Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Realismus in Pathfinder-Diskussion (war aus Buccaneer-Thread)

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Nachtfrost:
Das war eigentlich nicht mein Punkt, eher genau das Gegenteil.


--- Zitat von: Feuersänger am 14.02.2014 | 00:06 ---Wie oft man dagegen mit einem Schwert in 6 Sekunden zuschlagen kann, dazu sag ich hier mal nix -- außer, dass das IRL noch wesentlich öfter ginge als in D&D.

--- Ende Zitat ---

Mit einem Breitschwert von ca. 2 kg u. U. noch denkbar, wobei bei gezielten Angriffen, die die Verteidigung durchbrechen habe ich (so als Laie) schon meine Zweifel.  Aber in dem Moment, wo wir von einem Zweihänder mit 4 kg Gewicht oder mehr sprechen... No way.

Das Problem, das ihr mit den Firearms habt ist doch letztendlich der Fluff. Wenn das ne magische Goblin-Käferkanone wäre hätte keiner ein Problem damit, weil das einfach so IST.
Und darauf wollte ich hinaus. Dass es sich um keine Simulation handelt sondern um Spielregeln. Aber viele verlieren das aus den Augen, sogar die Paizos selber und deswegen werden die mundanen KLassen und Feats runtergenerft, wegen der Vergleichbarkeit zum RL und die magischen "sind halt so" ohne dass es große Aufreger gibt, weil es keine simulationistische Referenz gibt. (Vgl. das Beispiel mit den Weapon Cords.)

Narubia:

--- Zitat von: Feuersänger am 14.02.2014 | 00:06 ---Aber 40-50 Schuss pro Minute, also das _zehnfache_ des Menschenmachbaren, das ist lächerlich.

--- Ende Zitat ---
Der Satz ist lächerlich.
Der Mönch, wenn er (mit Talent) rennt, hat eine Bewegungsrate von 120m/6 Sekunden. Das sind 72km/h. Und das kann der eine ganze Weile! Damit läuft er fast doppelt so schnell wie Usain Bolt als Maximalgeschwindigkeit, und würde den auf 100m einen Weltrekord von 5 s laufen. Warte, das war nicht unrealistisch genug?
Okay, nehmen wir etwas anderes... Eisen hat eine Härte von 10 und Trefferpunkte in Höhe ihrer Dicke in Inches x30. Angenommen, wir bauen eine Eisentür mit einer Dicke von 10 cm, was schätzt ihr, wie lange Chackie Chan, der ja offensichtlich einer der hochstufigsten Mönche unserer Welt ist, braucht, um diese Eisentür zu durchschlagen, so dass man danach passabel durch sie hindurchgehen kann? Und ich rede nicht von "aufs Scharnier hauen"! Oder anders, was schätzt ihr, wie lange ein wirklich kräftiger Mann dafür mit einem zweihändigen Schwert bräuchte, und wie fix das ingame ginge. Ich glaube, da haut der Faktor 10 nicht mehr hin. Ich schätze eher 10³ oder höher.
Wenn ich jetzt weiter gehe über Barbaren, die aus Luftschiffen springen können und unten aufkommen, sich schütteln und bequem weiterlaufen (Stichwort gedeckelter Fallschaden), oder Menschen, die sich 6 Sekunden lang in niedrigviskose Lava tauchen lassen können und dann noch putzmunter sind, brauchen wir gar nicht reden.

Von was reden wir denn da bitte? Das Spiel ist, auch wenn andere das anders als ich sehen, natürlich nur eine Simulation, und eine Simulation kommt eben an vielen Stellen an ihre Grenzen. Da kann man jetzt natürlich damit argumentieren, dass man natürlich versuchen sollte, mit der Simulation möglichst nahe an der Realität zu bleiben, und dass das im Falle der Schusswaffen eben nicht gegeben ist. Das verstehe ich auch, dass es sauer aufstößt, insbesondere, weil man es anders hätte lösen können.

Und noch etwas: Die meisten Gunslinger greifen auf die alchemistisch veränderten Patronen zu.
Ich stelle mir das so vor, dass du tatsächlich nur noch vorne die Patrone einwerfen musst. Und das geht dann vergleichbar schnell mit dem Nachladen eines Pfeiles.
Da gibts kein Stopfen, kein Schießpulver einfüllen, einfach nur Patrone rein und Bumm. Löst das dein Plausibilitätsproblem?

Ein Dämon auf Abwegen:
@Schussrate Bogen
Das Video dazu ist recht interessant, der Typ hat ne Technik mit der er 10 Pfeile in 5 Sekunden schafft.

@Realismus
Sorry aber wenn man Historisch Korrekte Kampfstile will ist DnD einfach das Falsche Spiel, da sind völlige Exoten Techniken (Stachelkette) oft Wesentlich effektiver als die Bewerten Klassiker (Schildkampf).

Narubia:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 14.02.2014 | 09:13 ---@Realismus
Sorry aber wenn man Historisch Korrekte Kampfstile will ist DnD einfach das Falsche Spiel, da sind völlige Exoten Techniken (Stachelkette) oft Wesentlich effektiver als die Bewerten Klassiker (Schildkampf).

--- Ende Zitat ---
Da ist wahrscheinlich Pen&Paper das falsche Spiel.

PS: Kann ein Mod mal diese Realismus-Diskussion abtrennen? Ich würde hier gerne noch weitere Kommentare über meinen Bukanier hören, damit der in Einsatz kommen kann.

Nachtfrost:
Sorry, dass der Thread  gehijackt wurde. Ich denke nicht, dass wir noch eine "Realismus im Rollenspiel"-Diskussion brauchen.

Ich finde Feuersängers(?) Idee gar nicht so schlecht, dass mit einer Schusswaffe eben keine iterativen Attacken im eigentlichen Sinn ausgeführt werden, sondern mit jedem bestätigten Angriffswurf die Präzision des Angriffs steigt und ergo mehr Schaden verursacht wird. "Zielen"-Würfe mit einem einzigen effektiven Angriff. Das würde auch das (unrealistische  ;D) mehrfache Nachladen innerhalb einer Runde obsolet machen. Und da Manyshot mit Schusswaffen nicht funktioniert, beißt sich noch nicht einmal das.
DR muss natürlich mehrfach abgezogen werden um die Balance zu wahren (außer mit dem Clustered Shots Feat)
Kritische Treffer gelten natürlich ebenfalls nur für den Teilschaden. (Dafür gäbe es ja das Dead Shot Deed).
Um die Vorteile auszugleichen lässt man bei einem Misfire eben den ganzen Schuss in die Binsen gehen, egal wie viele Angriffe davor getroffen haben.

In meinen Auge ein sehr probater Vorschlag.

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