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[Eigenes System] Mit Persönlichkeit des SC als Regelkern
Slayn:
@Robert:
Ist nur sein ein Gedanke, da du erwähnt hast, das man sich einen "Guten Wert" mit einem "Nachteil Wert" erkauft.
Finde ich witzig. Wenn man ein mal "Mutig" ist, wird nur noch auf Mutig geprüft, nicht mehr auf auf "Feige". Warum eigentlich?
Robert:
Natürlich auch wieder wahr, man könnte auch wie bei DSA 2 & 3 "schlechte Eigenschaften" haben.
Du meintest, das man z.B. nach einem verpatzten Wurf auf Mut nochmal auf Feigheit würfelt und erst wenn beide Eigenschaften negativ getestet sind der Spieler frei entscheiden darf?
Auch eine charmante Idee, für ein System wo Charakterwerte eher Neigungen als Kompetenzen darstellen :d
Ahab:
@Robert: Im Grunde hatte ich es so angedacht, dass man auf jeder Achse nur einen positiven oder negativen Wert haben kann. Am Anfang bekommt man zB 5 Punkte und kann diese auf die positiven Ausprägungen verteilen. Für jeden Punkt, den man in einer negativen Ausprägung wählt, gibt es einen positiven dazu. Startwert für jede Achse ist 0. Man kann also seine Ausprägungen frei bestimmen (also indirekt auch der Startwert auf dem Bös-O-Meter). Die Verschiebungen ergeben sich dann später im Spiel.
Am Ende ergibt sich für jede Achse ein Modifikator, der dann auf den/vom "Persönlichkeitswurf" addiert/subtrahiert wird. Und dafür braucht es imho nur eine Probe.
Theoretisch könnte man hier auch sagen, man will bewusst einen bösen Charakter spielen und die ganze Chose umdrehen. Man verteilt die 5 Punkte auf die negativen Ausprägungen und kann sich mit positiven Ausprägungen neue Punkte kaufen.
@Robert: Ich finde Deine Idee generell sehr interessant, nur widerspräche das meinem Wunsch nach größtmöglicher Simplizität, was das Würfelsystem selbst angeht. Ich würde eben gern immer die gleichen Würfel werfen und nicht je nach Ausprägung die Würfel wechseln. Insofern würde ich hier lieber mit 2W10, W12, 2W6 oder von mir aus auch W20 oder etwas in der Art arbeiten. Aber das ist ein späterer Schritt.
Die WoD und speziell Mirrors schaue ich mir mal an. FATE habe ich schon in der einen oder anderen Form getestet, ja. Auf FAE werfe ich ebenfalls mal einen Blick. Danke für die Tipps.
EDIT: Der Gedanke ist ja, dass man auf einer Achse einen bestimmten Stand hat, also zB eher mutig ist als feige. Hat man die Probe mit Mut +1 versaut, hat die Feigheit gewonnen. Man würfelt also nicht auf "mutig" oder "feige", sondern eher auf die gesamte Achse. Hier müsste man vielleicht noch eine besondere Bezeichnung für die Achse finden.
WObei, würde man zB die 7 Todsünden nehmen, wäre es dann eben einfach ein "Neid-Wurf" mit einer Ausprägung von -3 bis +3 (exkl. permanente Punkte).
Robert:
Mir ist grade aufgefallen: Dein Bös-o-Meter hat keine 0?
Ansonsten gehst Du also davon aus, das Deine Spieler zu Beginn ihrer Karriere tendenziell eher Richtung Avatar neigen.
Also nichts mit "Feige" kann besser schleichen, oder "Hinterlistig" kann besser lügen?
@ Edit: Das bedeutet, die Leiste ist vergleichbar mit Stress in FATE, baut sich durch Würfelergebnisse auf und resettet irgendwann wieder auf den permanenten Wert?
Ahab:
Guter Punkt. Die Null muss natürlich mit rein.
Vielleicht kann man auch generell bei der Charaktererschaffung sagen, dass die Spieler ihre Werte frei auf die Achsen verteilen können, entweder in die eine oder in die andere Richtung. Bis zu einem Maximum von 3 eben.
Dann wäre es kein Punktekaufsystem, sondern eine freie Verteilung. Kann man sich ja selbst überlegen, um man sich einen SC antun will, der alle positiven Ausprägungen auf 3 hat. Oder andersherum. Eigentlich keine schlechte Idee.
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