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[Empfehlt mir] PC Adventure Games

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Noir:
Ich empfehle noch

"The Whispered World" - Man spielt einen jungen Narren in einer Fantasy-Welt, die aber irgendwie etwas melancholisch anmutet. Hat mir gut gefallen.

Auch "The Book of Unwritten Tales" fand ich gut und als Fantasy- und Rollenspielfan voller witziger Anspielungen.

"Discworld 2" ist so unglaublich behämmert (aber positiv!), dass es hier stehen MUSS.

Wer es etwas schlüpfrig mag, kann auch mal einen Blick in "Leisure Suit Larry - Yacht nach Liebe" riskieren. Ist aber schon platt und voller Sex-Witze.

"Monkey Island 3" ist mein geheimer Favorit der Reihe. Schöne Trickfilmgrafik und der altbekannte Humor. Kaufempfehlung!

Uebelator:

--- Zitat von: Noir am 19.05.2014 | 12:35 ---"The Whispered World" - Man spielt einen jungen Narren in einer Fantasy-Welt, die aber irgendwie etwas melancholisch anmutet. Hat mir gut gefallen.

--- Ende Zitat ---

Das Spiel wollte ich wirklich mögen, allein schon wegen der wunderschönen Grafik. Aber ich bin einfach nicht über die ersten 30 Minuten hinaus gekommen, weil das was man da tat mir irgendwie so seltsam irrelevant und gewollt vorkam. Ich weiss nicht mehr genau, was das war, aber das Spiel verlangte da halt von mir, irgendwelche Sachen zu suchen und richtig zu kombinieren, so wie das in Adventures halt üblich ist. Aber nicht, weil das besonders interessant wäre, oder für die Handlung viel Sinn machen würde, sondern gefühlt irgendwie darum, weil man das eben in Adventures so macht.
Ich wusste da an der Stelle auch irgendwie nicht so recht, warum ich diesen oder jenen Gegenstand jetzt brauche - abgesehen davon, dass das Spiel dann halt weitergeht, wenn ich ihn gefunden bzw. kombiniert habe.

Das ist generell ein Kritikpunkt, den ich bei vielen Daedalic-Spielen habe. Die Grafik ist immer super schick, aber der Einstieg ins Spiel ist für mich zu beliebig und zu uninteressant.

Bei Filmen mag ich einen langsamen Einstieg und eine gute Einführung der Charaktere, aber speziell bei Adventures bin ich da mittlerweile etwas ungeduldiger. Für mich darfs da gern gleich spannend losgehen.

Bluerps:
Im Grunde ist das ja etwas das dem ganzen Genre vorgeworfen wird, diese Rätsel in denen man irgendeiner Mondlogik folgen muss um weiterzukommen ("Benutze Gummihuhn mit Seil"), anstatt irgendwas naheliegendes zu tun. Früher hab ich Adventures da noch verteidigt, mit dem Argument das es sonst zu einfach wäre, aber mittlerweile hab ich einfach keinen besonderen Spaß mehr an solchen Rätseln, und bin froh wenn ein Adventure nicht allzuviele davon hat.

Oh, ein Spiel ist mir noch eingefallen: Richard & Alice. Ein Spiel über zwei Gefangene in einem Gefängnis in einer postapokalyptischen Welt voller Schnee. Das sieht ein wenig so aus, als käme es auch aus der RPG-Maker Ecke, wie einige Spiele die Nocturama erwähnt hat, wurde aber eigentlich mit einem anderen Programm gemacht, und wird auch ganz normal mit der Maus gespielt.

Ach, und Thema RPG-Maker. Da gibt es noch ein wunderbares Spiel, das mir ebenfalls noch eingefallen ist: To The Moon. Spielerisch simpel, aber es hat eine extrem gut geschriebene Handlung und wunderschöne Musik. Es spielt in einer (mehr oder weniger) nahen Zukunft, und es geht um zwei Leute, deren Job es ist in den Geist im Sterben liegender Menschen einzudringen (ungefähr so wie bei Inception), und dort deren Erinnerungen so umzustellen das die Menschen glauben, einer ihrer Lebenswünsche wäre in Erfüllung gegangen. Das Spiel hat vor drei Jahren eine ganze Reihe von Indie-Preisen abgeräumt. Ich stehe sonst nicht so auf Trailer, aber das Spiel hat einen der so wunderbar die Atmosphäre des Spiels einfängt, das ich den mal verlinke.


Bluerps

Uebelator:

--- Zitat von: Bluerps am 19.05.2014 | 13:53 ---Im Grunde ist das ja etwas das dem ganzen Genre vorgeworfen wird, diese Rätsel in denen man irgendeiner Mondlogik folgen muss um weiterzukommen ("Benutze Gummihuhn mit Seil"), anstatt irgendwas naheliegendes zu tun. Früher hab ich Adventures da noch verteidigt, mit dem Argument das es sonst zu einfach wäre, aber mittlerweile hab ich einfach keinen besonderen Spaß mehr an solchen Rätseln, und bin froh wenn ein Adventure nicht allzuviele davon hat.

--- Ende Zitat ---

Ach, ein bissl abgedreht darf das Rätsel-Design schon sein, damits auch nicht zu offensichtlich wird. Mir ist halt immer wichtig, dass ich weiss, warum ich irgendwas machen muss...
Wenn ich klar weiss: "Brich aus der Gefängniszelle aus" und ich dann vom schlafenden Miotgefangenen das Holzbein klauen muss, um mir dann mithilfe der Glasscherbe daraus einen Schlüssel schnitzen muss, den ich nach Vorlage eines Abdruckes fertige, den ich mit einem Risenkaugummi im Türschloss gemacht habe, dann komm ich damit klar. "Brich aus dem Gefängnis aus" ist da ein hinlänglich spannender Aufhänger, bei dem ich weiss, dass es nur dann weitergehen kann.
Wenn es aber heisst "Koch dem alten Mann eine Suppe, weil er eben gern Suppe isst" und ich dann 3-4 Screens nach den richtigen Zutaten absuchen und dann noch den Zunderkasten zum entzünden des Lagerfeuers basteln muss, dann langweilt mich das halt schnell. Da hab ich das Gefühl, der alte kerl ist nur dazu da, mich von den spannenden Sachen abzuhalten.

Diese Sache macht Lost Horizon im übrigen sehr gut. ich war von vorn bis hinten mitten in der Story und wusste immer, was zu tun ist... Nur halt genau wie. Und so solls im Adventure ja sein.

rayen:
Geheimakte ist recht nett
Baphomets Fluch 1, 2 und 5 (ich hab sie grad bei Steam für nen Spottpreis bekommen, werden sicher wieder mal vergünstigt) sind extrem gut.
Ansonsten Memento Mori und Black Mirror stehen noch auf meiner Liste

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