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Begegnungen an das Gruppenniveau anpassen?

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Narubia:

--- Zitat von: afbeer am 17.12.2013 | 10:39 ---Eigenentwicklung: Auf jeden Fall Anpassungen auch während des Kampfes, wenn das vom DM erstellte Encounter so gar nicht funktioniert. Das liegt dann an Fehleinschätzung der Fähigkeiten der Gruppe duch den DM, die er natürlich korrigieren muss.
--- Ende Zitat ---
Das sollte aber nicht allzu häufig passieren  :-X

Nodens Sohn:
Ich bin gegen Anpassung.
Begegnungen sollten logisch und schlüssig sein und nicht auf die Gruppe "angepasst". Ich denke, es gehört auch dazu, dass man als Spieler einschätzen lernt, ob und wie diese Begegnung handhabbar ist. Muss bzw. kann ich kämpfen? Sollte ich dem Monster nicht lieber aus dem Weg gehen (sofern möglich)? Gibt es andere Möglichkeiten dieser Situation Herr/Frau zu werden?

Es ist für mich jedenfalls nicht einsehbar, dass Orcs zum Beispiel mit meinem Stufenaufstieg stärker werden.

Narubia:
Oh, ich sehe grad, mein Post kann auch missverstanden werden:

Ich bin natürlich dafür, dass man auf die gruppe angepasste Encounter entwirft, die natürlich nicht schaffbar sind. Das meinte ich mit "Immersion aufrecht erhalten".

Chris H. [N/A]:

--- Zitat von: Luxferre am 17.12.2013 | 07:53 ---Sollte bei DnD jeder Encounter an die Gruppenstufe angepasst sein?

Sollten alle Encounter an das spielerische Niveau der Gruppe angepasst sein?

Ist es überhaupt wünschenswert, alle Gegner immer für die Gruppe auch schaffbar zu designen?
--- Ende Zitat ---

Da Du ja mich zitierst, fühle ich mich verpflichtet, deine Fragen auch zu beantworten (alles imho): nein, nein und nein.

Das ist etwas, was mich an allen AP die ich beisher gespielt habe sehr gestört hat. Als Spieler hat man eigentlich immer das Gefühl, dass man jeden Encounter schaffen kann. Das ist ziemlich langweilig und fördert in meinen Augen einen gleichgültigen Spielstil. So what, was soll schon passieren? Okay, ab und an kommt ein Encounter der etwas tougher ist, aber selbst die sind in der Regel, wenn man im AP halbwegs aufgepasst hat, nicht besonders schwer, weil man vorher Quest X gemacht hat und jetzt Gegenstand Y hat um Gegner Z, der ja eigentlich ziemlich tough ist, so richtig die Fresse zu polieren. *gähn* Das ist jetzt sehr verallgemeinert, zugegeben. Aber der Encounterdesign sieht in der Regel so aus.

Ich hingegen mag es, wenn man eben nicht davon ausgehen kann, dass jeder Encounter schaffbar ist. Ich finde das Spielgefühl ist gleich ein anderes. Beispiel: Wir haben in unserer Pathfinder-Runde als letztes den Curse of the Crimson Throne AP durchgespielt. Da trat irgendwann genau der Effekt auf wie oben beschrieben. Jetzt spielen wir weiterhin Pathfinder im Birthright-Setting als Sandbox. Da sind die Encounter eben nicht auf unser Level abgestimmt und die Folge ist, dass wir als Spieler viel vorsichtiger agieren (mittlerweile, nachdem uns ein Rudel Gnolle plus Hyänen beinahe ausgelöscht hätte, nachdem wir es unnötigerweise angegriffen haben) und durchaus auch mal Encounter bewusst vermeiden und uns gegen eine Konfrontation entscheiden bzw. einiges durch ausspielen der Charaktere im sozialen Bereich abhandeln. Oder uns auch mal zurückziehen. Und ich habe das Gefühl, dass unsere Gruppe mit dieser Art des Spielens wesentlich mehr Spaß hat.

Aber wie immer: YMMV

Narubia:

--- Zitat von: Chris H. am 17.12.2013 | 22:32 ---Ich hingegen mag es, wenn man eben nicht davon ausgehen kann, dass jeder Encounter schaffbar ist.

--- Ende Zitat ---
Ich persönlich will das sogar umformulieren:
Ich mag es, wenn ich davon ausgehen kann, dass nicht jeder Encounter schaffbar ist.

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