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[D&D5] Basic Rules - allgemeine Diskussionen
Thandbar:
--- Zitat ---Die Spielzeit für diese Aufgabe ist relativ gering, da es wenig Grund gibt hier etwas auszuspielen. Der Magier welcher eigentlich mit Natur wenig am Hut hat würfelt halt mit, und freut sich fraglos auch wenn er einen "Erfolg" verursacht. Doch rein im Rollenspiel hat der Charakter an diese Fertigkeit keine Bindung. Rein statistisch ist es eigentlich sogar besser wenn er nicht mitmacht, und dieser Effekt würde größer werden je größer die Abstände sind. (Deshalb sind sie ja so gering)
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, von den Möglichkeiten der Trickster, ihre Skills aufzupumpen, haben wir erst die Spitze des Eisbergs gesehen.
Mich interessieren auch die ersten offiziellen Abenteuer: wie da der Umgang mit den Fertigkeiten vorgeturnt wird.
Ohne jetzt ein Fass aufzumachen, aber ich glaube, die Frage nach der Art und Weise, wie Skills verwendet werden können bzw. überhaupt aufgerufen werden, verrät viel über die Art und Weise, welche Aufgabe der DM innerhalb einer Runde einnehmen soll. Skill Challenges waren ja ein Weg, dem Spielleiter ein Instrument an die Hand zu geben, eine faire Fertigkeitenherausforderung aufstellen zu können, die eben auch wie eine Kampf-Begegnung belohnt werden kann.
Der grundsätzliche Shift ist nun doch, dass der DM wieder selbstverantwortlicher werden soll und je nach Gusto eine bestimmte Herausfoderung in beliebig viele Einzelaufgaben zerteilen kann, um freier auf die Vorschläge der Spieler bzw. den generellen Spielfluss nach seinem Empfinden einzugehen.
Das grenzt an die Macht an, die an die Gewährung von Vorteil bzw. Nachteil gekoppelt ist, was ja auch dazu führt, dass Dinge, die der DM "überzeugend" findet, an Einfluss gewinnt.
Holothuroid:
--- Zitat von: Thandbar am 19.07.2014 | 12:49 ---Skill Challenges waren ja ein Weg, dem Spielleiter ein Instrument an die Hand zu geben, eine faire Fertigkeitenherausforderung aufstellen zu können, die eben auch wie eine Kampf-Begegnung belohnt werden kann.
--- Ende Zitat ---
Ich betrachte sie mehr, um als SL gerade möglichst wenig zu tun und die narrative Kontrolle abzugeben. Belohnung hat damit relativ wenig zu tun. Du beschreibst die Abkehr davon also korrekt: Die SL hat wieder die Kontrolle, aber der Effekt ist nicht die Möglichkeit besser zu reagieren, sondern eben: Mehr Kontrolle.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: 6 am 18.07.2014 | 11:51 ---Auch oder gerade diese doofen Wissensabfragen, die sehr häufig bei Nichterhalt als Roadblock fungiert (Okay. Anderes Thema).
--- Ende Zitat ---
Das passiert in relativ wenig (lies gar keinen) D&D und OSR Abenteuern...
--- Zitat von: Arldwulf am 18.07.2014 | 12:22 ---Spielleiter werden nur viel weniger angeregt passende Aufgaben und Möglichkeiten für die einzelnen Charaktere bereits im Voraus zu schaffen, vorzuplanen dass diese Aufgabe eben nicht nur durch Diebeskunst und Vorteil/Nachteilrechnung erledigt werden sollte. Und die Chance ist viel höher, dass zwar immer noch alle zusammenarbeiten. Aber eben indem sie alle eigentlich das gleiche machen weil die Unterschiede zwischen den Charakteren geringer sind.
Zumindest dem aktuellem Stand und den Aussagen der Designer nach. Wer weiß was da noch kommt, im Prinzip momentan wohl noch nicht einmal diese.
--- Ende Zitat ---
Bisher gibt es noch gar keine Anleitung für Spielleiter zur Gestaltung eigener Abenteuer. Wenn die Aussage von Mearls stimmt, dass im DMG Stellschrauben sind, um das Feeling aller früher Editionen zu erschaffen, dann müssen da auch Skill Challenges abgehandelt werden. Sind ja integraler Bestandteil von D&D 4e.
Wer hindert Dich eigentlich daran, Skill Challenges aus 4e einfach zu übernehmen?
D&D Basic ist der kleinste gemeinsame Nenner um D&D 5e zu spielen. Das DMG wird wohl sehr viel Optionen enthalten, die Spielweise zu verändern. Aber um bei der Adventures League und offiziellen Abenteuern mitspielen zu können reicht Basic.
Ich glaube, es ist viel zu früh (mindestens 1-4 Monate zu früh) um D&D 5e abschließend beurteilen zu können. Also abwarten, Tee trinken, D&D spielen.
Thandbar:
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 19.07.2014 | 13:17 --- Wer hindert Dich eigentlich daran, Skill Challenges aus 4e einfach zu übernehmen?
--- Ende Zitat ---
Skill Challenges kann man imho schlecht nach dem Muster der 4e verwenden, wenn einige Class Groups schlicht besser in der Verwendung von Fertigkeiten sind als andere, und wenn Zauber Skills substituieren.
--- Zitat ---Ich glaube, es ist viel zu früh (mindestens 1-4 Monate zu früh) um D&D 5e abschließend beurteilen zu können. Also abwarten, Tee trinken, D&D spielen.
--- Ende Zitat ---
Abschließend wahrscheinlich erst, wenn Next eingestellt wurde und wir alle Design Shifts hinter uns haben werden. :D
--- Zitat von: 1of3 am 19.07.2014 | 13:15 ---Ich betrachte sie mehr, um als SL gerade möglichst wenig zu tun und die narrative Kontrolle abzugeben. Belohnung hat damit relativ wenig zu tun. Du beschreibst die Abkehr davon also korrekt: Die SL hat wieder die Kontrolle, aber der Effekt ist nicht die Möglichkeit besser zu reagieren, sondern eben: Mehr Kontrolle.
--- Ende Zitat ---
Ja, so hatte ich das auch gemeint. Und das ist etwas, worüber sich jemand wie MoC offenbar eher freut und was ich als SL nicht so gut finde. Ich für meinen Teil möchte nicht immer diskutieren - oder "entscheiden" - müssen, ob jetzt das Runterspringen vom Baum wieder Vorteil verschafft oder nicht oder dieser Regen nun für einen Nachteil sorgt oder nicht.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Thandbar am 19.07.2014 | 13:42 ---Skill Challenges kann man imho schlecht nach dem Muster der 4e verwenden, wenn einige Class Groups schlicht besser in der Verwendung von Fertigkeiten sind als andere, und wenn Zauber Skills substituieren.
--- Ende Zitat ---
Wo sind denn Class Groups schlicht besser? Erstmal haben alle den gleichen Proficiency Bonus und durch den Background auch eine relative gute Anzahl an Skills. Nur der Rogue als Skill-Monkey fällt da raus. Und wo substituieren Zauber bisher Skills? Außer vielleicht Knock?
--- Zitat von: Thandbar am 19.07.2014 | 13:42 ---Ja, so hatte ich das auch gemeint. Und das ist etwas, worüber sich jemand wie MoC offenbar eher freut und was ich als SL nicht so gut finde. Ich für meinen Teil möchte nicht immer diskutieren - oder "entscheiden" - müssen, ob jetzt das Runterspringen vom Baum wieder Vorteil verschafft oder nicht oder dieser Regen nun für einen Nachteil sorgt oder nicht.
--- Ende Zitat ---
Als SL entscheide ich, ich diskutiere nicht. Bestenfalls nehme ich eine Anregung der Gruppe auf (oder auch nicht). Und ja, gut erkannt :) Ich bin der Meinung, dass der SL ein integraler Bestandteil der Regeln ist.
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