Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Paizo-Diskussion (war aus Buccaneer-Thread)

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Slayn:

--- Zitat von: Narubia am 18.02.2014 | 10:55 ---Die Frage war offensichtlich rhetorisch.
--- Ende Zitat ---

... und...


--- Zitat von: afbeer am 18.02.2014 | 10:52 ---Weil Ausspielen und Skill-Roll kostenlos sind. Den Charm Person hebt man sich für den schwierigeren Brocken auf.
kurz, die Motivationen sind vielfältig 1. Asse im Ärmel behalten 2. Geiz 3. Glänzen wenn es kompliziert wird
--- Ende Zitat ---

Die Frage war nicht mal so rhetorisch gemeint, denn sie spielte auf einen bestimmten Effekt an, den ich zumindest öfters mal bei Spielern beobachten konnte und der nichts, aber auch gar nichts mit dem Motivationen die afbeer hier genannt hat zu tun hat.
Nämlich wirklich das verfallen in eine Problem - Lösung - Mentalität bei der die Dinge auf dem Charakterblatt einen größeren Wert haben und mehr Aufmerksamkeit benötigen als das eigentliche Geschehen am Spieltisch.
Soziale Aufgabe? Charm! Nachtwächter der umgangen werden muss? Sleep! Abgrund voraus? Teleport!
Und so weiter. Das merkt man dann immer wieder besonders, wenn ein Spieler vor einer Aufgabe steht und erst mal anfängt sein Charakterblatt zu durchwühlen auf der Suche nach dem passenden I-Win-Button und etwas belämmert/Frustriert durch die Gegend blickt wenn er den entweder nicht findet oder der vermeintliche I-Win-Button nicht klappt. (Siehe auch: Wettrüsten)

Als Gegenstück könnte man die Spieler anführen, die ihre Mitspieler nach Lösungen oder Ideen fragen.


--- Zitat von: Arldwulf am 18.02.2014 | 10:09 ---Inwiefern sollte es? Das gilt letztlich doch völlig unabhängig von der eigenen Spielweise und betrifft Charakterspieler genauso wie jene die nach der nächsten Herausforderung suchen. Es ist ein genereller Effekt.
--- Ende Zitat ---

Schau doch mal etwas genauer hin. Viele von den Dingen die sich als "Gutes Rollenspiel" bei uns eingebürgert haben und als Standards gelten, stehen dem Gruppenspiel-Gedanken absolut im Weg, gelten aber als unverzichtbare Säulen des RSP.
Du nimmst ja gerne die 4E als Beispiel für bestimmte Design-Konzepte, in dem Fall z.B. die Verankerung von Rollen/Funktionen in den Klassen an sich, was aber absolut nicht notwendig wäre, würde nicht so eine breite Meinung herrschen dass man seinen eigenen "Charakter" des Charakters spielen zu dürfen hat, nicht die Rolle/Funktion.
Sprich was Rhylthar da vorhin geschrieben hat, einfach mal den Egoismus, den wir in unseren Breiten ja im RSP zu Standard erhoben haben außen vor lassen und zusammen spielen, dann muss der Umweg über Rolle/Funktion per Mechanik nicht mal sein.

Arldwulf:
Und das hat was mit meiner Aussage zu tun dass derartige Ausgleichsmaßnahmen immer Kosten haben?

Ich halte ganz generell auch die Ausführungen im Detail für Fragwürdig, und irgendwie unterstellst du mir dort eine Denkweise die nicht meine ist. Aber in erster Linie hat es einfach nichts mit der Aussage zu tun die du ursprünglich mal zitiert hattest.

Slayn:

--- Zitat von: Arldwulf am 18.02.2014 | 11:38 ---Und das hat was mit meiner Aussage zu tun dass derartige Ausgleichsmaßnahmen immer Kosten haben?

Ich halte ganz generell auch die Ausführungen im Detail für Fragwürdig, und irgendwie unterstellst du mir dort eine Denkweise die nicht meine ist. Aber in erster Linie hat es einfach nichts mit der Aussage zu tun die du ursprünglich mal zitiert hattest.
--- Ende Zitat ---

Weil ich schlicht die Existenz dieser Kosten anzweifle, wenn du so willst.

afbeer:

--- Zitat von: Slayn am 18.02.2014 | 11:07 ---
Die Frage war nicht mal so rhetorisch gemeint, denn sie spielte auf einen bestimmten Effekt an, den ich zumindest öfters mal bei Spielern beobachten konnte und der nichts, aber auch gar nichts mit dem Motivationen die afbeer hier genannt hat zu tun hat.
Nämlich wirklich das verfallen in eine Problem - Lösung - Mentalität bei der die Dinge auf dem Charakterblatt einen größeren Wert haben und mehr Aufmerksamkeit benötigen als das eigentliche Geschehen am Spieltisch.

--- Ende Zitat ---
Problem - Lösung kann man auch spielen ohne das Charakterblatt nach Problemlösungscoupons zu durchsuchen.
Soziale Aufgabe - Mit Engelszungen bequatschen. Nachtwächter der umgangen werden muss - Ablenkungsmanöver am anderen Ende der Strasse. Abgrund vorraus - Runter und raufklettern oder auf der Karte mit Umweg eine Brücke finden.

Mein Antworten oben gingen in diese Ausprägung des "Klassiker der Probleme" als kurzsichtiges Vorgehen zu beschreiben. Die eingesetzten Resourcen fehlen später.

Feuersänger:
Was uns aber wieder ein wenig in Richtung der alten, ewigen Debatte "Soziale Interaktion ausspielen" bringt. Welchen Wert haben mit Ressourcen gekaufte soziale Fertigkeiten, wenn der Erfolg der Interaktion dann doch vom "ausspielen" abhängen soll? Wenn ich einen Spieler habe, der gut labern kann, kann der es sich also sparen Punkte in Diplomatie zu senken? Und der andere Spieler, der nicht gut labern kann, kann mit seinen Diplo-Punkten auch nichts anfangen, weil er es nicht darstellen kann? Oder was. Aber andersrum ist es genauso kritisch: wenn ich eine astreine silberzüngige Leistung hinspiele, aber auf meinen Charakterbogen der Punkt an der richtigen Stelle fehlt, soll das Rollenspiel fürn Schuh gewesen sein?

Da kriegt man irgendwie nie richtig den Knopp zu.

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