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FC - Hindernisse bieten passive Opposition, aber...

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Dragon:

--- Zitat ---Die Höhe legt dann der SL fest.
--- Ende Zitat ---
Ja aber doch nicht bei Hindernissen die meine Spieler selbst schaffen, oder? Dann hätten die Spieler ja kaum Einfluss auf den MW, das kanns ja auch nicht sein.

Dieses 5min. vor Schluss ist übrigens generell ein Problem finde ich. Ich kann ja nicht in der letzten Stunde die Ausgabe von FP verbieten, genauso wenig wie den Refresh vorenthalten, wirkt beides falsch, ist aber ein anderes Thema.

Nosferat:
Ich sehe das so das wenn jemand entweder die ganze Sitzung über seine FP gespart hat und oder seine Aspekte gereizt hat das er soviele FP's hat das es so mächtig wird das man schlucken muss dann sollte er das dürfen. Eine Ausgabesperre zu Verhängen ist meiner Meinung nach absolut falsch.
Theoretisch kann der Tech ja einen Stunt nehmen der ihm aktive Oppo erlaubt wie auch bei Einbruch. Im Regelwerk sind dies ja auch "nur" Bsp. also denk ich das es sich mit Computern dann genauso Verhält. Dann gibt der eSeL einen MW vor für das Proggen einer Firewall von Bsp. +3 die der Tech knacken muss. Wenn er den Wurf schafft darf er bei einem Hackversuch aktiv dagegen Würfeln wenn nicht dann halt nicht.

Mutifu:

--- Zitat von: Dragon am 24.08.2013 | 12:52 ---Ja aber doch nicht bei Hindernissen die meine Spieler selbst schaffen, oder? Dann hätten die Spieler ja kaum Einfluss auf den MW, das kanns ja auch nicht sein.

--- Ende Zitat ---

Da würde ich zustimmen und den MW vom Wurf des Spielers abhängig machen, aber RAW steht nur auf S.58, dass der SL passive Opposition für situation aspects festlegt und auf S.170, dass die durch Create an Advantage geschaffenen Aspekte genauso behandelt werden.

Das Aufsparen von FP fürs Sessionfinale find ich übrigens nicht wild, da solls doch eh nochmal richtig abgehen.

Lothax:
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--- Zitat von: Mutifu am 24.08.2013 | 13:57 ---Das Aufsparen von FP fürs Sessionfinale find ich übrigens nicht wild, da solls doch eh nochmal richtig abgehen.
--- Ende Zitat ---

Ja, klar. Nur sehe ich das Sichern der eigenen Kommunikationssysteme, oder anderweiteriger "Handwerkskram" nicht als "richtig abgehen"...  ;D Aber das muss so und so jede Gruppe für sich entscheiden. War von mir auch kein "das dürft ihr nicht", sondern nur meine persönliche Einstellung.  :)

Kampfwurst:
Ich habe das so verstanden, dass ich entweder mit dem Invoke auf einen Aspekt einem bestehenden Hindernis +2 auf die Overcome Schwierigkeit geben kann, oder aber ich kann den Aspekt direkt als Hindernis hinstellen, in dem Fall würde ich den Create Advantage Wurf des Spielers nehmen.

In diesem Fall würde das bedeuten, dass der Techi entweder die Firewall so einstellt, dass sie sicherer ist, vielleicht ein update macht oder ähnliches, und das gibt +2 auf die Schwierigkeit das Kom zu hacken. Dauert ein paar Minuten und gut. (Firewall hat nun den Aspekt "verbessert")
Oder er kann eine komplett neue Firewall programmieren, ggf. sogar eine komplett eigenständige Firmware, in der sich ein Hacker erst einmal zurecht finden muss, wenn er es hacken will. Allerdings dauert das natürlich auch eine ganze Ecke länger, ein paar Tage mindestens. Dafür hat er ggf. hinterher ein wesentlich sichereres System. (Das Kom hat nun den Aspekt "individuelle Firmware" mit dem Wert den der Techi geworfen hat)

Hinzu kommt allerdings auch, dass ein Komgerät vermutlich nicht einfach jedes Update was man darauf packen will annehmen kann. Es wäre also durchaus legitim zu sagen, dass im Moment eine Firewall +1 auf dem Gerät ist, die man durchaus verbessern kann, aber die Rechenleistung ist einfach nicht mit der eines großen Rechners zu vergleichen, mit ein bisschen rumtricksen kannst du die Firewall auf +3 oder vielleicht +4 bringen. Das umgeht dann eben das Problem mit den Fate Punkten.

Auf der anderen Seite stellt sich für mich die Frage, was die Spieler wollen, wenn sie versuchen Ihre Systeme so einbruchsicher zu machen. Anerzogene Paranoia? Ich glaub in den meisten Fällen ist das der Fall. Und dafür gibt es, denke ich einen guten Weg, indem man keine Werte gibt und einfach sagt, dass die Komgeräte der Gruppe dank dem Techi hacksicher sind. Dann braucht man sich im Laufe des Spiels nicht damit aufhalten, wenn das sowieso niemand möchte. Unter Umständen kann das zu einer Wattebauschkampagne ausarten, aber ich denke Spieler sind meistens bereit Angriffe gegen sie hinzunehmen, wenn sie angefangen haben. Wird also der Hacker der Gruppe angegriffen, während er versucht in ein System einzudringen, dann ist das etwas anderes, als wenn er aus dem Nichts heraus angegriffen wird.

Eine andere Möglichkeit bestünde tatsächlich darin das ganze aktiv zu machen. Nicht zwangsläufig als Stunt, aber einfach als Grundüberlegung, dass der Techi alle Geräte der Gruppe gesichert hat, und die einen Alarm an sein Gerät senden, wenn jemand versucht einzudringen, sodass er sofort etwas dagegen tun kann. Das kann insbesondere dann interessant sein, wenn dieses hacken aktiv im Kampf geschehen kann, eine Gegnergruppe also einen Hacker dabei hat, der den Zielcomputer der Waffe eines Teamkollegen lahmlegen will, usw. Anstatt ihm einen passiven Wert entgegen zu werfen, fänd ich es viel cooler, wenn der Techi die Ausrüstung der Gruppe auf dieser Ebene verteidigen kann. Er muss so nicht auf Kampffertigkeiten zurückgreifen, die ihm nicht liegen, sondern er kann aktiv mit seinen besten Fertigkeiten in den Kampf eingreifen. Er kann natürlich auch andersrum Gegnerische Ausrüstung hacken und nutzen. Aber auch da wird es vermutlich meist jemanden auf der anderen Seite geben.

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