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Order of the Stick (Archiv)
Arldwulf:
Mag durchaus sein, und ich bin weit davon entfernt OOTS zu einem hohem Kulturgut hochschreiben zu wollen. Im Gegenteil, mir fällt zu Rich Burlew eine Menge Kritik ein.
Das ändert nur wenig daran das deine Kritik oben nicht besonders stimmig ist. Ich meine - du kritisierst mangelnden Inhalt, und schlägst anschließend vor den Inhalt den der Strip enthält zu entfernen und ihn zu kürzen.
Dann schlägst du eine Technik vor die der Autor bereits einmal genau so verwendet hat, und zwar sogar in genau diesem Storyabschnitt. Die darum redundant wäre und sich gleichsam nur eignet um Dinge ohne neue Infos darzustellen. Und stellst dies als bessere Art und Weise hin solch eine Situation zu schildern. Ohne ernsthaft auf Kritik an diesen Aussagen einzugehen oder zu sagen warum solch eine Wiederholung eigentlich besser wäre.
Dann sagst du noch das dieses Thema quasi schon längst durch hätte sein können und man dadurch heute schon die Story hätte fortsetzen können. Was genau schwebt dir denn da vor? Wie muss man sich dies vorstellen? "Durkon ist tot!" (dargestellt durch entsetzte Gesichter) und im heutigem Strip dann: "Kommt lasst uns weiter machen und die Tür öffnen?"
Denn wenn es das ist so muss die Kritik erlaubt sein: Das wäre eine ziemlich langweilige, und die Charaktere lieblos behandelnde Story. Und ganz weit weg von "gut erzählt".
Feuersänger:
Im Gegenteil: ich schlage vor, den Nicht-Inhalt der Bläh-Panels zu streichen und durch _richtigen_ Inhalt zu ersetzen. Natürlich muss es weitergehen. Meinetwegen kann sich auch Roys Volkszorn erstmal Richtung Belkar entladen -- aber eine ganze Buchseite nur dafür ist einfach zuviel.
Deswegen hasse ich derartige Entwicklungen wie Charaktertode ja auch dermaßen: das haut dann einen gewaltigen Schraubenschlüssel ins Getriebe, die Räder der Story kommen knirschend zum Stillstand, und es ist erstmal seitenweise Verlustbewältigung angesagt. *gääääääähn*
Zumal die Kameraden ja nach wie vor wissen, dass Tod und selbst Untod in ihrem Universum nur ein Zustand ist, der wieder kuriert werden kann. Also fände ich es in der Tat nicht so unplausibel, wenn die Helden jetzt sagen würden "Okay, sehen wir zu wie wir das wieder auf die Reihe kriegen", und erstmal zur Tagesordnung übergehen.
Arldwulf:
--- Zitat von: Feuersänger am 13.03.2013 | 19:56 ---Im Gegenteil: ich schlage vor, den Nicht-Inhalt der Bläh-Panels zu streichen und durch _richtigen_ Inhalt zu ersetzen. Natürlich muss es weitergehen. Meinetwegen kann sich auch Roys Volkszorn erstmal Richtung Belkar entladen -- aber eine ganze Buchseite nur dafür ist einfach zuviel.
Deswegen hasse ich derartige Entwicklungen wie Charaktertode ja auch dermaßen: das haut dann einen gewaltigen Schraubenschlüssel ins Getriebe, die Räder der Story kommen knirschend zum Stillstand, und es ist erstmal seitenweise Verlustbewältigung angesagt. *gääääääähn*
Zumal die Kameraden ja nach wie vor wissen, dass Tod und selbst Untod in ihrem Universum nur ein Zustand ist, der wieder kuriert werden kann. Also fände ich es in der Tat nicht so unplausibel, wenn die Helden jetzt sagen würden "Okay, sehen wir zu wie wir das wieder auf die Reihe kriegen", und erstmal zur Tagesordnung übergehen.
--- Ende Zitat ---
Und wenn mein bester Freund im Koma liegt nach einem Autounfall kann das evtl. auch wieder gefixt werden, vielleicht wird er sogar wieder so wie zuvor und alles ist vergessen. Aber in diesem Moment fühl ich mich dann dennoch hilflos. Weiß nicht ob alles wieder gut wird und habe Angst das es nicht so kommt. Es ist emotional. Auch in D&D wird nicht jeder wiederbelebt, und Roy weiß am eigenem Leib wie sehr man sich mit "ach, morgen bin ich doch eh wieder dabei" täuschen kann. In Durkons Fall ist alles noch viel schwieriger.
Aber nochmal: Du sprichst ja schon wieder davon das die Story zum Stillstand kommt....doch das ist nicht der Fall. Die Story, das ist die Geschichte um den Order of the Stick. Nicht die Punkteanzeige bei der Bewältigung des Quests um die Snarl. Wenn es einen Rückschlag bei der Lösung des Quests gibt kann dies dennoch die Story weiterbringen. Deshalb heißt es eben Geschichte, weil sie Glück und Unglück enthält, Ereignisse die mitreißen, die traurig oder glücklich machen und mit den Charakteren mitfühlen lassen.
Feuersänger:
Dass die Quest um den Snarl nicht so enorm im Vordergrund steht, ist mir schon klar; das zeigt sich für mich schon daran, dass ich bis heute nicht so wirklich kapiert habe, was der ganze Zirkus soll (da ja auch die Bösewichter kein Interesse daran haben können, die ganze Welt zu vernichten).
Aber auch für die Helden stellt sich die "Entwicklung" mehr als Kette von Rückschlägen statt Fortschritten dar, und ein ewiges Bemühen um Wiederherstellung des Status Quo, und sobald man an einer Front wieder einen 5'-Step nach vorne gemacht hat, haut es einen anderswo zwei Schritte zurück. Oder wie jetzt im Falle Durkons einen kompletten Double Move. Natürlich gehören zu jeder Story auch einige Widrigkeiten, aber das hier sind ja bald _nur noch_ Widrigkeiten und kaum einmal ein Erfolgserlebnis, und erst recht nie ein Erfolg der nicht sofort in der nächsten Folge ins Gegenteil verkehrt wird. Und als ob der ganze Schlamassel noch nicht schlimm genug wäre, hängt dann auch noch das Damoklesschwert über dem ganzen Order, das V's Kontrakt mit den Evils darstellt. Eine tickende Zeitbombe mit unbekanntem Timer, die auch noch garantiert zum allerungünstigsten Zeitpunkt hochgehen wird.
Insgesamt sieht es also sehr sehr trübe aus, und die letzten paar Jahre haben gezeigt, dass es beim OotS keine Hochs und Tiefs gibt, sondern maximal Nulls und Tiefs, und dieser Mangel an Hochs verdrießt mich.
Sashael:
--- Zitat von: Feuersänger am 13.03.2013 | 20:48 ---Insgesamt sieht es also sehr sehr trübe aus, und die letzten paar Jahre haben gezeigt, dass es beim OotS keine Hochs und Tiefs gibt, sondern maximal Nulls und Tiefs, und dieser Mangel an Hochs verdrießt mich.
--- Ende Zitat ---
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