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Kodex eines DnD Paladins?
Luxferre:
--- Zitat von: Feuersänger am 18.04.2016 | 07:57 ---@Lysander: dass du von allen, aber wirklich ausnahmslos allen hier angegangen wirst, weil du einfach _falsch_ liegst, der Gedanke kommt dir nicht, hm?
--- Ende Zitat ---
Liegt ganz einfach daran, dass seine Argumente und sein Stil prä Millennium liegen.
(A)D&D Vorurteile, ohne das Spiel offenbar selbst gespielt zu haben. Erfahrungsgemäß kamen die genau so vorgekaut aus dem damaligen DSA-Lager.
Ich habe in den 90ern sehr erfolgreich einen Paladin gespielt. AD&D 2nd inklusive dem wirklich gut gemachten "Alles über den Paladin" ... ... wo ist das eigentlich ... *kopfkratz*
ElfenLied:
--- Zitat von: Feuersänger am 17.04.2016 | 21:40 ---Mich würde halt an der Stelle interessieren, was die "Dilemma" Fraktion sich da so konkret drunter vorstellt:
1. Was wären denn Beispiele für moralische Dilemmata, mit denen sich Paladine rumschlagen müssen?
2. Und WAS wäre dann eurer Meinung nach die _richtige_ Entscheidung?
--- Ende Zitat ---
Der klassische Kobayashi Maru natürlich, der keine objektiv richtige Entscheidung hat. Der eigentliche Sinn eines solchen Dilemmas sollte es ja sein, dass man sehen kann wie der Paladin SC (und nicht der Spieler) mit vermeintlich auswegslosen Situationen umgeht. Das Dilemma ist ja nicht als Logikpuzzle gedacht, sondern sollte vielmehr eine Platform bieten, Charaktere auszuspielen.
Von daher halte ich es auch besser, die "Kräfte verlieren" Keule da rauszuhalten bzw nur dann zu schwingen, wenn der SC sich von der Situation abwendet ohne eine Lösung zu suchen.
6:
Allerdings solltest Du als SL vorher in Erfahrung bringen, ob der Spieler solche Dilemmata überhaupt durchspielen will. Sonst spielt Ihr zwei verschiedene Spiele.
ElfenLied:
--- Zitat von: 6 am 18.04.2016 | 08:21 ---Allerdings solltest Du als SL vorher in Erfahrung bringen, ob der Spieler solche Dilemmata überhaupt durchspielen will. Sonst spielt Ihr zwei verschiedene Spiele.
--- Ende Zitat ---
Das ist doch normal für alle storybasierten Runden? Wenn der Spieler den Paladin nur spielen will, weil er ihm Regelmechanisch gefällt, dann ist das einzige Dilemma in der Runde wie der Loot verteilt wird :P
Luxferre:
--- Zitat von: ElfenLied am 18.04.2016 | 08:17 ---Der klassische Kobayashi Maru natürlich, der keine objektiv richtige Entscheidung hat. Der eigentliche Sinn eines solchen Dilemmas sollte es ja sein, dass man sehen kann wie der Paladin SC (und nicht der Spieler) mit vermeintlich auswegslosen Situationen umgeht. Das Dilemma ist ja nicht als Logikpuzzle gedacht, sondern sollte vielmehr eine Platform bieten, Charaktere auszuspielen.
Von daher halte ich es auch besser, die "Kräfte verlieren" Keule da rauszuhalten bzw nur dann zu schwingen, wenn der SC sich von der Situation abwendet ohne eine Lösung zu suchen.
--- Ende Zitat ---
Wir hatten kürzlich eine solche Situation. Ich schrieb davon ...
Nachdem ich mit dem SL in einem 4-Augen-Gespräch darüber redete, wurde mir auch klar, was er eigentlich vorhatte.
Es ging ihm gar nicht um die Situation -die man nur verlieren kann- an sich, sondern darum wie wir handeln und welche Motive dahinter stecken.
( Er ist Psychologe und das macht es nicht unbedingt einfacher ;) )
Er wollte, dass wir anfangen unsere Charaktere zu überdenken, ihre Handlungen anfangen zu verstehen und ihnen auch einen Antrieb für die Zukunft geben.
Wenn man in solchen Situationen gefangen ist, ist das bisweilen arschig schwer.
Ich spielte da einen Paladin (Halbelf, Oath of the Ancients) und muss sagen, dass ich zuerst echt Frust geschoben habe.
Mittlerweile (wegen des OT Gespräches) bin ich ziemlich begeistert über diese Idee.
Allerdings bitte in homöopathischen Dosen.
Auf Nachfrage, wie es mit dem Fall meines Paladins aussähe, winkte er übrigens ab und meinte, dass ich schon wisse, wie ich MEINEN Paladin zu spielen hätte.
Alles cool :d
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