Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

[PF] Kritikpunkte aber auch Lob

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Rhylthar:

--- Zitat ---Eigentlich ist Balance ein Mittel das Vielfalt ermöglicht. Der ganze Sinn hinter Balance ist es Vielfalt zu ermöglichen, zu ermöglichen dass verschiedene Dinge gegeneinander ausgewogen werden können.
--- Ende Zitat ---
Nein, das ist nicht der Sinn von Balance, jedenfalls nicht, um den es hier geht.

Balance würde für D&D 3.5/PF bedeuten:
Jede Klasse kann in jeder Situation genau gleich viel bzw. ist gleich gut.

oder

Jede Klasse ist in einem Teilaspekt des Spieles sehr, sehr gut, in anderen schlecht oder beherrscht sie gar nicht. Alle Teilaspekte sind gleichwertig stark und werden gleichwertig oft im Spiel eingebunden.

Und hier hört es dann ganz schnell mit der Vielfalt auf. Das Variante 2 von sich aus einschränkt, ist klar; den Faktor "Mensch" lasse ich auch mal außen vor.
Zusätzliche Optionen würden bedeuten, dass ich für jede Klasse gleichmäßig viele, gleichmäßig starke Zusatzdinge herausbringe. Wechselwirkungen müssen berücksichtigt werden, es dürfen auch nur "mechanische Zusätze" sein, Fluffzusätze sind nicht bewertbar, weil kampagnenabhängig.

Da insbesondere die Wechselwirkungen immer schwieriger zu durchschauen sind, wird es durchweg schwieriger, die Balance aufrecht zu erhalten. Kann kein Producer bei der Masse an Optionen, die herausgebracht wurden, gewährleisten, denn ihrem Entwicklerteam stehen millionen von kreativen Köpfen gegenüber. Und dann wird "gefixed": Hier abgeschwächt, da aufgewertet...unendlicher Prozess, der immer schwieriger wird, weil ständig neues herauskommt.

Deswegen für mich lieber jede Menge Optionen, aus denen ich meine Rosinen rauspicke. So, wie sie für mich passen, denn ich als SL berücksichtige dann auch den Faktor "Mensch".

6:
@Slayn:
Nein. Das Framework sollte dafür sorgen, dass alle Gewinn(*)optionen, die ein Spieldesigner (Spieleautor und SL!) zur Verfügung stellen will auch ausgenutzt werden können.

* Gewinn bezieht sich auf die Spassmotivation. Es geht also nicht darum, der Sieger eines Spiels zu sein, sondern seine "Spass"erwartung erfüllt zu bekommen.

Arldwulf:

--- Zitat von: Rhylthar am 21.08.2013 | 16:12 ---Alle Teilaspekte sind gleichwertig stark und werden gleichwertig oft im Spiel eingebunden.

Und hier hört es dann ganz schnell mit der Vielfalt auf.
--- Ende Zitat ---

Inwiefern hört es mit der Vielfalt denn auf? Du nennst unten eine schöne Metapher, das Rosinenpicken. Wenn du das gemacht hast, aus der Tüte mit dem Studentenfutter die Rosinen herausgepickt hast, und sie alle hübsch in eine Reihe gelegt hast: Wie vielfältig sind sie danach denn noch?

Und hättest du nicht mehr Vielfalt wenn in der Tüte alles zumindest halbwegs gleich gut schmeckt (nicht zu verwechseln mit "gleich schmeckt" bevor dies nun kommt) und du nicht die Rosinen herauspickst?

In deiner Aussage oben sieht man doch sehr schön dass es sich dabei um mehrere Teilaspekte handelt. Nicht um einen, sondern um viele. Sie gleichmäßig ins Spiel einzubinden fördert Vielfalt. Sich auf einzelne zu beschränken reduziert sie.

6:

--- Zitat von: Rhylthar am 21.08.2013 | 16:12 ---Da insbesondere die Wechselwirkungen immer schwieriger zu durchschauen sind, wird es durchweg schwieriger, die Balance aufrecht zu erhalten. Kann kein Producer bei der Masse an Optionen, die herausgebracht wurden, gewährleisten, denn ihrem Entwicklerteam stehen millionen von kreativen Köpfen gegenüber. Und dann wird "gefixed": Hier abgeschwächt, da aufgewertet...unendlicher Prozess, der immer schwieriger wird, weil ständig neues herauskommt.

--- Ende Zitat ---
Lustig, aber die Küstenzauberer machen das bereits seit knapp 20 Jahren ziemlich erfolgreich... mit Magic the Gathering. ;)

Slayn:

--- Zitat von: Preußischer Generaloberst am 21.08.2013 | 16:14 ---@Slayn:
Nein. Das Framework sollte dafür sorgen, dass alle Gewinn(*)optionen, die ein Spieldesigner (Spieleautor und SL!) zur Verfügung stellen will auch ausgenutzt werden können.
--- Ende Zitat ---

Und an der Stelle haben wir ein Verständigungsproblem. Wenn ein Spiel suggeriert ich hatte die Wahl aus mehreren Optionen und soll mir die Option herauspicken mit der ich den meisten Spaß habe, ist alles cool und ok. Wenn der Nachsatz kommt: Und wunder dich nachher nicht, wenn du nicht die Option gewählt hast, die uns Spaß macht, dann hast du halt weniger Spaß als andere, ist es weder cool noch ok.

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