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Personal Horror/Abwärtsspirale/Spaß?

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Slayn:

--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am 14.08.2013 | 10:21 ---Aber im Endeffekt geht alles vor die Hunde? Die SCs können also keinen wirklichen guten Ausgang erreichen?

--- Ende Zitat ---

Ich spinne die Idee mal etwas aus:
Grundannahme: Psychisch Kranke sind das Portal zur Hölle. Der kommende Durchbruch bedingt mehr Psychisch Kranke. Das Problem: Es gibt zu viele Menschen. Die Betroffenen verwandeln sich entsprechend ihrer "Funktion".
Was bedeutet es einen guten Ausgang zu erreichen, wenn man den möglichen Ausgang und die Ursache dafür kennt?

Grimtooth's Little Sister:
Gute Frage.

Guter Ausgang = die Menschen gibt es hinterher noch. In welchem Zustand sei mal dahingestellt.

Oder... guter Ausgang = die Welt vernichtet sich, um der Hölle zu entkommen (falls das eine Option wäre).

Es wäre wohl Teil der SC Aufgabe, zu definieren, was ein guter Ausgang ist.

Slayn:
Darin liegt für mich der Teil des "Personal Horror". Wofür entscheidet man sich, was macht man, womit kann man leben?

[Nachtrag] Im diesem Zusammenhang empfinde ich den letzten Dan Brown Roman als nennenswert. Hier trifft jemand eine harte Entscheidung, die für die ganze Menschheit gravierende Auswirkung hat und zieht diese durch. Die Protagonisten versuchen dies aus moralischen Gründen zu verhindern, sind am Ende aber froh dass man ihnen selbst die Entscheidung und die Umsetzung abgenommen hat.

Grimtooth's Little Sister:
Ich kann mir gut die SC Konflikte vorstellen. Wird ja nicht jeder die gleiche Ansicht haben. Das ist dann so ein Szenario wo ich es akzeptabel finde, wenn ein SC den anderen erledigt - weil der grade was "böses" plant, um die Welt zu retten.

blut_und_glas:

--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am 14.08.2013 | 10:37 ---Es wäre wohl Teil der SC Aufgabe, zu definieren, was ein guter Ausgang ist.

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Slayn am 14.08.2013 | 10:42 ---Darin liegt für mich der Teil des "Personal Horror". Wofür entscheidet man sich, was macht man, womit kann man leben?

--- Ende Zitat ---

Der nächste Schritt aus meiner Sicht wäre dann noch das Eliminieren möglicher "guter" Ausgänge/Entscheidungen.

Regen-Traufe, Pest-Cholera.

Natürlich können sich Spieler (und Charaktere, wer diese abgekoppelt betrachten mag) ihre Wahl irgendwie rationalisieren oder zum "kleineren Übel" deklarieren, aber offensichtlich und unstrittig sollte das nicht werden.

Was hier wegfällt - meiner Meinung nach aber auch dem anskizzierten Setting nicht entgegenkommt - sind Entscheidungen, bei denen sich sehr wohl ganz klar zwischen der (moralisch) guten und schlechten Wahl trennen lässt, gleichzeitig aber der Eigennutz/niedere Motive angesprochen werden, eben doch das schlechte/nicht das gute zu tun. Aber wie gesagt, bei dieser Spielidee hier würde ich darauf von vornherein verzichten und mich auf Entscheidungen mit einer Ansammlung ähnliche schlechter Wahlmöglichkeiten konzentrieren. The only winning move...

mfG
jdw

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