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[Film] Guardians of the Galaxy

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McCoy:
Ich hab gar nix erwartet, vielleicht lag es auch daran  :D

La Cipolla:
Ich denke auch, der Film kriegt durch seinen Hype und seine wahnsinnig gute Rezeption gerade das "The Dark Knight" Treatment: Leute fangen an, etwas zu erwarten, und damit ist Enttäuschung vorprogrammiert. :D Dann wiederum ist das natürlich etwas zynisch und verallgemeinernd und sollte nicht als echte Einschätzung herhalten. Wer das Ding schlecht findet, findet es eben schlecht, und gut.

Ich persönlich kann bspw. die Kritik an den Hauptfiguren, die öfter mal aufkommt, so richtig Null nachvollziehen. Im Writing finde ich alle außer Gamorra wahnsinnig liebenswürdig und menschlich (was echt eine Seltenheit für diese Genres ist), und im tatsächlichen Film schafft es Zoe Saldana dann, sogar Gamora mit einem bisschen Mimik einen tatsächlichen Charakter zu verpassen. Da geht es auch nicht um "Haben sie eine tolle Hintergrundgeschichte?" oder "Sind sie innovativ?" oder sowas, sondern einfach um eine menschliche Glaubwürdigkeit. Mehr Zeit wäre zwar hilfreich gewesen, vor allem auch bei den Schurken -- beim zweiten Mal gucken ist mir erstmal aufgefallen, dass Ronan und gerade Nebula charakterlich durchaus interessant gemacht sind, was leider größtenteils in Schnitt und Gesamtbild untergeht -- aber der Hauptcast ist in meinen Augen trotz allem ein totales Achievement. Das Medienecho ist sich ja auch mehr oder weniger einig, dass der Erfolg darauf zurückzuführen ist, auch wenn ihn viele unter den 10% Kritikern gern etwas simplizistisch mit "Ist halt bunt und macht bumm!" begründen.

Ich fand übrigens auch die "Tränendrüsen-Sachen" richtig, richtig gut gemacht. Sag ich als jemand, der "Die letzten Glühwürmchen" und ähnliche Tränendrücker nie gucken kann, ohne sich endlos über den Holzhammer aufzuregen. Hier hat man halt die Eier, es ernst zu nehmen und nicht mit nem Nebensatz abzuhandeln (ernsthaft, die Szene mit der Mutter am Anfang fand ich heftig), hat dann aber ERST recht die Eier, direkt eine Tanzszene dran zu hängen. Geil.

Aber ja, Meinungen eben, bei Emotionen noch schlimmer als sonst. ;) Und je weiter man sich vom Gegenüber entfernt, desto härter wird die Sprache, gerade im Internet. Gut, dass wir hier alle freundlich sind. ^^

Sashael:

--- Zitat von: La Cipolla am 16.09.2014 | 15:33 ---Ich fand übrigens auch die "Tränendrüsen-Sachen" richtig, richtig gut gemacht. Sag ich als jemand, der "Die letzten Glühwürmchen" und ähnliche Tränendrücker nie gucken kann, ohne sich endlos über den Holzhammer aufzuregen. Hier hat man halt die Eier, es ernst zu nehmen und nicht mit nem Nebensatz abzuhandeln (ernsthaft, die Szene mit der Mutter am Anfang fand ich heftig), hat dann aber ERST recht die Eier, direkt eine Tanzszene dran zu hängen. Geil.
--- Ende Zitat ---
Absolutes fettes +1, was die Anfangsszene angeht.

Ich fand ehrlich gesagt den Kniff auch geil, mit dem sie gezeigt haben, dass Yondu Starlord seit über 20 Jahren mit derselben Grütze auf den Keks geht. Er kann nunmal im Film den Spruch nur zweimal bringen, aber durch die absolute exakte wortwörtliche Wiederholung zeigen sie, dass Starlord den Spruch auch schon mehrmals gehört hat. Großartig.

BTW: Ich bin bei sowas ja immer der Letzte, der das schnallt: Ich hab gerade mitbekommen, dass Nebula Amy Ponds war! Krasse Scheisse!  :o ;D

Antariuk:

--- Zitat von: Sashael am 16.09.2014 | 17:09 ---ch bin bei sowas ja immer der Letzte, der das schnallt: Ich hab gerade mitbekommen, dass Nebula Amy Ponds war! Krasse Scheisse!  :o ;D

--- Ende Zitat ---

Wait, what? Ich war so stolz als ich bei Captain America 2 gehört habe dass die Stimme in der Smithsonian Ausstellung die von Gary Sinise ist, und dann sowas...

Quill:

--- Zitat von: Antariuk am 16.09.2014 | 17:16 ---Wait, what? Ich war so stolz als ich bei Captain America 2 gehört habe dass die Stimme in der Smithsonian Ausstellung die von Gary Sinise ist, und dann sowas...

--- Ende Zitat ---

Jap, das is Karen Gillan. Sie hat sich für die Rolle sogar die Haare abrasiert.

(Und btw - Doctor-Who-Companions in Marvel-Filmen: In Captain America 1 hat Jenna Coleman ne Mini-Rolle, da war ich auch stolz, sie erkannt zu haben *g*.)

Zurück zum Film: Ich fand ich unglaublich großartig. Hab abwechselnd gelacht und geheult, die Musik war klasse und dass ich mal unfassbare Sympathien zu einem wandelnden Baum mit einem Sprachschatz von 3 Worten haben würde, hätt ich nun auch nicht erwartet. Wäre Kino nich so fucking scheißteuer, würd ich nochmal reingehen, aber so warte ich wohl auf die DVD.

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