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[D&D5] Basic Rules - allgemeine Diskussionen

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La Cipolla:
D&D sollte imho DAS Spiel für Hausregeln sein! (Weil es das einzige Spiel ist, das sehr viele Leute spielen werden.) Dementsprechend ist imho auch ein essentieller Teil, um das System zu bewerten.

Letztendlich waren die "Kernattribute" in den letzten Editionen nur deshalb so wichtig, weil alles härter reglementiert war. Die Systeme haben durch ihr ineinander verzahntes Gerüst immer ziemlich abgeturnt, wenn man ein bisschen improvisieren wollte. Bestes Beispiel ist vielleicht das Zusammenspiel aus Herausforderungsgraden bei Gegnern/Encountern und der Kampfstärke der Truppe. Solang man sich an die (auch impliziten) Vorgaben gehalten hat, ist es großartig herausforderungsorientiertes Spiel, aber wenn irgendwas davon nicht funktioniert hat (mal bewusst einen Charakter mit "schlechten" Attributen gespielt?), ist das System praktisch abgesoffen. Die 4e hat es durch ihre 1+1=2 Rechnung dann auf die Spitze getrieben, wodurch Improvisation auch auf simples "du machst formalisiert x Schaden" etc. reduziert wurde. In D&D Next kann ich wieder ziemlich gut einen Kämpfer mit Charisma spielen, weil das ganze System eh nicht nach so einer harten Rechnung funktioniert. Oder einen Kämpfer mit lauter Werten auf 12, weil es gut zum Charakter passt. Und hey, er hat immer noch gute Chancen, zu treffen, und kann sich mit seinen mittelmäßigen (sonstigen) "Dump Stats" vielleicht sogar besser Advantage verschaffen als der "maximierte" Kollege.

Das war aber bla-bla, jetzt kommt der wichtige Teil: Was davon besser ist, ist selbstverständlich Ansichtssache, aber D&D Next will offensichtlich beides. Inwiefern das gelingt, oder wie krass eine Herangehensweise unter der anderen leidet, wird sich bei den Encounter-Regeln und -Empfehlungen herausstellen. Das ist mir aber egal, weil man es jetzt schon wunderbar hausrregeln kann. Heißt, der eigentliche Punkt ist: Man MUSS an dieser Stelle aufhören, das Spiel nur mit dem alten Maßstab zu bewerten. Weil, der Bapfel soll nicht nur nach Birne schmecken, okay?

Der Text ist übrigens nicht an Arldwulf gerichtet. Arldwulf hat es tatsächlich geschafft, der erste Mensch in einem Internetforum zu sein, mit dem ich nicht mehr über ein bestimmtes Rollenspiel reden will. Und ich habe meine ersten Jahre bei den Blutschwertern verbracht, ey. Respekt!

Slayn:

--- Zitat von: La Cipolla am 16.07.2014 | 00:18 ---D&D sollte imho DAS Spiel für Hausregeln sein! (Weil es das einzige Spiel ist, das sehr viele Leute spielen werden.) Dementsprechend ist imho auch ein essentieller Teil, um das System zu bewerten.
--- Ende Zitat ---

.... und wieder knutsche ich die Zwiebel. Ey!

Feuersänger:

--- Zitat von: Slayn am 16.07.2014 | 00:23 ---.... und wieder knutsche ich die Zwiebel. Ey!

--- Ende Zitat ---

Nehmt euch n Zimmer!


--- Zitat ---Das ist mir aber egal, weil man es jetzt schon wunderbar hausrregeln kann.
--- Ende Zitat ---

Ich bin mir grad nicht sicher was du damit sagen willst. Wenn ich über ein veröffentlichtes System rede, dann will ich auch über dieses System reden, insbesondere wie gut es funktioniert, und wo es eventuell hakt im Getriebe. "Wenn etwas kaputt ist und man kann es per Hausregel fixen, ist es nicht kaputt", war noch NIE ein valides Argument. Man muss drüber reden, um festzustellen was vielleicht gefixt gehört; per Hausregel wenn es offiziell nicht passiert.
Dann kann man noch mit einfließen lassen, wie tolerant sich das System gegenüber Hausregeln verhält, die man einfach aus einer Laune heraus einführt. Aber das ist für mich nebensächlich; ich lege mir ein fertiges System zu, damit ich _nicht_ eigene Regeln aufstellen muss bis der Arzt kommt.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: La Cipolla am 16.07.2014 | 00:18 ---D&D sollte imho DAS Spiel für Hausregeln sein! (Weil es das einzige Spiel ist, das sehr viele Leute spielen werden.) Dementsprechend ist imho auch ein essentieller Teil, um das System zu bewerten.

--- Ende Zitat ---

Ja und der DMG wird dazu noch jede Menge vorgefertigte Stellschrauben liefern. Auch um das Spiel wieder so wie in vergangenen Editionen zu machen. Explizit als optionale Regelbausteine.
WotC unternimmt hier massive Anstrengungen um DAS D&D der kommende Jahre zu liefern. Wenn das erfolgreich ankommt, ist mal wieder mit einer D&D Edition zu hoffen, die 10 Jahre durchhält und nicht wie D&D 3e und 4e nach 6-8 Jahren schwächelt und aus dem Rennen genommen wird. AD&D 1st war von '78 bis '89 gültig, 2nd von '89 bis '00. 5e dann auch wieder bis '25?

Slayn:
@Feuersänger:

Magst mitmachen?

Ansonsten scheint WotC das zu schaffen, was auch oD&D schon ausgemacht hat: ein allgemein bekanntes Framework über das man reden und sich austauschen kann, dazu genug Platz für Module, egal ob jtzt offizielles Zeugs aus dem DMG und späterem material oder Homebrew um sich innerhalb dieses Frameworks austoben zu können.

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