Pen & Paper - Spielsysteme > D&D4E
Was ist bei 4E falsch gelaufen...
6:
--- Zitat von: Wormys_Queue am 5.06.2014 | 20:37 ---Da interpretierst du zu viel rein. Ich bereite keine Storys vor, sonst könnte ich ja auch einfach ein Buch schreiben. Ich habe allerdings bisher auch nur selten erlebt, dass Improvisation ganz allgemein gut für die Qualität der Story war. Und da Rollenspiel für mich so etwa wie kollaboratives Geschichtenerzählen bedeutet, bewege ich mich da durchaus in einem gewissen Spannungsfeld.
--- Ende Zitat ---
Improvisation auf Grundlage einer guten Vorbereitung. Aber wie gesagt: Das Thema ist dann weit weg von diesem Thread.
--- Zitat ---Das heisst nicht, dass ich nicht improvisiere, aber zum improvisieren brauche ich keinen Regelmechanismus.
--- Ende Zitat ---
Schon alleine dieser Satz wäre eine Grundlage für einen eigenen Thread. Aber das würde hier auch nicht passen.
--- Zitat ---Was ein schwerer DC in der 4E ist, kann ich dir übrigens auch nicht sagen, ohne ins Buch zu schauen.
--- Ende Zitat ---
Das ist dann aber wirklich eine schlechte Vorbereitung. Das sind genau 3 Werte, die Du wissen musst. Mehr nicht.
(Btw. diese 3 Werte habe ich als SL immer vor jeder Sitzung genannt, damit jeder Spieler diese genau kennt.)
--- Zitat ---Der Unterschied ist, dass ich in der 3E nur den Charakterbogen brauche (bzw. die Auskunft vom Spieler), wenn ichs nicht selber in meinen Unterlagen oder im Kopf stehen hab) und es dann schnell ausrechnen kann.
--- Ende Zitat ---
Du berechnest den DC an Hand des Fertigkeitswertes des Charakters? Wäre es da nicht einfacher gleich ohne Konsultation der Werte zu sagen: "Okay. Würfel mal 6 oder höher!"?
Wormys_Queue:
Naja, ich spiel ja nicht im luftleeren Raum oder ohne Hirn und schaue immer brav weg, wenn meine Spieler ihre Charaktere bauen oder modifizieren. Ich bin da schon ganz gut informiert, was die wo für Werte haben.
Aber um ganz ehrlich (und mal etwas konkreter) zu sein: Für den einzelnen Spieler brauch ich beim Improvisieren eigentlich nicht mal seinen Fertigkeitswert, um den DC festzulegen, da ich einfach die prozentuale Erfolgchance auf den Wurf mit dem W20 umlegen kann (etwa: Erfolgschance 50% = Spieler gewinnt mit Wurfergebnis 11-20). Das ist zugegebenermaßen eine faule Lösung, aber für den Spieler spielts ja letztlich keine Rolle, ob ich jetzt vorher genau den DC ausgerechnet habe, bei dem er diese 50%-Chance hat, das kommt ja auf das gleiche heraus.
interessant wird der konkrete DC eigentlich erst, wenn der Spieler es noch mal versuchen will oder ein anderer Spieler einen Versuch wagen will, aber dann hab ich ja schon ein Ergebnis, ais dem ich den DC rückkalkulieren kann.
Beispiel: Spieler A hat +9 auf Klettern, DC wäre also 20. Kann ich vorher so festlegen.
Oder: ich lass ihn würfeln (sagen wir mal, er würfelt eine 8, als Gesamtergebnis 17). Ich weiss erstens sofort, dass er die Probe nicht geschafft hat, und zweitens weiss ich durch eine minimale Addition, dass der konkrete DC 20 sein muss. Was jetzt ab sofort für alle weiteren Versuche gilt.
Wohlgemerkt: Beim Improvisieren. In der Vorbereitung werden DCs natürlich ganz traditionell festgelegt.
P.S. also eigentlich genau das, was 6 mir eh unterstellt hat ^^.
--- Zitat von: 6 am 5.06.2014 | 21:58 ---Das ist dann aber wirklich eine schlechte Vorbereitung. Das sind genau 3 Werte, die Du wissen musst.
--- Ende Zitat ---
Mit "müsste ich nachschauen", meinte ich vorhin, als du das geschrieben hast. Wenn ich vorbereiten kann, ist das natürlich kein Problem. Dann ist es aber auch kein Problem, auf die charbögen der Spieler zu schauen und sich die relevanten Werte zu merken/notieren.
Das heisst, bei einem vorbereiteten Spiel würde das bei mir eher so aussehen:
"Okay. Deine Gruppe steht vor einem Haus und einer Deiner Spieler will die Wand hochklettern. Ich will von Dir einen DC ohne dass Du ins Regelwerk oder auf die Charakterbögen schaust."
3E: (ohne langes Zögern) Der ist 20. (obiges Beispiel)
Wormys_Queue:
Kleiner Nachsatz:
--- Zitat von: 6 am 5.06.2014 | 21:58 ---Improvisation auf Grundlage einer guten Vorbereitung.
--- Ende Zitat ---
Das ist eigentlich das, was ich immer versuche, weil ich ohne gute Vorbereitung oft auch keine gute Improvisation hinbekomme. Aber ok, anderes Thema.
Arldwulf:
Ich denke da nehmen sich 4e und 3.5 ohnehin nicht viel. Die beschriebene Vorgehensweise lässt sich 1 zu 1 in beiden Editionen umsetzen.
Unterscheiden tun sie sich in erster Linie bei den Differenzen die Charaktere üblicherweise in ihren Fertigkeitswerten haben. Weshalb es etwas leichter ist in der 4e auch auf hohen Stufen Schwierigkeitsgrade zu finden die für alle in der Gruppe anwendbar sind. Gemeinsames Lösen der Probleme...dort hat sich etwas getan. Aber für einen einzelnen Charakter ändert sich wenig.
Wormys_Queue:
--- Zitat von: Arldwulf am 5.06.2014 | 22:50 --- Weshalb es etwas leichter ist in der 4e auch auf hohen Stufen Schwierigkeitsgrade zu finden die für alle in der Gruppe anwendbar sind.
--- Ende Zitat ---
Das glaub ich sofort. Anwendbarkeit für alle in der Gruppe ist aber nicht unbedingt meine Priorität. Wenn die Charaktere klettern können wollen, sollen sie eben ihre Charaktere so bauen. Wenn nicht: Pech gehabt. Ich mach den Fettfleck am Boden der Schlucht jedenfalls nicht weg >;D
P.S.: Wobei der doofe Magier ja eh hochfliegt. ^^
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln