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Pathfinder 2nd Edition

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La Cipolla:
Ist es das? O_ô Krass. Hätte nicht gedacht, dass das so schnell Fuß fasst, gerade bei dem hässlichen Layout.

Ich denke auch, dass Paizo nicht halb so sehr im Zugzwang ist wie die meisten anderen Entwickler. Ob sie sich die Einnahmen (und Neuspieler) durch Regelwerke auf längere Zeit entgehen lassen wollen, sei trotzdem mal dahingestellt.

Eine Sache, die ja auch alle Jubeljahre mal wieder aufkommt, ist ein neu "organisiertes" Pathfinder - also praktisch dasselbe Spiel, aber mit einer anderen Produktpolitik und -Aufteilung (die Beginner Box dürfte hier der entscheidende Gedanke und Orientierungspunkt sein) sowie umgelegten Prioritäten (etwa anderen Klassen im ersten Produkt, Golarion als "richtiger" Standard etc). Eine "richtige" neue Edition ist ja, entgegen üblicher Annahmen, bei weitem nicht die einzige Variante, ein altes Spiel komplett neu aufzuzäumen. Und mit einem hübscheren/zugänglicheren Layout, am besten komplett abwärtskompatibel, hätten wohl erheblich weniger Traditionalisten Probleme als mit ganz neuen Regeln.

Rhylthar:

--- Zitat von: Wellentänzer am 16.01.2014 | 08:45 ---Naja, Du beantwortst die Frage doch selbst - aber aus einer reinen Spielersicht. Wenn die Leute mit den Settings und Abenteuern der Wizards spielen und dafür die Regeln von Pathfinder nutzen, bleibt kein Umsatz bei Paizo hängen. Das werden die kaum längere Zeit so mitmachen. Entsprechend stelle ich mir die Frage, wie Paizo darauf wohl reagieren wird. Das Szenario wird bei Paizo schließlich kaum jemanden überraschen und erscheint mir nicht unrealistisch. Die Posts von Guennarr fand ich dabei sehr erhellend, vermute aber dennoch eine andere Strategie bei Paizo. Mal schauen.

--- Ende Zitat ---
Ich habe mich schlecht ausgedrückt.

Ich spekuliere mal (da ich natürlich keine Zahlen habe):
Verkaufszahlen während D&D 3.0/3.5 in absteigender Reihenfolge (simplifiziert):

1. Regelwerke
2. Settings
3. Abenteuer

Meine Vermutung bezieht sich hier auf meine Einschätzung und Erfahrung, dass die Verteilung der Werke in einer Gruppe meist so aussah:
- Regelwerke: Hauptsächlich eine Person (SL), das ein oder andere aber auch von Spielern
- Settings: Min. 1 Person, evtl. doch noch der ein oder andere Spieler
- Abenteuer: Aus naheliegenden Gründen: Meist nur der SL

Wenn D&D Next kommt, könnte es sein, dass Paizo im Bereich der Settings verliert (kann gar nicht einschätzen, wie das Verhältnis Golarion vs. Forgotten Realms-Spielern so ist...), da doch der ein oder andere lieber ein WotC-Setting bespielt. Aber Regelwerke und Abenteuer, dank doch meist recht simpler Konvertierung in ein anderes Setting, bleiben. Jetzt könnte man natürlich sagen, Paizo verliert an einer nicht unwichtigen Stelle und Abenteuer sind jetzt nicht die umsatzstärksten Produkte. Nur macht Paizo durch die AP sehr viel richtig, auch gerade durch das Zusatzmaterial, dass sie für Spieler liefern. WotC hat nie in der Vergangenheit durch viele (gute) Abenteuer geglänzt.

:
Deine Priorisierung der Verkäufe ist vollkommen korrekt, Rhyltar.

Allerdings: Regelwerke verkaufen sich ERHEBLICH häufiger als alle anderen Supplements, vornehmlich jedoch direkt bei Einführung des Systems und später nicht mehr so dolle. Die Knete durch die Regelwerke hat Paizo also weitestgehend drin, der Umsatz in dem BEreich dürfte mittlerweile weitgehend eingebrochen sein.

Wenn nun erstens der Umsatz durch Regelwerke auf ein Minimum geschrumpft ist, zweitens Einbrüche bei den Settings drohen und drittens die Abonnenten der Abenteuerpfade ebenfalls mit Sicherheit rückläufig sind: dann entsteht massiver Handlungsbedarf. Da wird, da muss was passieren. Oder die machen weitgehend so weiter wie bisher, werfen dann aber nach und nach alle Mitarbeiter raus, bevor sie den Laden endgültig dichtmachen.

Alternativen dazu sehe ich nicht viele. La Cipolla hat ein paar gute Ideen genannt. Ich bezweifle jedoch assiv, dass das mittel- und langfristig tragfähig ist. Die brauchen schon noch eine Planung für mehr als ein Jahr.

Rhylthar:

--- Zitat ---Allerdings: Regelwerke verkaufen sich ERHEBLICH häufiger als alle anderen Supplements, vornehmlich jedoch direkt bei Einführung des Systems und später nicht mehr so dolle. Die Knete durch die Regelwerke hat Paizo also weitestgehend drin, der Umsatz in dem BEreich dürfte mittlerweile weitgehend eingebrochen sein.

--- Ende Zitat ---
Das vermag ich nicht zu beurteilen, nur hat meiner Meinung nach D&D 3.5 gezeigt, dass man immer wieder Splatbooks auf den Markt werfen kann...sie werden gekauft.
Alternativ könnte man natürlich Golarion noch mehr supporten und/oder ein weiteres Setting herausbringen, wobei das immer ein Risiko birgt (Einschätzung meinerseits bezogen z. B. auf Eberron).

kalgani:
wenn man mal schuat wie der nun hauptsächlich bearbeitete teil von golarion (avistan/nord-garund) ist, gibt es noch massig regionen die man erstellen kann. in arcania könnte die gesellschaft z.B. ganz anderes aufgebaut sein und wie es in casmaron aussieht hab ich gar keinen plan.

spielraum was das setting angeht hat paizo auf golarion also noch eine ganze menge.

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