Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Ernst gemeinte Frage] Führt Pathfinder zum Munchkin-Gaming?
Slayn:
--- Zitat von: Feuersänger am 29.01.2014 | 19:09 ---These: die Rädchen müssen so zusammenspielen, dass die SCs im Großteil der Encounter einen _massiven_ Vorteil haben, und nur sehr wenige Encounter der Gruppe überhaupt ernsthaft gefährlich werden können.
--- Ende Zitat ---
Ich will jetzt nicht sagen dass du da einen Denkfehler drin hast, deine Rechnung ist an sich valide, würde aber nur zum Tragen kommen wenn wir ein Iron Man Game oder etwas Rogue-artiges spielen würden, etwa mit der Option: Heilung nur bei Level Up.
Was du auslässt, sind die Rast bis Rast Zyklen, in denen die Chancen für die Charaktere jeweils erneuert werden.
--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am 29.01.2014 | 20:13 ---Das ist doch nicht wahr. Ich plane meine SCs selten vor, und die meisten, mit denen ich am Tisch spiele, auch nicht. Online, ja, da passiert das öfter mal.
--- Ende Zitat ---
Ich frag mich da ehrlich gesagt auch gerade, genau so wie ich mich über Gorillas Aussage von der ersten Seite bzgl Verwaltungsaufwand und DSA wundere. ich denke, ich kann ehrlich sagen, ich habe noch nie länger als ne halbe Stunde über einen Charakter nachgedacht und maximal die "üblichen Feat-Schienen" im Hinterkopf gehabt bei der Erschaffung.
Feuersänger:
--- Zitat von: bobibob bobsen am 29.01.2014 | 20:15 ---Ich stelle mal die These auf das das nicht gelingen wird. Wenn die Chance zu sterben bei 0,1% liegt wird es automatisch langweilig für die Spieler.
--- Ende Zitat ---
0,1% pro Encounter. Auf 200 Encounter hochgerechnet kommt man da auf ca 20% Gesamtrisiko. Das ist doch schon recht ordentlich und heisst, dass mit großer Wahrscheinlichkeit wenigstens einer aus der Party ins Gras beißen wird.
In PF freilich wurde dem Tod vollends der Stachel genommen, nachdem der damit verbundene Malus von einem Grad 4 Zauber negiert wird. In 3.5 kotzt der Levelverlust natürlich an, aber dafür kürzt sich so der Raise Dead aus der Rechnung der benötigten Encounter bis Level X raus.
Und es versteht sich von selbst, dass das ein vereinfachtes Modell ist. Es sind ja auch nicht alle Encounter gleich Partystufe, darum rede ich von Äquivalenten. In PF wird mehr mit Story-Awards gearbeitet? Mag sein, aber man bräuchte ja auch mehr Encounter pro Levelup durch das langsamere Advancement. Das kürzt sich raus, sag ich mal.
La Cipolla:
- In den meisten Gruppen wird ein toter Charakter ja einfach durch einen neuen ersetzt (oder direkt wiederbelebt). Ich denke, zumindest das Ersetzen setzt diese Richtung in einen anderen Kontext.
- Die Rechnung geht von einer Gruppe aus, die niemals nicht auch nur ein bisschen handwedelt (was die Wahrscheinlichkeiten abermals ad absurdum führen kann, weil gerade so Winzwerte problemlos manipuliert werden können). Tun die meisten Gruppen aber, und wenn nur in lächerlichen Extremfällen oder bei total unwichtigem Kleinkram ist.
Ganz davon abgesehen macht mich der Thread Spaß. <3 (Ja, er MACHT MICH SPASS.)
Slayn:
--- Zitat von: Feuersänger am 29.01.2014 | 20:28 ---In PF wird mehr mit Story-Awards gearbeitet? Mag sein, aber man bräuchte ja auch mehr Encounter pro Levelup durch das langsamere Advancement. Das kürzt sich raus, sag ich mal.
--- Ende Zitat ---
ich frag mich ja, wie du da drauf kommst. Mir geht der Aufstieg in den APs oft schon zu schnell, sprich Level 1 bis 4 im ersten Band eines AP alleine, das in ca. 6 Wochen gespielt, das ist rasant.
Ein klares Jein zu den Story Awards. Bestimmte Encounter Kampflos lösen gibt Story Award EXP, mehr sind es aber die geschlossenen "Mini Spiele" und damit verknüpften Szenarien, die EXP geben.
Nachtfrost:
Wir spielen in unserer Gruppe deutlich länger an so einem Band und das bei 2- wöchentlichen Sitzungen. Innerhalb eines Jahres auf Lvl 7-8 zu kommen ist da durchaus in Ordnung.
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