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DSA-Magie in FATE - War: Über das Spielgefühl eines DSA Gildenmagiers
Kampfwurst:
--- Zitat von: BeePeeGee am 22.08.2013 | 20:29 ---Ich meine nicht, dass dann der Zauberer zu mächtig wird (kann man mit Difficulty lösen), sondern einfach zu "vielseitig".
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Bad Horse am 22.08.2013 | 20:39 ---Wenn es wichtig ist, kannst du ja würfeln lassen. Wenn nicht, gehts halt so.
--- Ende Zitat ---
Genau das. Wenn die Spieler dabei sind in eine Höhle zu gehen, und ich habe jede Menge crazy shit geplant für in der Höhle, welchen Mehrwert hat es, wenn der Magier seinen Wurf auf Flim-Flam-Funkel versiebt? Das Resultat ist, dass die Spieler weiterhin vor der Höhle stehen, der Magier blöd da steht, und die Situation mit einem 3 Sekündigen "Ich reite in die Stadt und kaufe Fackeln" gelöst wird. Das ist weder interessant, noch cool.
Auf der anderen Seite, die Geliebte des Magiers ist in eine Höhle verschleppt worden und soll an einen Dämonenfürsten geopfert werden. Zeit ist in diesem Fall wichtig, es macht einen dramatischen Unterschied, ob der Magier seinen Flim-Flam-Funkel in wenigen Sekunden schafft, oder ob die Spieler anderweitig für Licht sorgen müssen. In dem Fall könnte es dem Magier sogar wert sein eine Konsequenz aufzunehmen, um den Zauber doch noch zu schaffen, was dann z.B. das nachpumpen von AsP repräsentiert, und er jetzt magisch ein wenig ausgelaugt ist, was der Spielleiter später wunderbar ausnutzen kann. Drama, Baby!
BeePeeGee:
Ja, so ungefähr mache ich das auch. Meistens ist Licht in Höhle trivial. Manchmal sind aber die Fackeln - und somit die Zeit - begrenzt. Oder die SCs müssen tauchen und die Fackeln sind nass... ;)
Trotzdem würde mich interessieren, ob das "Zauberer=Schweizer-Taschenmesser" Problem entsteht, wenn man Magie wie andere Skills handhabt und nicht einschränkt.
Kampfwurst:
Nicht unbedingt. Natürlich kannst du rein theoretisch jeden Zauber, aber wenn du Fertigkeiten auf 0 hast sind die halt bedeutend schwieriger für dich, und ggf. ist es dann an der Zeit einem anderen Charakter das Spotlight zu überlassen, der die passende Fertigkeit auf einer höheren Stufe hat.
Desweiteren kannst du einen Magier ja durch seine Aspekte einschränken, je nach Schule die er besucht hat. Auch lassen sich diese Aspekte sehr schön reizen. Wobei ich einem Magier keinen Fate Punkt geben würde, nur weil er einen Zauber nicht hat. Sonst könnte der Krieger das ja genau so alle Nase lang einfordern. Die Schulen und ihre Zauber können ja durchaus von Original übernommen werden, und wenn der Zauberer neue Sprüche außerhalb davon lernen will, dann wird das extra notiert.
Als Compel könnte das z.B. so aussehen:
"Du bist Kampfmagier und in einer dunklen Höhle, daher macht es Sinn, dass dein Flim-Flam-Funkel, den du nur rudimentär beherrschst nicht funktioniert."
Xemides:
--- Zitat von: Slayn am 22.08.2013 | 17:41 ---Nö. Unter diesen Umständen hat deine Antwort auf die Ausgangsfrage keine Relevanz. Du sagst nämlich dann das nur DSA mit DSA-Regeln DSA sein kann, da du DSA mit den Regeln verortest. In einem Konversion-Faden ist das aber total egal.
--- Ende Zitat ---
Die Frage ist halt, was eine Konversion leisten soll.
Bei mir soll sie lediglich das Spielgefühl auf ein besseres System übertragen. Es soll also das SPielgefühl erhalten bleiben und sich nicht ändern. Zum Spielgefühl gehören für mich halt auch die Zauber.
Du hast offenbar einen anderen Anspruch an eine Konversion. Das ist dein gutes Recht. Ich sage ja nur meine Meinung.
Yehodan ben Dracon:
Dann ist es keine Konvertierung mehr, sondern eine Sammlung von Hausregeln.
Ich denke, dass es klar ist, dass sich das Spielgefühl mit den Regeln ändern wird. Insbesondere wenn man ein simulatorisches System wie DSA 4 in ein storygetriebenes FATE konvertiert.
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