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Was ist bei 4E falsch gelaufen...

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Arldwulf:
Was die Bücher ja auch immer wieder mit Kommentaren und Tips unterstützen und für richtig erklären. Aber letztlich geht das ja auch bei den meisten anderen Editionen, ich kenn z.B. keinen SL der die Materialkomponenten in solchen Fällen in 3.5 nicht auch variabler gestalten würde.

Der große Unterschied ist eher die Frage wie die Effekte zu Beschreibungen passen können, ob Charaktere für ihr Flair auch die passende Mechaniken haben können, damit man nicht die Relevanz der Beschreibung verliert. Und es ist eben wichtig dort möglichst variable Aktionen zu bieten. Dort hat das Power System seine Vorteile, denn wie genau eine Power funktioniert sagt letztlich die Power selbst, sie ist modular und nicht daran gebunden alles wie die Powers zuvor zu machen.

Was eine größere Auswahl bietet bei der Wahl der passenden Mechanik zur Beschreibung. Verschiedenere Beschreibungen davon sind nur ein Nebenprodukt.

Thandbar:

--- Zitat von: Mouncy am 23.06.2014 | 16:23 ---
Und ich selbst habe einen Warden / Pitfighter Shifter zu einer Art Eisbär-Menschen Dings "reskinned". 

--- Ende Zitat ---

Das ist tatsächlich auch etwas, was ich - aus der Sicht eines notorischen Druidenspielers - an der 4E auch super fand. Da gibt's ein Wildshape und dann die Option, sich das Viech so auszumalen, wie man möchte.
Bei Next kriegt man dann so zwölfzig Optionen, wo jedes Tier genau vorgekaut wird, von der Eule bis zum Triceratops.

Vendes:
Als Spielleiter empfinde ich auch das Verändern und Erstellen von Monstern bei D&D 4E sehr angenehm.

Siehe auch: Instant Monster

Neulich brauchte ich Spielwerte für die Hornteufel-Miniatur aus dem Goblin-Set von Dungeon Command. Die Miniature hat eine Kette in den Händen, die ich gerne auch in ihrem Kampfstil widergespiegelt  sehen wollte. Auf Basis des Mul Chainfighters aus dem Dark Sun Creature Catalog habe ich innerhalb weniger Minuten erinnerungswürdige Spielstatistiken für den Hornteufel zusammenbekommen, natürlich angereichert um ein paar teuflische Extras. >;D

Feuersänger:

--- Zitat von: Thandbar am 23.06.2014 | 17:03 ---Das ist tatsächlich auch etwas, was ich - aus der Sicht eines notorischen Druidenspielers - an der 4E auch super fand. Da gibt's ein Wildshape und dann die Option, sich das Viech so auszumalen, wie man möchte.
Bei Next kriegt man dann so zwölfzig Optionen, wo jedes Tier genau vorgekaut wird, von der Eule bis zum Triceratops.

--- Ende Zitat ---

Da gehen halt wohl die Meinungen auseinander. Ich bin ein Fan von WYSIWYG und darum kein Freund von beliebigen Trappings. Das hat nichts mit "vorkauen" zu tun sondern mit Abschätzbarkeit. Wenn ich einer Kreatur gegenüberstehe, die aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, erwarte ich auch, dass sie die Kampfwerte einer Ente hat und nicht eines Triceratops.

Grubentroll:
Ich hätte ja nach wie vor gerne eine 4E im Format der schönen Hardcovers mit den angenehmeren Illustrationen und Beschreibungen der Essentials.

Mir geht dieses "Bad Ass"-tum der anfänglichen 4E so unglaublich auf den Nerv.

Selbst Halblinge schauen aus und werden beschrieben wie die krassesten Killerfreaks.

Kaum eine Klassenbeschreibung, die nicht erstmal darin aufgeht, wie der Charakter auf dem Schlachtfeld aufräumt mit seinen krassen "Zerstörer-Powers".

Passt nur leider nicht zu den Settings, mit denen ich D&D kennen und lieben gelernt habe, wie zB Dragonlance, Planescape, und auch die Realms.

Und ich finde das schade, denn das Spielsystem finde ich an sich sehr schön, und ich glaube, meine alte D&D-Runde von vor 25 Jahren hätte damit viel Spaß gehabt.

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