Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Wirkung von Magie in der Spielwelt
kalgani:
Sehe ich auch so, eine gesellschaft die auf Magie aufbaut wird diese auch aktiv fördern.
wahrscheinlich sogar ähnlich wie bei uns das ausbildungs/studiumsystem.
"praktischer" veranlagte werden wohl eine ausbildung zum "magieschmied" machen
"theoretisch" veranlagte wohl eher zum studium für forschung & entwickung neuer magieanwendungen neigen.
ich könnte mir sogar vorstellen das es eine magier innung gibt welche wirklich attraktive angebot für junge leute bietet damit diese sich für eine solche ausbildung einschreiben. wahrschienlich gäbe es sogar passende zauber, die solcherlei auswahlverfahren einfacher bewerkstelligen.
sindar:
Ohne jetzt von D&D zu viel Ahnung zu haben, werfe ich bezueglich "Magokratie" einfach mal einen Gedanken in den Raum, den David Eddings dem Zauberer Belgarath in den Mund gelegt hat (sinngemaess): "Mir sagt keiner, was ich zu tun habe, ohne dass ich mich mit dieser ganzen Verantwortung herumschlagen muss." Anders gesagt: WILL so ein hochmoegender Magier ueberhaupt an die Herrschaft? Oder haelt der sich lieber im Hintergrund und achtet darauf, dass die Welt nicht aus den Fugen geraet? Vorschriften macht dem ja wohl keiner, egal ob er jetzt eine "offizielle" Machtposition innehat oder nicht.
Luxferre:
--- Zitat von: Narubia am 27.09.2013 | 10:39 ---Das kannst du dir letzten Endes ausmalen wie du willst.
--- Ende Zitat ---
Und das meine ich...
Ich kann das, ja. Aber kann ich das allumfassend? Nein.
Denn ich kann nicht jede Eventualität einplanen. Und offensichtlich sehen das die Weltendesigner ebenso.
Denn wo sind denn die mittels Magie errichteten Gebäude (Steinwand, Erdelementare, Eisenwand, etc)? Wo sind denn die ganzen Artefakte mit dauerhafdtem Dimensional Lock und ähnlichem? Wo haben wir Magie in den Alltag integriert?
Wie ist das Ansehen von Arkanmagiern? Von Klerikern? Wer Reguliert diese? Wie mag so eine Regulierung wohl aussehen?
Wäre eine Regulierung nicht schon über eine Zulassung zu Akademien oder Tempeln ausreichend?
Mir ist das (wichtige) Thema viel zu oberflächlich behandelt. Denn high-magic kann meiner Ansicht nach gar nicht plausibel umgesetzt werden.
[Gedanken dazu:
Herrscher würden alle in Extradimensionalen Räumen residieren, damit nur eingeweihte auch dorthin kommen und Assassinen nicht.
Burgenbau würde gänzlich anders aussehen (Arldwulf, ich habe KEIN INTERESSE das Thema neu aufzukochen, das bleibt aus meinem Thread raus, danke!)
Schürfen von Mineralien und Edelsteinen sähe nicht nur anders aus, das Zeugs müsste tonnen- bzw. kiloweise jeden tag gefördert werden können.
Magische Gegenstände wären alltäglich, jede größere Familie besäße wahrscheinlich einen.
soweit auf die Schnelle]
Feuersänger:
An der Stelle mal einen Verweis auf einen älteren Thread - wir hatten schonmal recht erfolgreich ein stringentes Wirtschaftssystem für D&D durchgerechnet.
Kann grad nicht verlinken, weil mobil.
Essenz: die meisten Zauber sind zu teuer, um durchgängig herkömmliche Arbeit zu verdrängen.
Arldwulf:
--- Zitat von: Feuersänger am 27.09.2013 | 11:54 ---Essenz: die meisten Zauber sind zu teuer, um durchgängig herkömmliche Arbeit zu verdrängen.
--- Ende Zitat ---
Nicht nur dies - es ist auch ineffektiv nur einen kleinen Prozentsatz der Bevölkerung produktive Dinge erledigen zu lassen. Man könnte nun sagen: "Dann werden halt alle Magier", doch dies könnte je nach Spielwelt ziemliche Probleme entstehen lassen. In erster Linie eine art Überstrapazierung der Ressource aus der sich Magie speist.
Aber auch gesellschaftlich würde dies ja Probleme mit sich bringen. 100 Magier sind leichter zu kontrollieren als 100.000 Magier.
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