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Destiny Space - neues Weltraum-SciFi-Rollenspiel!
AceOfDice:
Liebe :T:-Freunde,
es ist schon wieder einige Zeit her, dass ich hier ein neues Spiel vorgestellt habe, aber jetzt ist es wieder soweit:
Destiny Space hat das Licht der Galaxien erblickt!
Es ist ein All-in-one-Rollenspiel und umfasst:
1. ein Regelwerk, das erzählerische Weltraum-Sci-Fi unterstützt und - wie alle Destiny-Spiele - schnelles Losspielen ermöglichen will. Unter anderem bietet es:
- Universalität: Die Regeln können ohne großen Aufwand für jedwedes stilistisch passende Setting verwendet werden.
- W66: In Destiny-Tradition dienen zwei verschiedenfärbige W6 als Hauptwürfel. Damit sind verschiedenste Würfel- und Lesarten möglich, was insgesamt den Würfelaufwand im Spiel reduziert.
- Szenenregeneration: Regeneriert werden KON und Destiny Punkte (zum Befeuern besonderer Fähigkeiten) bei Szenenwechsel, was dem SL dramaturgisch entgegen kommt.
- Großes Talent: Anstelle eines Katalogs von Spells & Feats können die SCs frei definierbare Effekte bewirken! Dieses eher kreative Konzept hat sich seit Destiny Beginner sehr bewährt und ermöglicht es, jede Art von Charakter darzustellen.
- Schiffskampf: Ein ganzes Kapitel widmet sich dem Sternenraumkampf. Es gibt verschiedene Manöver, und jeder an Bord - nicht nur der Pilot - kann zum Gesamterfolg beitragen!
2. Spielleitung: Das Spiel ist insgesamt so aufbereitet, dass Anfänger damit wenig Mühe haben, weshalb auch Kapitel über Spielleitung enthalten sind.
3. Setting "Der Schwarm" Als mitgeliefertes Setting dient etwas ganz Besonderes: ein Kometenschwarm mysteriösen Ursprungs, der durch die Galaxien rauscht und für sich selbst ein abgeschlossenes System aus Kometen und Asteroiden bildet, auf denen im Laufe der Jahrhunderte 9 humanoide Alien-Völker Förderstationen, militärische Basen, Höhlen und Hangars errichtet haben. Dazwischen gibt es Piratennester, Artefakte aus alter Zeit, Anomalien, geheimnisvolle Kommunikationsbojen u.v.a. Beherrscht wird der Schwarm von der Quilirium-Gilde, der einzigen Ordnungsinstanz, und selbst die ist nicht gerade mildtätig unterwegs, sodass es im Schwarm eine ziemliche Herausforderung ist, seinen Weg zu machen! Was das Spielen im Schwarm besonders macht: Aufgrund des dort vorherrschenden MagField funktionieren Hochtechnologien nur eingeschränkt!
4. Abenteuer, Abenteuer, Abenteuer: Der Schwarm selbst ist umfassend skizziert und in 36 Sandbox-tauglichen Sektoren beschrieben. In jedem Sektor gibt es Plot Hooks, und dazu auch noch eine 6-teilige "Schwarm-erschütternde" Kampagne für Spieler mit Vorliebe für das Epische! Zusätzlich enthält das Buch auch noch ein Beispiel-Abenteuer detailliert ausgeführt. Und wem das nicht reicht, der kann während eines Systemtransits Ausflüge aus dem Schwarm inszenieren!
Dazu kommen im Anhang Spielleiter- und Spielerhilfen wie Namens-, Artefakt- und Aliengenerator-Tabellen, Zufallsbegegnungen und -ereignisse, Hintergrund/Motivation zum Auswürfeln oder Inspirieren-lassen, eine Karte der 36 Sektoren sowie das Charakterdokument.
Das Spiel ist als illustriertes Buch (84 Seiten, 17x22), v.a. bei Sphärenmeisters Spiele, erhältlich und auch als hochauflösendes PDF auf DriveThru/RPGNow. Eine niedrig auflösende Version gibt es wie immer kostenlos auf aceofdice.com zum Download.
An dieser Stelle gleich mal ein Dankeschön an alle, die die Entstehung von Destiny Space im Blog verfolgt und sich an der Feedback-Phase beteiligt haben und natürlich auch an jene von euch, die nun Interesse bekommen haben, sich das näher anzuschauen und deren Feedback natürlich ebenfalls erwünscht ist! Viel Spaß und viel Freude!
AceOfDice:
Ach ja, hier gibt es ein - ähm, verhältnismäßig kurzes - Vorstellungs-Video auf Youtube.
Achamanian:
Die Destiny-Regeln habe ich mir ja in dieser Fassung zum ersten Mal angesehen - neue SF-Rollenspiele müssen halt immer begutachtet werden - und finde sie auf den ersten Blick ganz gelungen. Der W66 wirkt zwar sperrig, aber ich mag die beiden Auswertungsachsen (W66/Würfelsumme) für einen Wurf (erinnert mich angenehm an Unknown Armies) und die Modifikatoren (man setzt die Zehnerstelle um eins nach oben oder unten; man verlangt einen "optimistischen Wurf", bei dem immer die niedrigere Zahl als Zehnerstelle zählt, oder einen "pessimistischen Wurf", bei dem die höhere Zahl als Zehnerstelle zählt). Alles in allem klassisch, aber sehr darauf auslegt, aus einem einzigen Würfelwurf möglichst viel herauszuholen, also insgesamt wenig zu Würfeln.
Etwas seltsam finde ich die Regel "den Schaden legt der SL fest". Was wäre so schlecht an einer Tabelle mit Richtwerten? Noch dazu wird diese Regel im Kampfkapitel dann ja gleich unterlaufen, wo der Schaden doch wieder durch das Würfelergebnis bestimmt wird ...
Seltsam auch: Warum muss man doppelt so viele Erfahrungspunkte sammeln, wie der gegenwärtige Level ist, um aufzusteigen? Könnte man den Faktor zwei nicht auch einfach rausnehmen (und nur halb so viele Erfahrungspunkte vergeben)?
Das Setting wirkt erst einmal sehr generisch, vor allem mit der großen Zahl der doch recht ähnlich wirkenden humanoiden Aliens. Das würde ich wohl eher nicht verwenden. Aber das Regelsystem werde ich demnächst mal ausprobieren.
La Cipolla:
Was ich auf den ersten Blick völlig unterschätzt habe (schon bei Destiny Beginner), aber inzwischen voll gut finde, ist diese ganze Spielerei mit den 2W6. Ich fand das erstmal total anstrengend, aber es befriedigt eben doch das Mathe-Spielkind in mir. =) Ist ein bisschen wie die verschiedenen Würfel bei D&D oder Savage Worlds: oberflächlich etwas anstrengend, aber doch nicht ohne einen eigenen Reiz.
Und das große Talent ist halt auch eine wunderbar simple Variante, "COOL" ins Spiel zu bringen.
AceOfDice:
Zunächst mal vielen Dank, dass du dich mit dem Spiel auseinander gesetzt hast! Dass du es gut findest, freut mich natürlich umso mehr!
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 23.06.2014 | 20:36 ---Etwas seltsam finde ich die Regel "den Schaden legt der SL fest".
--- Ende Zitat ---
Vielleicht ungewöhnlich, aber nicht so seltsam. Ich schreibe einfach, dass die Bemessungskompetenz beim SL liegt. Andere Rollenspiele lassen das unerwähnt oder setzen es voraus oder reglementieren es. Tabellen gibt es bei Destiny bewusst keine, da das Spiel sehr frei und erzählerisch fließen soll. Dass es in gewissen Teilen des Regelwerks (Kampf, Magie) trotzdem eine Struktur braucht, soll damit nicht ausgeschlossen sein. Aber das grundlegende "dir fliegt das Aggregat um die Ohren und du erhältst X Schaden" oder "der Blaster überhitzt und verursacht bei dir Y Schaden" ist Entscheidung aus der SL-Sphäre. Darum ging es eigentlich.
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 23.06.2014 | 20:36 ---Warum muss man doppelt so viele Erfahrungspunkte sammeln, wie der gegenwärtige Level ist, um aufzusteigen? Könnte man den Faktor zwei nicht auch einfach rausnehmen (und nur halb so viele Erfahrungspunkte vergeben)?
--- Ende Zitat ---
Gut beobachtet! Das hängt einerseits mit der Kompatibilität zusammen. Destiny Space ist ja ein Branch von Destiny und nutzt dessen Dimensionierungen.
Ich konnte das Potenzial an Querverbindungen zum Destiny Hauptregelwerk (welches noch nicht erschienen ist) noch nicht abschätzen, daher bin ich in diesem Punkt sicherheitshalber nicht abgewichen.
Davon abgesehen kann man besser differenzieren, wenn man mehr Punkte vergibt (und das will).
Isoliert betrachtet hast du Recht, könnte man die Gleichung auch durch 2 dividieren.
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 23.06.2014 | 20:36 ---Das Setting wirkt erst einmal sehr generisch, vor allem mit der großen Zahl der doch recht ähnlich wirkenden humanoiden Aliens.
--- Ende Zitat ---
Ich bin kein SciFi-Experte, finde aber gerade den Schwarm und seine Völker hochgradig originell und faszinierend zu spielen.
Ich darf das ausnahmsweise sagen, weil das Konzept des Schwarms und seiner Völker überwiegend nicht von mir stammt.
Dass die Aliens alle humanoid sind, liegt an meiner Vorgabe, dass man sie alle spielen können soll. Ein System, in dem man fliegende Polster und immaterielle Michtims spielt, hätte mehr Ausnahmen und daher mehr Umfang bedeutet.
Ich gebe aber gerne zu, dass z.B. Ashen Stars in dieser Hinsicht flashiger rüberkommt. Zumindest auf den ersten Blick. :)
Super konstruktives Feedback, vielen Dank dafür!
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