Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Resourcenbeschraenkung in 3.x-Kampagnen
Slayn:
--- Zitat von: Feuersänger am 10.10.2013 | 00:25 ---...
Da sag ich jetzt nix weiter dazu. Benehmen ist halt auch Glückssache.
--- Ende Zitat ---
*Lacht*
Ich lebe halt meine Arroganz recht offen aus, da ist ja nichts dabei ;)
Es ist halt wirklich zu bedauern, das wir so weit auseinander leben. Ich hatte an anderer Stelle schon mal erwähnt, das Rhyltar zu den Spielern gehört, deren Spiel ich bisher am meisten schätzen konnte. Der war am Ende des Abends so durch den Wind, aber auch glücklich, das ist der Zustand den ich als D&D SL erreichen möchte.
Gerade deswegen finde ich es schade, das wir wohl nie die Chance haben, gemeinsam zu spielen.
Feuersänger:
Ja, lass mal.
Rhylthar:
Ich habe als SL immer mit harten Bandagen gespielt, im Gegenzug dafür fast alles an/aus Büchern zugelassen, wo WotC draufstand (und manchmal sogar mehr, z. B. DRAGONS):
Ich habe:
- "Sunder" eingesetzt
- Charm/Dominate Person eingesetzt
- mit Geas gearbeitet
- Etheral Filcher, Rust Monster und Aurumvorax vorkommen lassen
- die SC bestehlen/gefangennehmen lassen
- SC Verrat an der eigenen Gruppe begehen lassen
- Coup de Grace auf Spielercharaktere angewendet (allerdings nicht oft...)
- etc.
Es ist jetzt nicht so gewesen, dass es wie bei "The Big Bang Theory" so aussah, dass ich sinngemäß sagte:
"Du betrittst den Raum, löst einen versteckten Zugdraht aus, eine Kanone schiesst Dir mit 20d6 ins Gesicht, Du kriegst 89 Schaden, Dein Körper verteilt sich ungleichmäßig auf den Wänden, Du bist raus, schönen Tag noch!"
Aber mit obigen Einschränkungen musste man durchaus leben können. Und sie konnten es auch, denn sie wussten, dass auch wieder komplett andere Zeiten kommen werden bzw. ihr Charakter niemals zur vollkommenen Nutzlosigkeit verdammt sein würde.
Und umgekehrt als Spieler genauso erlebt. Ein SL hat mir mal meine Moonblade stehlen lassen. Klar war ich zu Beginn angesäuert, aber daraus entwickelte sich eines der besten Abenteuer, die ich gespielt habe.
("Fires of Dis" mal ein wenig anders; schon spannend, wenn man mit Dispater um sein Schwert feilschen darf/muss...).
Was Du oben beschreibst (in Bezug auf Runequest), Feuersänger, ist für mich auch keine Einschränkung des SC, sondern das "Kurzhalten" eines Spielers.
Luxferre:
Ich muss willkürlich an die EoB Trilogie denken. Da habe ich bei bestimmten Gegnern immer die alten Waffen ausgerüstet. Und so mache ich es seither am Tisch auch. Dafür hat ein SC zumeist die richtigen Wissenfertigkeiten und steuert so zum Erhalt der Gruppenressourcen bei:
"Stecks Schwert weg, Sithkar. Das Rostmoinster machen wir mit Fernwaffen platt!"
Sithkar geht dann in Fullparry und hofft, dass er dann gar nicht getroffen wird.
So, oder ähnlich läuft es dann und trägt zu dramatischeren und taktisch anspruchsvolleren Kämpfen bei, wie ich finde.
Slayn:
@Narubia:
Eigentlich gehts dabei doch schlicht im Vertrauen. Wenn die Spieler ihrem SL nicht vertrauen können das er mit ihnen fair und gerecht umgeht, dann hilft doch alles nichts mehr.
@Luxferre:
Spannend ist auch das One-Trick Ponies dann abnehmen
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