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[D&D5] Basic Rules - allgemeine Diskussionen
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Rhylthar am 16.07.2014 | 14:44 ---Ich sagte ja, dass ich die "harte" Einteilung der DC in den 5er Schritten eher mau finde.
--- Ende Zitat ---
Fünfer Schritte sind einfach zu merken. Im Augenblick brauche ich mir nur 10-15-20 zu merken. Irgendwann schiebe ich das dann auf 15-20-25 hoch.
13th Age macht das genauso, aber da ist natürlich durch die ständige Rechnung Lvl+Mod auch eine steilere Lernkurve der Charaktere drin.
Bounded Accuracy hat einen Riesenvorteil für die typische Sandbox. Mit den Modellen aus D&D 3e, 4e, PF und 13th Age funktioniert das nämlich nicht.
Die genannten Spiele gehen sehr deutlich davon aus, dass der Charakter auf Herausforderungen trifft, die seiner Stufe angemessen sind.
Zu niedrig und er hat leichtes Spiel, weil ihn keiner trifft. Zu hoch und man ist innerhalb aller kürzester Zeit tot.
Mit Bounded Accuracy hat man einerseits Zeit (nicht sehr viel), seinen "Fehler" des zu starken Gegners zu bemerken und zu fliehen, und andererseits stolpert man als höher stufiger Charakter in den Goblinbau, ist man nicht vollkommen sicher, den Kampf zu bestehen. Außerdem kann man immer noch Glück haben, und per Lucky-Shot auch einen zu starken Gegner erledigen.
Rhylthar:
--- Zitat ---Irgendwann schiebe ich das dann auf 15-20-25 hoch.
--- Ende Zitat ---
Kann man sicherlich machen. Da D&D 5E ja auch von "Tiers" für bestimmte Stufenreichweiten spricht, kann man da Grenzen ziehen.
Nur muss man bei manchen Dingen aufpassen:
Nicht, dass der Zwerg, der auf niedrigen Stufen noch locker die Schlucht überspringen konnte, mit dem gleichen Wurf jetzt abstürzt.
Oder der grüne Drache dann doch plötzlich vor der Holztür steht und warten muss, bis sie ihm einer aufmacht.
Thandbar:
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 16.07.2014 | 17:20 ---Bounded Accuracy hat einen Riesenvorteil für die typische Sandbox.
--- Ende Zitat ---
Ja, genau. Das ist das, was ich mit meinem ungelenken Höhlenbärbeispiel meinte.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Als D&D Fan begrüsste ich die 3rd auf Knien, weil sie einen Quantensprung darstellte und RPG kulturelle Masstäbe setzte.
--- Ende Zitat ---
Okay. Du bist also ein D&D 3e Fan. Das ist schon mal gut zu wissen zur Einordnung Deiner "Aussagen".
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Die 4th war absolut nicht mein Ding, es war aber prinzipiell gutes und mutiges Design.
--- Ende Zitat ---
Es war gutes Rollenspiel-Design, aber kein gutes D&D-Design (meiner Meinung nach, als D&D 4e Auslasser - so, jetzt kann man micht einordnen)
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Wen die 4th spielästhetisch voll ansprach, für den ist Nummer 5 aber mal gar nix.
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung. Der D&D 4e Spieler ist bei dem Editionen-Wechsel der Gelackmeierte. Denn sein System wird zur Fußnote, während man an die Entwicklung D&D-AD&D-D&D 3e anknüpft.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Wer sollte die 5th aber spielen?
Die Anzahl an oldhschool Dungeon Hacks ist Legion.
--- Ende Zitat ---
OSR-"Promis" waren in das Design von D&D 5e eingebunden. Auf G+ hört man sehr lobenden Töne, selbst von Leuten, die selber OSR-Produkte publizieren oder OSR-Blogs haben.
Ich würde mir also keine Sorgen darüber machen, dass die OSR-Community 5e ablehnt. Hey, 5e kannst Du ohne Probleme FLAILSNAILS Convention-fähig machen.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---D&D retardiert sich selber, da ein kleines, übersichtlich gestaltetes Schlicht-RPG nunmal nicht das ist, was den Spieler auf knapp 1000 Seiten (Dreifaltigkeit PH+DMG+MM) erwartet.
--- Ende Zitat ---
Das Schlicht-RPG, auf das Du Dich beziehst, ist D&D Basic. Das ist im Komplexitätsgrad vergleichbar mit BECMI oder der Rules Cyclopedia. Im PHB erwarten Dich jede Menge Charakterklassen, Optionen für die Klassen, Zaubersprüche und Feats.
Im Monster Manual bekommst Du (wie immer) hunderte von Monstern geliefert. Das hat sich über die Editionen nicht geändert. Hier lagen nie die Innovationen.
Der Dungeon Master Guide im November wird das Spiel dann voll ausfahren. Nachdem was man gehört hat, werden hier die Grid-Regeln drin sein. Es wird Stellschrauben geben um mit 5e das Spiel aller vorherigen Editionen zu emulieren (wobei ich bezüglich 4e skeptisch bin).
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Spieler, die wie ich einfach nüchtern ein krachendes Universal Fantasy RPG erhofften, dass konsequent wie die 5te nach vorn schreitet bleibt der Mund offen.
--- Ende Zitat ---
D&D ist das einzige Fantasy-Universal RPG. Schon immer. Alle anderen Fantasy RPGs sind entweder auf ihre Welten zugeschnitten, sind Nischenprodukte oder beides. D&D ist die die Fantasy-RPG-Universalsprache des Planeten Erde. D&D war in vielen Editionen immer DIY, es war immer ein wunderbarer Weltenbaukasten. Der Baukasten kommt halt erst im November. Und dann kannst Du Basic D&D zu einem beliebig komplex Spiel ausbauen - ja wenn man's denn braucht.
Ich persönlich möchte was, was leicht von der Hand geht, mich bei meinem improvisierenden Leitstil unterstützt und es mir einfach macht, Abenteuer und Sandboxen zu bauen. Und am wichtigsten: ein System, dass am Spieltisch auch meine Casual Gamers begeistert und zum Spielen befähigt ohne irgendwelche Bücher zu wälzen.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Witzig, dass Dragonlance und Salvatore fleissig bei den Beschreibungen bemüht werden.
--- Ende Zitat ---
Ja. Das ist super! Endlich realisiert WotC, was sie an der IPb "D&D" haben. Textauszüge aus ihrer riesigen Romanbibliothek von Autoren wie Weis, Hickmann (und meinetwegen auch Salvatore) - mehr davon!
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Indes, der geschmeidige, dunkelelfische Klingenwirbler wird von "tausend Orks" ganz einfach vernascht.
Selbst zehn Orks polieren ihm wenigstens ein bischen die Fresse, d.h. sie hacken ihm einen Teil der kostbaren HP ab, dass die Späne nur so fliegen.
Ob sie sich trauen, Drizzts Werte wie in den vergangenen Editionen abdrucken?
--- Ende Zitat ---
WTF? Was haben die Ereignissen in Romanen mit dem Spieltisch zu tun? Glaubst Du Salvatore spielt seine Romane bevor er sie schreibt? (Oh... das würde allerdings ne Menge erklären...)
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Wenn ich den Holzhacker-Kram will, hab ich doch ein Dutzend coole Optionen mit weniger Buchballast und genau der gleichen taktischen und strategischen Tiefe! Und wenn ich diehard D&D Geek bin, warum eigentlich nicht gleich AD&D!? Hab ich coolere Realms sowie gefühlte 1 Mio Spells und Magietand.
--- Ende Zitat ---
Dann nimm das doch! Ich würde auch lieber ca. Avatar Trilogie spielen als post-Sundering. Wer hindert Dich dran?
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Absolute Altlasten wurde nicht entsorgt wie zB das unterschiedliche hohe Startgeld.
--- Ende Zitat ---
Das ist eine optionale Regel für Leute, die sich ihre Ausrüstung nicht aus Klasse + Background bilden!
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Ausrüstung ist sogar ein bischen komplizierter geworden (Lifestyle Kosten a la Shadowrun- Was haben die geraucht!?).
--- Ende Zitat ---
Sowas gab es auch schon in D&D 3e. Da wars im DMG versteckt. Ich finde es gut, weil man nicht mehr jeden Pups ausspielen muss.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Mehr Schwachsinn wie die Superrassen (zB Mountain Dwarf), die wohl aus Hartholzharnischen geschnitzt sind. Aber es trifft sich, da es auch wieder mehr Hartholzharnische und Waffen gibt. Klasse!
--- Ende Zitat ---
Superrasse, weil sie schwere Rüstung tragen dürfen und zaubern? Wow... erstens, die hat ein Mountain Dwarf Wizard am Anfang gar nicht; zweitens, Elfen durften das in BECMI, AD&D 1st usw auch. Wo ist der Gamebreaker?
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Jetzt gibts einen Mischmasch aus fixen und würfelbaren Buffs sowie dem Advantage. Stirnrunzel- sollte es nicht einfacher werden?
--- Ende Zitat ---
Ja, das finde ich auch etwas inkonsequent gelöst.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Characteristics und Background sind totaler Griff in den Aborterker.
--- Ende Zitat ---
Überhaupt nicht. Zusammen mit der Inspirations-Mechanik werden ganz minimal dosiert neuere Spielweisen mit berücksichtig. Ganz ehrlich? Statt 4 Seiten Charakterhintergrund zu pinseln, ist es doch total einfach sich mal kurz hinzusetzen und über Persönlichkeit, Ideal, Schwächen und Hintergrund nachzudenken und einen Satz zu schreiben. Und das kann man weglassen.
Backgrounds sind cool! Einfach wegen der Proficiencies und der Möglichkeit die Charakterklasse ein bisschen weg vom Stereotyp zu lenken: Soldier Wizard, Acolyte Fighter, Sage Rogue?
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Schwache Saves als Zwangs-FKK Achillesversen, langweilige Key-Builds wie den "Champion", ne Menge soft-verregelter Kram, belanglose Opportunity Attacks etcetc
--- Ende Zitat ---
Schwache Saves gab es auch schon bei anderen Versionen. Und die Save DCs sind auch nicht astronomisch, sondern gut schaffbar.
Die Key-Builds sind die Klassen-Stereotypen, die seit Jahrzehnten beliebt sind.
Soft-Verregelung ist nur dann ein Problem, wenn der Spieler meint gegen den Spielleiter spielen zu müssen.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 16.07.2014 | 07:10 ---Das mit Abstand schlechteste D&D.
--- Ende Zitat ---
Deine Meinung. Meine Meinung: bisher best D&D evar!
Holothuroid:
"Würfelbare Buffs" haben gegenüber den statischen den erheblichen Vorteil, dass sie schwerer zu vergessen sind. Ob meine Mitspieler den Extrawürfel, würfeln kann ich sehen. Und wahrscheinlich merken sie auch besser, ob sie ihn in der Hand haben oder nicht.
Und wenn ich das richtig sehe, gibt es statische Modifikatoren nur für AC. Diese Unterscheidung, Extrawürfel für Würfelwürfe und statische Boni für statische AC, ergibt für mich durchaus Sinn.
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