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[PF] Kritikpunkte aber auch Lob

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Slayn:

--- Zitat von: Narubia am  9.09.2013 | 12:54 ---Ich meinte ersteres, für PF hast du Recht. Aber ich kenne grade auch keine Möglichkeit, in PF Anwendungen für "Positive Energie kanalisieren" in Metamagie zu verwenden, so wie es DMM in 3.5 möglich machte. Aber vielleicht belehrst du mich gleich eines Besseren.
--- Ende Zitat ---

Ich muss dich da gar keines besseren belehren, ich zeige nur einen Unterschied auf.
In der 3,5 waren Turn und besonders Rebuke unglaublich nutzlos, da die Mechanik noch irgendwie auf dem Alten AD&D Vorbild basierten. Deswegen konnte man sie auch getrost anderweitig nutzen. Im gleichen Stil war ein Wand of CLW die beste Heilung.
Es gibt aber etliche Leute, die sagen d20 ist d20, deswegen portieren wir einfach mal alles rüber (Theorie eben), welche die gleichen alten Feats und diese Denkweise auf PF anwenden, wo eben Turn zur Heilung eingesetzt einfach zig Mal besser ist als ein Wand of CLW.
Das sind aber diese Unterschiede, die im Spiel hervorkommen, nicht wenn man einfach nur die Regeln wälzt.
Trotzdem ist es noch möglich, wie kalgani erwähnt, mit bestimmten Feats mal eben zwischen Elementaren, Outsidern, Fey, etc. mit Turn/Rebuke Nova zu gehen und einfach zu bomben, was immer noch sinnvoller ist als das alte Persistent-Dingends zu nutzen.

[Nachtrag] Der wichtige Unterschied ist darin zu sehen, das so ein Konzept wie "Billiges Persistent Divine Power" keine Füße mehr auf den Boden bekommt, wenn alle beteiligten Mittel, eben die Turn/Rebukes und Feats einfach anderswo besser eingesetzt sind.

Arldwulf:
@slayn eigentlich wollte ich sagen das mein Problem eher ist: auch bei den ganz normalen, nur wenig optimierten Charakteren gibt es die oben angesprochenenen Probleme. Aber je mehr ich drüber nachdenke umso mehr wird mir klar dass es mehr als dies ist. In einem ausbalancierten System wurden wir über den Character des Paladinoracles sprechen.

Über die frage wie man ihn stimmig machen kann, und welche Mechanik ihn im Rollenspiel gut darstellbar macht. Und einfach nur sagen, dass dies eigentlich eine schöne Charakteridee ist. Und welche Optionen am besten helfen könnten um den Charakter so darzustellen dass er seine Rolle gut ausfüllt. Die Rolle des Charakters wohlgemerkt, im Rollenspiel.

Doch stattdessen geht es um builds im theoretischem und praktischem und die Frage ob den überhaupt jemand von Level 1 an spielen würde. Feuersängers Klerikerprobleme, und mein Ärger über den Barden sind dort nur weitere Beispiele. Gute Regeln sollten im Rollenspiel helfen und es unterstützen, nicht es einschränken und erschweren stimmungsvoll zu spielen.

Doch das ist letztlich viel zu selten der Fall.

kalgani:
Wieso baut man sich überhaupt theoretische builds?
also ich hab meist erstmal eine vorstellung um was es thematisch gehen soll und dann schaue ich wie ich das am ehesten hin bekomme. was dann im spiel passiert entscheidet die weitere entwickung des SC.

Arldwulf:
Machen wahrscheinlich viele so, aber so wie ich Slayn verstanden hab geht es ihm ja auch gar nicht um rein theoretische Builds (also PunPun und Co.) sondern auch um Builds die tatsächlich im Spiel auftauchen, aber vorher "entworfen" wurden.

Also vorgeplant wurden. Korrigier mich da bitte wenn ich es falsch verstanden hab Slayn.

kalgani:
klar hab ich auch vorher eine idee wo ich mit dem char hin will, aber das wird zu 90% während der runde über den haufen geworfen weil es einfach nicht mehr wirklich zur gruppendynamik passen würde.

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