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[Eigenes System] Mit Persönlichkeit des SC als Regelkern

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Ahab:
Je länger ich darüber nachdenke, umso besser gefällt mir die von Slayn vorgeschlagene Variante.

Mit W20 Roll Under kann ich mich sehr gut anfreunden, so dass ich sagen würde, ich halte das mal so fest.

Die Art der einzelnen Persönlichkeitswürfe wie folgt finde ich auch gut. Die Summe beider Werte einer Achse ergibt immer 20, und der Spieler kann bei Charaktererschaffung verschieben (entweder mit Arrays oder frei oder einem Punktesystem oder wie auch immer - das kann ja noch diskutiert werden).

1. Wurf auf den dominanten Aspekt. Gelingt dieser, muss der SC entsprechend handeln (wobei der Spieler natürlich nach wie vor frei entscheiden kann, wie er diesen Aspekt umsetzt).
2. Misslingt der Wurf auf den dominanten Aspekt, muss der Spieler auf den unterlegenen Aspekt würfeln. Gelingt dieser Wurd, handelt er entsprechend (auch hier freie Entscheidung des Wie).
3. Erst, wenn beide Würfe misslungen sind, kann der Spieler frei entscheiden, zu welchem moralischen Extrem seine Handlung tendiert.

Es wäre tatsächlich stilecht, diesen Persönlichkeitswurd mit 2 W20 zu machen und dabei einen schwarzen und einen weißen Würfel zu verwenden. Aber da man auch hintereinander würfeln kann, muss das ja optional bleiben. Aber falls, kann man die Ergebnisse ja ganz einfach ablesen:

1. Ist der dominante Würfel erfolgreich, handelt der SC entsprechend. Das Ergebnis des anderen Würfels ist egal.
2. Ist der dominante Würfel erfolglos und der unterlegene erfolgreich, handelt der SC entsprechend des unterlegenen Aspektes.
3. Sind beide Würfel erfolglos, kann der Spieler seinen moralischen Kompass für diese Entscheidung nach eigenem Gutdünken ausrichten.

Dabei gilt aber zu bedenken, dass dieser Regelmechanismus natürlich über die Vorgehensweise bzw. die Rezeption einer Situation durch den Charakter festlegt. Bis hier sind noch keine Attributs- oder Fertigkeitswürfe (oder wie auch immer wir diese Themenkomplexe regeln) betroffen. Das wäre dann die nächste Baustelle.

Aber generell: W20 roll under.

Ahab:
Ich bin ein visueller Mensch.  :)



Und ausgefüllt:



Irgendwie muss ich das immer bildlich festhalten, um von hier aus weiterzudenken.

Würde jetzt also ein NSC meinen Charakter reizen, würde ich einen Zornwurf ablegen. Ich werfe einen schwarzen und einen weißen W20 und erhalte Schwarz 13 und Weiß 8. Oder ich werfe irgendeinen W20 für den dominanten Wert und erhalte direkt einen Erfolg. Der dominante Würfel hat Erfolg, und der andere wird somit hinfällig. Damit ist es entschieden: ich poliere ihm die Fresse.

Pyromancer:
Es ist schon mehr als suggestiv, die negativen Aspekte groß in die Mitte zu schreiben. ;)

Ahab:
Naja, das ist ja nicht wirklich der Fall. Also jetzt mal abgesehen davon, dass die Achsen derzeit nach den Todsünden benannt sind. :)

Die Extreme sind ja in hellgrau gefasst.

Slayn:
Ich hatte ja vorhin schon erwähnt, ich würde mit erspielten "Modifikatoren" arbeiten.
Optisch würde ich die 7 Paare jetzt zu einem Kreis anordnen, damit ich an der Seite Platz hätte, für diese Modifikatoren.

Für mich bedeutet das, dass sich hier Dinge aus meinem Spiel wiederfinden.
- Beugt sich der Kirche
- Flirtet gerne mit Rothaarigen
- Zeigt keine Gnade gegenüber Orks

Das sind Werte, die man sich erspielt. Wir können sie zwar grob zuordnen (Die Rothaarigen und Wollust), dennoch können sie auch in anderen Bereichen Verwendung finden.

Wirklich schön fände ich es hier, wenn sich das "Leben" eines Charakters hier auch wiederspiegelt.

Abgesehen davon, und das ist ein Schnellschuss, würde ich auch einen inneren Ring nutzen: Feste Eigenschaften, aka, Stärke, Größe, etc.

Der innere Ring wäre nicht nur eine nette Basis für "Real-Skills", es wäre auch ein netter Modifikator für Modifikatoren.
Ich will jetzt nicht mit Klischees spielen (ok, doch, ich will), doch wenn man hier die Verteilungen richtig angeht, sollte es Synergien geben. Der Geschickte Kämpfer mit Hochmut und Völlerei, der brutale Vergewaltiger mit Körperkraft,  Wolllust und Neid.
(Nur so als primitives Beispiel)

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