen, und man ist immun gegen Sneak Attack. Und es gibt _massig_ Quellen für Concealment. Das müsste man dann auch erst wieder auskontern -- was wieder Ressourcen kostet, nur um einen Nachteil auszugleichen, den man ohne Präzisionsschaden gar nicht hätte.
Das Allerschlimmste aber ist, dass TWF mit noch soviel Bonusschaden nur was bringt, wenn man auch eine Full Attack anbringen kann - was in der Regel bedeutet, dass man nicht in der gleichen Runde voll angreifen kann, in der man sich bewegt hat. Das ist insbesondere für einen eher squishigen Charakter wie den Rogue katastrophal, da er sich so erst in Flank-Position bringen muss, eine ganze Runde auf dem Präsentierteller stehen, und hoffen dass er noch lebt, wenn er wieder dran ist.
Darum ist es in super-wichtig, dass man Move + Full Attack gleichzeitig hinbekommt. Dazu gibt es in 3.5 diverse Möglichkeiten: Pounce, Belt of Battle (3/day), Travel Devotion (tunlichst zu verbinden mit 1 Level [Cloistered] Cleric), etc.
Auch hier gilt aber wieder: auf jede nichtmagische Möglichkeit kommen ca. 10 magische/psionische Möglichkeiten, die der Nichtmagischen auch noch meist überlegen sind. Nur damit die Mundanen nicht vergessen, dass sie nichts Besonderes sind.
Tja, und da ist jetzt die Gretchenfrage: kann man in PF Move+Full Attack kombinieren, und wenn ja, mit welchem Aufwand?
Slayn:
@Feuersänger:
Dein Thema scheint ja der reine Kampf und nur Balancing über Kampf zu sein.
Im Grunde versagen aber die meisten d20-Derivate deswegen, weil sie es nicht schaffen Kampf und nicht-Kampf in eine gewisse Balance zu bringen und der nicht-Kampf rapide an Wert verliert, sei es durch "Ausspielen" anstatt Skills, sei es durch die Lösungsmöglichkeiten durch Kampf-Optionen, etwa Zauber statt Skills.
Würde man hier rigoroser die Kampf/nicht-Kampf Balance hallten und wahren, würde es anders aussehen mit dem Schurken.
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