Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Ernst gemeinte Frage] Führt Pathfinder zum Munchkin-Gaming?
Greifenklaue:
Meine Kingmaker-Gruppe hat auf Stufe 2 neulich auch ein HG6-Monster geschafft - aber das nur, weil sie sofort umgeschaltet haben und sich sehr geschickt auf das Viech einstellen konnten.
Ein Oger hat neulich unseren RotR-Zwerg weggehauen - in einem Schlag - und wir waren Stufe 7. Gut, die hatten ein paar Klassenstufen, aber das es eine niedrigstufige Gruppe auf Stufe 2 mit einem Rudel Oger aufnehmen kann, wage ich eigentlich zu brzweifeln.
Ist das ein Spielerlebnis oder eine der üblichen Internetübertreibungen?
Feuersänger:
Kleiner Präzisierungsvorschlag für Arkam :
Der Munchkin (nach der Definition die ich kenne) ~bricht~ die Regeln normalerweise nicht, aber er beugt sie bis die Kanten hinten zusammenstoßen, und nutzt Loopholes und Exploits bis zum Anschlag aus. Mit der Absicht, quasi unbesiegbare Charaktere zu bauen.
In 3.5 geht das relativ leicht. Umso größer ist die Verantwortung der Spieler, derlei Unsinn zu unterlassen. Auch wenn man nicht munchkint - also ohne Regelbeugung und Exploits - kann man sehr mächtige Charaktere bauen.
PF ist da wie gesagt viel restriktiver. Es deckelt das Powerniveau deutlich unterhalb dessen, was für mich in 3.5 die Wohlfühlzone ist. Wie 1of3 sagt: es ist wie mit angezogener Handbremse zu fahren.
Slayn:
--- Zitat von: Feuersänger am 29.01.2014 | 11:19 ---Kleiner Präzisierungsvorschlag für Arkam :
Der Munchkin (nach der Definition die ich kenne) ~bricht~ die Regeln normalerweise nicht, aber er beugt sie bis die Kanten hinten zusammenstoßen, und nutzt Loopholes und Exploits bis zum Anschlag aus. Mit der Absicht, quasi unbesiegbare Charaktere zu bauen.
In 3.5 geht das relativ leicht. Umso größer ist die Verantwortung der Spieler, derlei Unsinn zu unterlassen. Auch wenn man nicht munchkint - also ohne Regelbeugung und Exploits - kann man sehr mächtige Charaktere bauen.
PF ist da wie gesagt viel restriktiver. Es deckelt das Powerniveau deutlich unterhalb dessen, was für mich in 3.5 die Wohlfühlzone ist. Wie 1of3 sagt: es ist wie mit angezogener Handbremse zu fahren.
--- Ende Zitat ---
Wobei es ja nicht nur die "Angezogene Handbremse", wie du es nennst ist, sondern auch eine Verschiebung von "Persönlicher Fähigkeit" hin zu Gruppen- oder Rollen-Fähigkeit.
Und ich denke, es ist fair zu sagen dass ein PF-Charakter erst mal solider in seiner Rolle oder Funktion startet als es ein 3.5 Charakter jemals gekonnt hätte, wobei das aber oft mit Powergaming verwechselt wird.
Feuersänger:
Ja, wenn man die Powerniveaus vergleicht, läuft es darauf hinaus, dass PF einen höheren "Floor" hat als 3.5, aber eben auch eine niedrigere "Ceiling".
Daraus erklären sich denn auch die unterschiedlichen Wahrnehmungen bzgl des PN. Wer 3.5 sehr low-op spielt, für den ist PF ein größenwahnsinniger Powertrip. Wer in 3.5 gern optimiert, fühlt sich in PF stark eingeschränkt und kleingehalten.
Arldwulf:
Und natürlich ist beides immer noch auf sehr hohem Niveau.
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