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Was ist bei 4E falsch gelaufen...

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Arldwulf:

--- Zitat von: 6 am 25.02.2014 | 11:41 ---@Arldwulf:
Ganz ehrlich. Dein Zitat ist nicht massgeblich. Zumal ich darauf garnicht geantwortet habe.
Achte mal drauf was ich geschrieben habe (hast Du ja sogar zitiert!)
Und natürlich heisst das für Neulinge, die das erste Mal das Spiel mit all seinen tollen Kampfpowers spielen, dass sie da durch gehen und alle Monster verhauen. Und wenn dann das Abenteuer auch noch so aufgebaut ist, dass 90 - 95% aller Encounter als einzelnes Kampfencounter beschrieben wird, dann werden die Spieler darauf geeicht. Das typische Abenteuer sieht dann aus deren Sicht so aus: Charakter bauen oder nehmen->x-Mal Encounter->Monster mit Powers angreifen->XPs bekommen->Aufsteigen.

--- Ende Zitat ---

Soweit so gut. Nur: So ist das halt dummerweise in KotS nicht. Ich hab dafür oben ja durchaus auch schon Beispiele genannt, bei Bedarf kann ich dort gerne noch welche nachliefern - gibt ja genug. Was machen wir nun? Sagen wir also: "Na dann ist es offenbar nicht angepasst" oder ändern wir die Definition von "angepasst"?

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Und wenn du nicht auf meine Aussage geantwortet hast und die nicht maßgeblich war, warum zitierst du sie dann überhaupt? ^^

Oben sag ich: Diese Vorgehensweise (Monsterstufe = Charakterstufe) wird im DMG als falsch dargestellt, darauf sagst du "Aber im erstem Abenteuer wird sie als richtig dargestellt."

Was wolltest du dann damit überhaupt aussagen, wenn du jetzt sagst das sei anders?

kalgani:
eventuell hätte man nach der massiven anfangkritik einfach 3e weiter mitlaufen lassen sollen.
wie früher mit odnd und add.

man hätte es ähnlich wie jetzt mit den abenteuern machen können das stats von beiden editionen bedient werden...
mit dem love it or leave it hat man natürlich die kundschaft auch so richtig schön verschreckt.

das man bei abenteuern die werte von alten editionen nicht mit reingenommen hat um zumindest irgendwie noch etwas umsatz mit den "altvorderen" zu genrieren kann ich auch nicht so wirklich nachvollziehen. wir sind halt schon ein etwas spezieller haufen und dem sollte man mit respekt begegnen, dass hat wotc mit 4e halt nicht getan und die quittung bekommen.

ich hoffe sie lernen für die 5e wirklich daraus. die playtests waren nice und es ging sicher wieder eher in die richtung dnd aus der es mal kam, aber man sollte wirklich überlegen ob man von wotc aus nicht wirklich lieber 2 verschiedene dnd´s verkaufen sollte (old und newschool)...

Archoangel:

--- Zitat von: kalgani am 25.02.2014 | 12:15 --- aber man sollte wirklich überlegen ob man von wotc aus nicht wirklich lieber 2 verschiedene dnd´s verkaufen sollte (old und newschool)...

--- Ende Zitat ---

DAS sind wahrhaft weise Worte.

:

--- Zitat von: kalgani am 25.02.2014 | 12:15 ---man sollte wirklich überlegen ob man von wotc aus nicht wirklich lieber 2 verschiedene dnd´s verkaufen sollte (old und newschool)...
--- Ende Zitat ---

Allerdings! Ich finde diese Aussage ebenfalls total zwingend und wundere mich nicht, dass es Archoangel das direkt unterstützt.

Ich versuche ja schon seit Jahren, den Leuten modularere Systeme anzutragen. Für DSA habe ich das 2011 mal basierend auf einer Skizze von Dolge ausformuliert. Darin wurde DSA1 mit Erweiterungen für DSA4 (in zwei Komplexitätsstufen), Fate und Battlemapzeugs optional angeboten.

Wie einfach wäre es, das in ähnlicher Form für D&D zu machen. Schauen wir uns die 4E an. Man könnte die Attribute und Klassen sehr nah an oD&D bauen. Wer mehr möchte, kann wahlweise Feats und/oder Powers dazuschalten. Alternativ gibt es Baukästen für Gummipunkte, erzählorientiertere Regeln und vieles mehr. Für die Publikationen ändert sich nicht viel, aber die Nutzbarkeit erhöht sich enorm und wirtschaftlich ist das ein großer Gewinn.

Naja, für 5E von D&D wurde das leider wieder verschlafen, Midgard hats nicht gemacht, Shadowrun ebenfalls nicht und DSA5 vergibt diese Chance, leider leider leider, wohl auch mit Anlauf. Mir ist das ja ein Rätsel.

Arldwulf:
Zumindest "einfach weiterlaufen lassen" wäre wohl aus Verkaufssicht schwer geworden. Die Leute haben ihre Bücher ja schon, eine neue Edition ist immer auch Geldschneiderei.

Und ob man den gleichen Effekt wie Paizo auch selbst hätte erreichen können? Ich zweifle daran, denn bei WotC wäre dies noch viel stärker wie eine Hausregelsammlung herüber gekommen. Gleichzeitig hätte man natürlich sich die Frage stellen müssen warum man eigentlich in einem System Probleme anpasst und in dem anderem nicht.

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