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DSA-Magie in FATE - War: Über das Spielgefühl eines DSA Gildenmagiers

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First Orko:

Um mal den Bogen zu Fate zurückzuschlagen. So wie ich das sehe müsste man dem Magier eine ganze Latte an zusätzlichen Stunts erlauben, über die die große Varianz der Zaubersprüche in DSA abgebildet werden. Anders kann ich mir das kaum vorstellen - WENN man diese Varianz in dem Detailgrad eben haben will.

Würde aber andererseits bedeuten, dass Nicht-Magier da ebenfalls mehr zur Verfügung haben sollten, denn schließlich gehts bei DSA nicht um Magier (wie bei Dresden) sondern um HELDEN, egal welcher Profession.

Eventuell könnte man aber bei Dresden Files klauen und die mondänen Charaktere mit mehr FATE-Punkten entsprechend aufwerten, ähnlich der DF-Mechanik?

Bei Kämpfern könnte ich mir übrigens auch eine ähnliche Menge an Stunts vorstellen, die eben die unterschiedlichen Kampfschulen- und Techniken abbilden.

Das Pseude-Balancing über ASP würde ich völlig ignorieren, FATE funktioniert hier anders und das ist auch nicht der Kern eines Gildenmagiers.

Nur so ein Gedankenspiel... für mehr Details hab ich grad keine Zeit für mehr.

EDIT - Doch noch ein Gedanke:

Wenn man den Thread hier mal zusammenfasst, dann kommt für die Beantwortung der Frage in etwa raus: Ein Gildenmagier ist stets Herr der Lage, ein fähiger Zauberer und angesehene Respektsperson. Als Gildenmagier muss ich mich kaum mit meinen weltlichen Talenten auseinandersetzen, da ich die meisten Probleme mit Magie lösen kann.
Falls nicht, kann ich immer noch mit ausgezeichneten Wissenstalenten glänzen und bin gesellschaftlich moderat bewandert.

Das deckt sich durchaus mit meiner Wahrnehmung aus diversesten (gutes Dutzend) DSA(3 und 4)-Spielrunden aus meiner Vergangenheit. Nicht jeder war in allem gleich gut, nicht immer wurde aus dem vollen geschöpft und bis zum geht-nicht-mehr maximiert aber grundsätzlich war es doch immer mal wieder so, dass der Magier noch "was in petto" hatte.

Wenn man dieses Gefühl genauso transportieren will, dann kann das nur bedeuten, dass der Gildenmagier anderen Charakteren überlegen sein muss - oder die anderen SCs eben ähnlich weitreichend bewandert, bzw. für Nichtmagier: NOCH bewanderter und vielseitiger, da ja die "Punkte" für Magie wegfallen.

Wie gesagt, in FATE wird das arg schwierig.

Ich überlege gerade, wie sich ein Ausbau der Stunts auf ca. 10-15 Stück auf Nichtmagier und Nichtkämpfer auswirken könnte. Da man immer nur EINEN Spruch spricht oder EIN Kampfmanöver ausführt, gibts ja beim Zaubern bzw. Kampf eben nur einen einfachen Bonus durch den Stunt pro Aktion.

Wenn das Konzept allerdings Richung Trickster/Dieb geht und ich die Stunts stattdessen für Gegenstände nutze, dann könnte ich u.U. in bestimmten Situationen mehrere Gegenstände kombinieren und

Sid:

--- Zitat von: Auribiel am 22.08.2013 | 13:54 ---Äääh... doch!

Nicht umsonst wurden die Wind&Wetter-Magier aus der Gilde geschmissen, ebenso gehört die nächste "vernaturte" Magierakademie nicht so richtig zu den Gilden bzw. wird sehr irritiert beäugt. Klar GIBT es auch die weniger verbuchwurmten, aber das sind die GROßEN außnahmen und entsprechend werden sie auch in der Spielwelt wahrgenommen. ;)

--- Ende Zitat ---

Es geht dem Blechpiraten eher um das Spielgefühl für die Profession Magier und nicht um die tatsächliche Zugehörigkeit zu einer Gilde.


--- Zitat von: Auribiel am 22.08.2013 | 11:04 ---... lässt sich ein Gildenmagier, egal welcher Akademie als "Stubenhocker" und "Akademiezausel" gut abheben. :)

--- Ende Zitat ---
Magier sind durchschnittlich bürcherwürmiger als der Normalaventurier. :) Aber nicht zwangsläufig.

Es gibt eine Menge grenzwertiger Magierschulen, die nicht in den Bücherwurmkanon gehören und das Bild des Magiers ganzer Landstriche prägen.

Schule der Schmerzen <-- gildenlos
Seminar der elfischen Verständigung und natürlichen Heilung <-- gildenlos
Kreis der Einfühlung <-- gildenlos
Honingen <-- Gildenlos
und sogar die arkanen Analysten aus Kuslik, also das paradebeispiel von Stubenhockern ist gildenlos. :)
uvm

Und ein paar Beispiele für Gildenmagier, die nicht recht in das Bücherwurmklischee passen:

Heptagonakademie, Yol-Ghurmak
Halle des Windes,   Olport <-- Wikinger
Kampfseminar Andergast <-- die Jungs lernen richtig hauen und Stechen
Schule des Seienden Scheins, Zorgan

Xemides:

--- Zitat von: Auribiel am 22.08.2013 | 13:54 ---Das meiste ist einfach Fluff. Und diese überbordende Spielmechanik wird man NIE in ein anderes System übertragen können. Das wäre das Totschlagargument für jede Konvertierung. Nur um die minimalen Unterschiede zwischen einem Böser Blick, einem Horriphobus und den zugehörigen Spezialvarianten abbilden zu können? Fluff! :)

--- Ende Zitat ---

Naja,

Ignifaxius macht xW6 Schaden - x wird angesagt, wenn mehr TP als Asp rauskommen, kein Erfolg. RS wird abgezogen, Sekundäreffekte (kann bei brennbarem Material wie Kleidung oder Untoten eine Rolle spielen), Wunden

Fulminiktus: 2W6 + ZfP*, innerer Schaden bedeutet kein RS und keine Wunden, SP können mehr sein als Asp und dadurch LP kosten.

Ich finde, diese Unterschiede sind halt mehr als nur Fluff.

Slayn:
@Xemides:

Zirkelschluss: Ich baue das gleiche Teil unterschiedlich, also muss es unterschiedlich sein. Im Endeffekt ist es aber einfach nur Schaden/Kosten, in nettem Fluff verpackt.
Gleichsam Fliegen und sich Flügel wachsen lassen.

Darius der Duellant:

--- Zitat ---Im Endeffekt ist es aber einfach nur Schaden/Kosten, in nettem Fluff verpackt.
--- Ende Zitat ---

Unzulässig übersimplifiziert da hier Schaden != Schaden
Die Unterschiede zwischen Fulmi und Igni sind Crunchrelevant, spätestens wenn man sich gegen einen oder beide verteidigen möchte.

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