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Captain America: The Winter Soldier

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Dreamdealer:
Das Tanelorn ist schuld, dass ich jetzt nicht so geflasht bin... wäre ich ohne Vorwissen reingegangen,
wäre ich begeistert gewesen. So bin ich "nur" sehr zufrieden, meine Erwartungen waren einfach zu hoch.

Wenn Marvel meiner geliebten Natasha Romanoff was getan hätten, wäre ich fertig gewesen mit denen.
Allein dieses Zitat hat mir das Herz gebrochen: "Bye bye, bikinis"

Dann heißt es warten auf den Black Widow Film - juchhuu!

Achamanian:
Ich fand ihn auch klasse. Okay, auf der reinen Plotebene war vieles etwas unverständlich oder an den Haaren herbeigezogen - zum Beispiel auch, dass ein legendärer Profikiller, der scheinbar bisher immer wie ein Phantom agiert hat, seine Opfer plötzlich mit Vorliebe auf Autobahnen attackiert und dabei ganze Erschießungskommandos dabeihat ... aber geschenkt.

Natürlich muss ich gestehen, dass es vor allem die politische Message vom eher linken Ende der liberalen US-Politskala war, die mich an dem Film so erfreut hat. Besonders schön fand ich in der Beziehung das Fahrstuhlgespräch zwischen Nick Fury und Cap ziemlich am Anfang, wo Caps Nostalgie für das "gute alte Amerika" auch mal einen kleinen Dämpfer bekommt.
Außerdem empfinde ich Steve Rogers als unglaublich gelungene Figur. Ich weiß gar nicht, wie Drehbuchschreiber und Schauspieler es hinkriegen, aber irgendwie kaufe ich ihnen diese moralisch unglaublich integere Figur komplett ab und finde sie überhaupt nicht aufdringlich. Und sie ist ein sympathischer Gegenpol zu der schrecklich coolen, darken und zynischen Art, auf die beispielsweise Batman inszeniert wird. Cap ist für mich ein bischen so was wie Sam aus dem Herrn der Ringe: Eine der ganz wenigen Filmgestalten, die mich zumindest, solange ich im Kino sitze, ganz unverstellt und offenherzig an "das Gute im Menschen"(TM) glauben lässt.
Vielleicht liegt es daran, dass diese Figur trotz Superheldenstatus körperlich und emotional doch auch ziemlich verletzlich wirkt, und halt nicht auf diese ich-bin-so-darque-und-broody-Tour.
Was ihn natürlich auch sympathisch macht, ist, dass er ein Teamplayer ist. Und sogar der Kampfstil: Dieses defensive Schildkämpfen ist zum einen einfach ein charakteristisches Merkmal, das man so von anderen Helden nicht kennt, es gibt ihm aber auch einen bestimmten Charakter: Überlegt und sogar zurückhaltend.

aikar:
Volle Zustimmung zu Rumspielstilziel. Spitzen Film und ich hab sowas von die Nase voll von zynischen Anti-Helden.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Rumspielstilziel am 11.04.2014 | 10:11 ---Besonders schön fand ich in der Beziehung das Fahrstuhlgespräch zwischen Nick Fury und Cap ziemlich am Anfang, wo Caps Nostalgie für das "gute alte Amerika" auch mal einen kleinen Dämpfer bekommt..

--- Ende Zitat ---
"My country, right or wrong; if right, to be kept right; and if wrong, to be set right."  ist doch ne Trope of CAP?

Das Cap nicht Amerika für die perfekte , moralische Autorität hielt war doch klar, den Bezug auf den WWII in der OV nicht zu übersehen!
We did things, that didn´t let us sleep at night, but we did it for freedom

Horatio:

--- Zitat von: Rumspielstilziel am 11.04.2014 | 10:11 ---Ich fand ihn auch klasse. Okay, auf der reinen Plotebene war vieles etwas unverständlich oder an den Haaren herbeigezogen - zum Beispiel auch, dass ein legendärer Profikiller, der scheinbar bisher immer wie ein Phantom agiert hat, seine Opfer plötzlich mit Vorliebe auf Autobahnen attackiert und dabei ganze Erschießungskommandos dabeihat ... aber geschenkt.
--- Ende Zitat ---

Einspruch! Der Plan war doch gerade..
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken).. Entscheidungsträgern wie dem kleinen Mann klar zu machen, dass sie aus Angst und für die eigene Sicherheit ihre Freiheiten von sich aus bereit sind aufzugeben. Ebenso wollte man auf eine Entscheidungen drängen.Da brauchte es eine akute, sichtbare, aber unbekannte, nicht einschätzbare Gefahr. Seine Identität bleibt ja gewahrt.
Davon abgesehen; Superschurken / Superhelden Action. In dem Sinne sehe ich die Bergründung dem Stil und Genre des Films nach auch als ausreichend an ;).

Ich empfand den Plot nebenbei nicht an den Haaren herbeigezogen,
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)er war eben etwas pulpig und hm.. "weltherschaftsmäßig" (die ganze Hydra Chose eben), aber immer mit einem Augenzwinkernaber gerade das passt sowohl zu Superheldencomics wie zu 70er SpyFy, bei dem als Genre sich der Film stark bedient. Vergleich dass doch mal mit dem sehr "bemühten" und aufdringlich ernsten / realistischen Batman The Dark Knight Plot (der nebenbei auch die Terrorismusangst der USA verarbeitet); das passt meines Empfinden nach der Plot viel weniger rein.

Was ich in diesem Zusammenhang auch gerade toll fand ist,
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)dass der letzendliche Bösewicht tatsächlich der Mann war, der er nach außen vorgab zu sein und gerade keine Fassade gezeigt hat. Pierce ist ein Mann, der aus seiner Hydraideologie heraus tatsächlich den Nobelpreis für Frieden mit den Worten "Frieden ist eine Verantwortung, keine Leistung" ablehnen würde. Nur "unterstellen" man ihm eine andere Motivation, bis wir von seinen Hintergründen wissen.
--- Zitat ---Natürlich muss ich gestehen, dass es vor allem die politische Message vom eher linken Ende der liberalen US-Politskala war, die mich an dem Film so erfreut hat. Besonders schön fand ich in der Beziehung das Fahrstuhlgespräch zwischen Nick Fury und Cap ziemlich am Anfang, wo Caps Nostalgie für das "gute alte Amerika" auch mal einen kleinen Dämpfer bekommt.
--- Ende Zitat ---

Das habe ich etwas anders wahrgenommen. Das Ansprechen der Greatest Generation, also der letzte Moment in der Geschichte in dem die USA klar "die Guten" waren, spielt schon mit der Sehnsucht und Nostalgie der Amerikaner und ist auch ein Teil von Cap A, klar. Der "Dämpfer" den Cap bekommt wirkt aber in sofern nicht dermaßen hart, da im Verlauf des Films sich
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)die "Einstellung" von Nick Fury mehr oder minder als hm.. "problematisch" herausstellt... aber das sind Nuancen :).


--- Zitat ---Außerdem empfinde ich Steve Rogers als unglaublich gelungene Figur. Ich weiß gar nicht, wie Drehbuchschreiber und Schauspieler es hinkriegen, aber irgendwie kaufe ich ihnen diese moralisch unglaublich integere Figur komplett ab und finde sie überhaupt nicht aufdringlich. Und sie ist ein sympathischer Gegenpol zu der schrecklich coolen, darken und zynischen Art, auf die beispielsweise Batman inszeniert wird. Cap ist für mich ein bischen so was wie Sam aus dem Herrn der Ringe: Eine der ganz wenigen Filmgestalten, die mich zumindest, solange ich im Kino sitze, ganz unverstellt und offenherzig an "das Gute im Menschen"(TM) glauben lässt.
Vielleicht liegt es daran, dass diese Figur trotz Superheldenstatus körperlich und emotional doch auch ziemlich verletzlich wirkt, und halt nicht auf diese ich-bin-so-darque-und-broody-Tour.
Was ihn natürlich auch sympathisch macht, ist, dass er ein Teamplayer ist. Und sogar der Kampfstil: Dieses defensive Schildkämpfen ist zum einen einfach ein charakteristisches Merkmal, das man so von anderen Helden nicht kennt, es gibt ihm aber auch einen bestimmten Charakter: Überlegt und sogar zurückhaltend.

--- Ende Zitat ---

Volle Zustimmung!  :d Ich halte das emotionale übrigens hier für wesentlich wichtiger; Batman ist auch "körperlich verletzbar".
.. und in dem Zusammenhang denken wir jetzt nochmal über den grotesken Man of Steel nach und was der aus Superman gemacht hat und wieso das nicht funktionieren konnte :'(.


Ich weiß ich bemühe in ständig, aber da er einfach einen so guten Job macht:
http://www.escapistmagazine.com/videos/view/escape-to-the-movies/9002-Captain-America-The-Winter-Soldier-Dark-and-Action-Packed

Das hervorragend Review von MovieBob zu dem Film :).

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