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[D&D5] Basic Rules - allgemeine Diskussionen
Rhylthar:
--- Zitat von: Arldwulf am 16.07.2014 | 13:40 ---Mal davon abgesehen, dass diese nicht unbedingt immer sinnvoll und passend sind: was würde sich dadurch ändern? Auch diese wachsen ja kaum mit.
--- Ende Zitat ---
Hm, doch?
NSC haben doch auch Skills, die wachsen (können).
Arldwulf:
Klar, aber zum einem wachsen diese ja ebenfalls nur in sehr eingeschränktem Maße, zum anderem geht es beim Skilleinsatz aber ja nicht immer gegen NPC.
Rhylthar:
--- Zitat von: Arldwulf am 16.07.2014 | 13:59 ---Klar, aber zum einem wachsen diese ja ebenfalls nur in sehr eingeschränktem Maße, zum anderem geht es beim Skilleinsatz aber ja nicht immer gegen NPC.
--- Ende Zitat ---
Bei vergleichenden Proben ja doch meistens oder verstehe ich Dich falsch?
Was mir ein wenig Sorge bereitet, ist das "handwedelnde Festlegen" von DC, wenn man nicht nur 10, 15, etc. nehmen will. Hoffe da natürlich auf vernünftige Kaufabenteuer.
Wulfhelm:
--- Zitat von: Rhylthar am 16.07.2014 | 13:51 ---Hm, doch?
NSC haben doch auch Skills, die wachsen (können).
--- Ende Zitat ---
Ja, aber ob ich da meinen Frischlingsbonus von +2, oder meinen machtvollen Veteranenbonus von +4 (sagen wir mal mit Attributserhöhung +5) habe...
Ich möchte das mal auf eine Weise ausdrücken, die man nicht so häufig benutzt, um eines meiner Probleme deutlich zu machen (das schon beim nicht-B.A.-Spiel häufig genug ist): Sagen wir mal, ich müsste eine 15 knacken, und wäre entweder mit Bonus +2 oder +5 ausgestattet. Das bedeutet, bei einer 1-9 schaffe ich es in keinem der beiden Fälle und bei einer 13+ schaffe ich es in beiden Fällen. Nur bei einer 10, 11 oder 12 brauche ich den höheren Bonus.
Und das bedeutet: In 85% der erwürfelten Fälle war es in diesem (und nur nebenbei: Vom Schwierigkeitsgrad außer in Extremfällen unabhängigen) Beispiel vollkommen egal, ob ich in diesem Skill ein blutiger Anfänger oder ein ziemlicher Veteran bin.
Wie gesagt, dieses Problem gibt es auch schon bei 3.x und es verursacht regelmäßig meine Aufforderung an die Mitspieler, bei Checks erstmal zu würfeln, und ihren genauen Bonus nur dann nachzuschauen, wenn das Würfelergebnis irgendwelchen Raum für Zweifel lässt. Da wird das Problem durch die höheren Wertespannen irgendwann reduziert - in 5e nicht.
Was genau ist das Problem nun? Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Der jenseits der Mathematik am Spieltisch entstehende Eindruck, dass das Können des Charakters für Erfolge weitgehend egal ist, und dass man im Wesentlichen dem Zufall des Würfels überlassen ist.
Arldwulf:
--- Zitat von: Rhylthar am 16.07.2014 | 14:05 ---Bei vergleichenden Proben ja doch meistens oder verstehe ich Dich falsch?
--- Ende Zitat ---
Sieht so aus - da es mir in erster Linie nicht um vergleichende Proben geht.
Sondern um fixe Schwierigkeitsgrade.
Um das mal an einem Beispiel zu zeigen:
Ich habe mir für unsere Testrunde einen Magier gemacht, mit dem Hintergrund eines Sage. Sein Hintergrund und seine Eigenschaften sagen eigentlich: Der sammelt Wissen. Auf Stufe 1 hat er einen Bonus von +5 auf beispielsweise Investigation.
Auf Stufe 15 ist sein Bonus darauf gewachsen (wir sprechen also bei Next nicht von 100% Bounded Accuracy, ein bisschen besser wird es schon). Aber gewachsen ist der Bonus nur um 5 Punkte. Zwei von Attributserhöhungen und 3 durch den verbesserten Prof. Bonus.
Der Unterschied zwischen ihm und einem Stufe 1 Charakter ohne besondere Intelligenz oder Erfahrung in Investigation entspricht der Differenz zwischen einem leichtem und einem schwerem DC.
Es ist also schwierig eine Herausforderung zu bauen die für niedrigstufige Charaktere völlig unglaublich ist, aber für einen hochstufigen Typen der sich hauptsächlich mit so etwas beschäftigt eben nur eine Herausforderung.
Vergleicht man dies mit Kampfsituationen, so stellt man fest dass Bonded Accuracy auf Skills viel größere Auswirkungen hat.
Ein großer alter Drache skaliert allein durch seinen Schaden und seine Trefferpunkte so stark dass ein Stufe 1 Charakter dennoch Angst vor ihm bekommen kann. Selbst wenn er ihn doch problemlos treffen kann. Seine Chance zu gewinnen ist extrem klein.
Das gilt umgedreht bei Skills nicht. Hier ist die Chance es zu schaffen selbst bei extremen Stufenunterschieden durchaus gut. In der Folge dessen bedeutet dies aber auch: Die großen Herausforderungen, welche ein echtes Staunen hervorbringen gibt es für Dinge außerhalb der Kämpfe in Next eher nicht. Tatsächlich ist die Gefahr sehr hoch, dass hochstufige Herausforderungen wieder einfach nicht mehr über Skills gemacht werden sondern über Zauber. Da die Verfügbarkeit dieser stärker ansteigt als die Fertigkeitswerte der Charaktere.
Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf andere Aspekte. "Lass uns zum alten Merkrath gehen, der weiß vielleicht eine Antwort falls wir ihn finden" funktioniert halt besser wenn der alte Kerl tatsächlich deutlich mehr weiß. Und nicht einfach nur eine 25% höhere Chance hat.
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