Pen & Paper - Spielsysteme > D&D4E
Was ist bei 4E falsch gelaufen...
kalgani:
Hab am Wochenende den 3E und 4E ForgottenRealms Band benötigt um zu verifizieren wie mein Kelemvor Runepriest sich ggü. einem Nekromaten verhalten würde. dabei ist mir aufgefallen das der 4E Band im Vergleich zum 3E Werk einfach 2 Stufen schlechter ist da weniger detailgetreu ist.
Wenn das schon beim Main-Setting der Fall ist, will ich gar nicht wissen wie es bei den "kleineren" Settings gewesen sein muss.
Ich rede auch nur von vergleich der beiden Campaign Guides, keiner weiteren Settingsbände.
das könnte also auch einer der Gründe gegen die 4E gewesen sein.
Selganor [n/a]:
Wenn du mit "detailgetreu" kleinteilige Settingbeschreibung meinst, dann hast du natuerlich recht, was aber bei dem Umfang der Publikationen (4e: im Normalfall 2 Buecher pro Setting, 3.x: massenweise Buecher) auch nicht verwunderlich.
Wenn ich nur 2 Buecher habe um alle Aenderungen des Settings gegenueber den "Kernregeln" unterzubringen dann ist fuer Kram den man (wenn ueberhaupt) extrem selten braucht (wie dein Kelemvor-Priester und Nekromanten) einfach GANZ weit unten auf der Prioritaetenliste.
kalgani:
Ich bezog mich bei meinem Posting wirklich nur auf die beiden campaign Setting Grundbände.
Da ist der 3E Band gefühlt doppelt so gehaltvoll wie der 4E Band und das obwohl zwischen 3E und 4E VIEL mehr passiert als zwischen 2E und 3E.
Arldwulf:
Ist halt schwer vergleichbar. Als die 4e herauskam gab es eine Menge Realmsmaterial bereits veröffentlicht und man wollte weg davon die Spielwelt komplett auszugestalten, den Spielleitern größere Lücken geben. Und gleichzeitig die Bucherstruktur stärker in Spieler und Spielleitermaterial aufzuteilen. Was dann auch zum aufteilen des Inhalts in 2 Bücher führte.
Aber ich denke es war natürlich vor allem die Art und Weise wie das Realms Shaking Event verkauft wurde welche Probleme machte.
Es wirkte lange so als seien die Änderungen gemacht worden um Änderungen am Regelwerk zu erklären, und nicht weil man sie für sinnvoll für die Spielwelt erachtete. Was dann große Ablehnung hervor rief. Ruckblickend, und mit Eberron und Dark Sun im Blick stimmte das wohl nicht ganz - für das Regelwerk wären die Änderungen nicht nötig gewesen. Aber es so zu verkaufen war ein Fehler, man hätte viel mehr die Starken des neuen Settings in die Diskussion führen müssen.
Wormys_Queue:
--- Zitat von: kalgani am 3.06.2014 | 13:19 ---Ich bezog mich bei meinem Posting wirklich nur auf die beiden campaign Setting Grundbände.
Da ist der 3E Band gefühlt doppelt so gehaltvoll wie der 4E Band und das obwohl zwischen 3E und 4E VIEL mehr passiert als zwischen 2E und 3E.
--- Ende Zitat ---
Das ist nicht nur bei den Settingbänden so. Das Layout der 4E ist insgesamt sehr viel raumfordernder als dass der Vorgängereditionen, wodurch natürlich viel weniger Raum für den eigentlichen Inhalt überbleibt. Wirkt deutlich einladender als die Textwüsten der 3.X/PF-Bücher, erleichtert also den Einstieg gerade für jüngere Spieler. Persönlich ist das auch nicht meins, bin mir aber trotzdem sicher, dass mein neunjähriger Sohn mit dem 4E-Format deutlich besser zurechtkäme als mit dem der 3E. Insoweit kann ich den Impetus dahinter durchaus verstehen, zumal es ja anscheinend genug Leute gab, die vom Inhaltsreichtum der altem Realms komplett überfordert waren (auch wenn dieser Überforderung meines Erachtens nach ein Fehlschluss zugrunde liegt).
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