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Was ist bei 4E falsch gelaufen...

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Arldwulf:
Weil wir hier eh im "was ist falsch gelaufen" Thread sind, und das ja ein oft gehörter Vorwurf war/ist:

Kannst du das denn an einzelnen Aspekten festmachen? Also vielleicht ein Spiel - Beispiel nennen in dem sich das Gefühl einschlich?

kalgani:
OK wo fang ich an...

- keine unterschiedlichen TP innerhalb einer Klasse
- Angriffsprogression ist überall gleich (ob das falsch ist will ich gar nicht sagen aber es ist irgendwie nicht DnD)
- kein Vancesystem
- keine Iterativangriffe (auch wenn ich sie hasse aber irgendwie gehörten sie zum DnD seit dem ich denken kann)
- Healing surges (eigentlich gutes System, aber falsch verkauft)
- at-will/encounter/daily powers fühlen sich einfach nicht nach DnD an

Mehr fällt mir auf die schnelle nicht ein, aber das sollte schonmal genug sein, oder?
Ich spiele es nicht weil es DnD ist, sondern weil ich es inzwischen für ein ziemlich gelungenes System halte mit man gut High-Fantasy ähnlich DnD spielen kann, aber halt nicht wie DnD in seinem eigenen Genre.

Arldwulf:
Mhhh...ich hatte mehr auf Spielsituationen gehofft. Regeln ändern sich natürlich immer, auch zwischen AD&D und 3E gab es ja große Umstellungen. Auch was deine Punkte betrifft. Handhabung von mehreren Angriffen, Trefferpunkteregeneration , Angriffsprogression... das ist alles dort schon anders. Aber natürlich auch noch viel mehr. Die Saves...das Klassensystem...Zaubermechanik und Einschränkungen...wie gesagt, für mich sind das 3 verschiedene Spiele.

Aber wenn ich die Handlungen einer Gruppe betrachte fühlen diese sich für mich eigentlich sehr oft vertraut an, ich habe selten das Gefühl: Diese Situation kann ich in anderen Editionen nicht haben. Sondern teilweise ja die gleichen Abenteuer auch in mehreren Editionen gespielt.

Die drei Spiele sind also alle im Genre D&D Spiele, sozusagen.

Wormys_Queue:

--- Zitat von: 6 am  4.06.2014 | 19:27 ---Vorsicht! Ich schrieb nicht, dass die Skillchallenge leicht zu erlernen sei! Im Gegenteil!
--- Ende Zitat ---

Ah, da hab ich dich falsch verstanden, weil ich deinen Post als Widerspruch aufgefasst hatte und meiner Meinung nach ja gar nichts anderes geschrieben habe. Dem hier zitierten Post stimme ich eigentlich vollumfänglich zu.


--- Zitat von: Arldwulf am  4.06.2014 | 19:45 ---Hey, so selten ist das gar nicht.
--- Ende Zitat ---

Bei Neuspielern? Auf alle Fälle. Die werden bis auf wenige Jahrhunderttalente auf Anhieb auch nix besseres als die 08/15-Beispiele im DMG hinbekommen, und die fallen garantiert nicht in die Kategorie guter Skill Challenges, von denen ich spreche. Wie dem Thema dafür, dass es deiner Meinung nach ach so zentral für die 4E ist, eh viel zu wenig Platz im DMG eingeräumt wird, der dann naturgemäß kaum über die Basismechanismen hinausreicht.

Der erste Artikel aus der Ruling Skill Challenges Serie kam etwa 5 Monate nach Veröffentlichung des PHB raus. Das ist nicht schnell, das ist ein halbes Jahr zu spät. Und hätte eigentlich überhaupt nicht nötig sein dürfen.


P.S.: Ich weiss gar nicht, wie ich das höflich sagen soll, deswegen formulier ich es als Frage: bin ich eigentlich der einzige, der den Charakterbau (egal welche Edition) auch ohne Computerhilfe problemlos hinbekommt?

6:
@Wormys_Queue:
Mein Posting war schon ein Widerspruch zu Deinem Posting. Aber nicht wegen der Erlernbarkeit, sondern wegen der einfachen Nutzbarkeit der Skillchallenge. Skillchallenges müssen eben nicht großartig vorher ausgearbeitet werden, sondern sind eigentlich ein gutes Mittel um eben kurzfristig Lösungen zu improvisieren.

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