Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
kalgani:
dafür muss ich beim PF cleave aber den gegner nur treffen nur nicht droppen.
leider gibt es den shieldwall aber nur per teamworkfeat und nicht automatisch.
denn dann würden nebeneinander stehenden gegner sicher öfter vorkommen.
was viel mehr stört das man in PF cleave nicht bei einer full-attack nutzen kann!
genauso sinnlos wie vital strike das nur mit einer einfachen attacke funktioniert.
Arldwulf:
Gibt eigentlich eine Menge derartige Regelanpassungen die etwas anpassen was nicht unbedingt angepasst werden musste. Oder das eigentliche Problem dass eine Regelmechanik hatte nicht anfassen - aber dafür die Dinge die funktionierten kaputt machen.
Bardenlieder und Polymorph sind da auch so ein paar Beispiele. Aber zum Teil hab ich das ganze inzwischen schon akzeptiert - man darf dort nicht unbedingt den 3.5 Vergleich immer bringen. Es ist ein eigenes Spiel, und auch wenn vieles in 3.5 besser funktionierte kann man Pathfinder RPG ja auch nicht nachsagen dass nun alles schlecht wäre. Ein paar schöne Ideen sind da schon enthalten, und für sich genommen macht es auch Spaß.
Man darf halt nur nicht die Erwartungshaltung haben das es 3.5 "fixt". Da wo Paizo eine 3.5 Regelung ändert kommt selten etwas gutes raus, da wo sie etwas eigenes einbauen gefällt es mir oft schon viel besser.
kalgani:
--- Zitat von: Arldwulf am 9.09.2013 | 16:13 ---Man darf halt nur nicht die Erwartungshaltung haben das es 3.5 "fixt". Da wo Paizo eine 3.5 Regelung ändert kommt selten etwas gutes raus, da wo sie etwas eigenes einbauen gefällt es mir oft schon viel besser.
--- Ende Zitat ---
Diese aussage empfinde ich als blödsinn. denn 99% der geänderten regelmachaniken gefallen den meisten doch besser, sonst würden die alle schließlich noch 3.5 spielen und nicht PF. generell findet man inzwischen einfacher PF runden als 3.5er daher die aussage
Schwertwal:
--- Zitat von: Feuersänger am 9.09.2013 | 15:55 ---Finde ich überhaupt nicht zwingend. Was spricht dagegen, dass man eine Stangenwaffe so heftig schwingt, dass man damit einen 180°-Sweep vollführt?
Mal ganz außen vor gelassen, dass es sehr unfair den Mundanen gegenüber ist, bei ihnen jede einzelne Handlung von vermeintlichem Realismus abhängig zu machen, während die Zauberer tun dürfen was sie wollen, weil Mädschick.
Viel wichtiger finde ich da, dass ein _Feat_ (eine knappe Ressource) einen spürbaren Mehrwert bieten sollte. Und wenn ich mir da so das erlebte Spiel ins Gedächtnis rufe, kam es _kein einziges Mal_ vor, dass zwei Gegner direkt nebeneinander standen, obwohl wir teilweise gegen 5 Feinde gleichzeitig kämpften. Der Fighter hätte von seiner Featauswahl also streng nach PF-Regeln genau NICHTS gehabt, trotz 6 ausgefochtenen Encountern.
--- Ende Zitat ---
Ich habe mit Dir darüber schon mal irgendwo in einem anderen Thread gesprochen. Über die PF-spezifischen Regelmechanismen zu Urteilen ohne eine vollständige Übersicht zu haben, was möglich ist, ist schlichtweg unzureichend. Die Schere zwischen "Fighter und Wizard" ist in PF schmaler als in 3.5 wenn man es in Relation zu den Zusatzquellenbänden setzt.
Man kann mit den 4 "Basisregelwerken" unfassbar vielseitige Kämpferkonzepte spielen.
Und auch sowas wie vital strike ist im richtigen Konzept einfach nur mega stark. Bei 3.5 wie auch bei PF gibt es nur wenige feats, die pauschal stark sind. Die meisten erfordern eben gewisse Synergien und sind dann unter Umständen richtig cool.
Arldwulf:
--- Zitat von: kalgani am 9.09.2013 | 16:23 ---Diese aussage empfinde ich als blödsinn. denn 99% der geänderten regelmachaniken gefallen den meisten doch besser, sonst würden die alle schließlich noch 3.5 spielen und nicht PF. generell findet man inzwischen einfacher PF runden als 3.5er daher die aussage
--- Ende Zitat ---
^^ Hey, im Prinzip bin sogar ich dort ein Beispiel dafür.
Ich spiele ja schließlich auch Pathfinder RPG und nicht mehr 3.5
Insofern ist das durchaus ein valides Argument. Doch die Gründe sind bei genauerer Betrachtung natürlich vielfältiger. Es gibt einfach insgesamt weniger 3.5 Gruppen inzwischen. Obwohl die Spieler die ich kenne eigentlich fast alle ähnliche Probleme mit 3.5 hatten und mit Pathfinder RPG haben sind sie dennoch gewechselt.
Sei es weil sie mal was neues ausprobieren wollten, sei es weil sie so leichter an Material kamen oder weil die Mundpropaganda in den Foren über Pathfinder doch zumeist positiv ist. Bei vielen war es auch der Editionsstreit zuvor.
Wenn ich heute nach einer Gruppe suche finde ich für Pathfinder RPG leichter eine als für 3.5 und so etwas verstärkt sich natürlich auch automatisch selbst.
Aber ich würde dies nicht als einzigen Grund gelten lassen. Wie oben schon gesagt: Pathfinder RPG macht Spaß. All die Gründe oben würden nicht ziehen, oder hätten nur kurzfristig gezogen wenn es nicht so wäre. Das System als ganzes ist ein gutes Rollenspielsystem, und ich kenne haufenweise Systeme die deutlich schlechter sind. Selbst im D&D Umfeld gefällt mir 3.0 z.B. schlechter und auch 3.5 nur leicht besser.
Das macht nur nicht jede Änderung darin sinnvoll. Oder das System nun perfekt. Manche Sachen kann man kritisieren, und alles was ich oben sage ist dass die meisten Sachen die ich kritisieren würde Änderungen gegenüber der 3.5 sind. Also Regeln die man darin angepasst hatte. Während mir Dinge die ganz neu hinzukamen oft durchaus gut gefallen.
Muss dir ja nicht genauso gehen, vielleicht siehst du es genau anders herum? Ich meine - das ist doch der Sinn von Threads wie diesem und Diskussionsforen. Wenn du beispielsweise eine andere Meinung hast zu den Bardenliedern (als Beispiel): Hau sie raus! Ich denke das hilft Leuten die sich für Pathfinder RPG interessieren mehr als: Schau, die ganzen 3.5 Runden sind verschwunden!
Denn die sind nicht einfach nur verschwunden weil Pathfinder RPG nun als System ohne jeden Zweifel besser wäre.
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